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Die vorliegende Publikation zeigt Polyvalenzen, Widersprüche und Konflikte der Erinnerung an den 8. Mai auf, die sich aus einer internationalen, interdisziplinären und diachronen Perspektive ergeben. Prozesse der Auswahl und Konstruktion sowie die Frage danach, wann und warum sie erfolgreich werden, stehen im Fokus der Aufsätze. Sie lassen sich drei Schwerpunkten zuordnen: diskursiven Auseinandersetzungen, medialen Repräsentationen und ritualisierten, individuellen oder politischen Handlungsweisen. Geografisch werden Russland, Deutschland, Kroatien, Großbritannien, Polen, Italien, Frankreich und Israel einbezogen, analysiert werden Literatur, Fotografie, Ausstellungen, Denkmale, Architektur und Bildende Kunst, Diskurse auf nationaler und lokaler Ebene sowie Feierlichkeiten und Gedenkveranstaltungen.
Die vorliegende Publikation zeigt Polyvalenzen, Widersprüche und Konflikte der Erinnerung an den 8. Mai auf, die sich aus einer internationalen, interdisziplinären und diachronen Perspektive ergeben. Prozesse der Auswahl und Konstruktion sowie die Frage danach, wann und warum sie erfolgreich werden, stehen im Fokus der Aufsätze. Sie lassen sich drei Schwerpunkten zuordnen: diskursiven Auseinandersetzungen, medialen Repräsentationen und ritualisierten, individuellen oder politischen Handlungsweisen. Geografisch werden Russland, Deutschland, Kroatien, Großbritannien, Polen, Italien, Frankreich und Israel einbezogen, analysiert werden Literatur, Fotografie, Ausstellungen, Denkmale, Architektur und Bildende Kunst, Diskurse auf nationaler und lokaler Ebene sowie Feierlichkeiten und Gedenkveranstaltungen.
Katrin Stoll studierte Geschichtswissenschaft und Anglistik an der Universität Bielefeld und der National University of Ireland Maynooth. Sie ist seit Februar 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich "Funktionalität von Geschichte in der Spätmoderne" am Deutschen Historischen Institut Warschau. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Holocaust Studies, insbesondere Holocausthistoriographie und Holocaustzeugnisse, Strafverfolgung von NS-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland, Theorie der Geschichte. Sie arbeitet als freiberufliche Übersetzerin wissenschaftlicher Texte zum post-ghetto space in Warschau aus dem Polnischen ins Englische.
Annika Wienert studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Bochum und Krakau. 2014 promovierte sie zum Thema Das Lager vorstellen. Die Architektur der nationalsozialistischen Vernichtungslager in Belzec, Sobibór und Treblinka (Neofelis 2015). Die Arbeit wurde 2016 mit dem Theodor-Fischer-Preis für Architekturgeschichte des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (München) sowie dem Marko Feingold Preis der Universität sowie Stadt und Land Salzburg ausgezeichnet. Seit Februar 2015 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der Technischen Universität München, ab September 2016 am Deutschen Historischen Institut Warschau. Ihr Forschungsinteresse gilt der Kunst und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts.
| Erscheinungsjahr: | 2016 |
|---|---|
| Fachbereich: | Zeitgeschichte & Politik |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik |
| Jahrhundert: | ab 1949 |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 280 S. |
| ISBN-13: | 9783958081123 |
| ISBN-10: | 3958081126 |
| Sprache: |
Englisch
Deutsch |
| Herstellernummer: | 103_1_1 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: |
Brudek, Pawel
Cvetkovic-Sander, Ksenija Gdaniec, Cordula Kasper, Judith Klei, Alexandra Lyon-Caen, Judith Radonic, Ljiljana Rühse, Viola Stoll, Katrin Timofeeva, Tatiana Whatmore, Helen Wienert, Annika |
| Redaktion: |
Klei, Alexandra
Stoll, Katrin Wienert, Annika |
| Herausgeber: | Alexandra Klei/Katrin Stoll/Annika Wienert |
| Hersteller: | Neofelis |
| Verantwortliche Person für die EU: | Neofelis Verlag GmbH, Matthias Naumann, Kuglerstr. 59, D-10439 Berlin, info@neofelis-verlag.de |
| Abbildungen: | Mit 32 S/W- u. farbigen Abbildungen |
| Maße: | 210 x 135 x 19 mm |
| Von/Mit: | Pawel Brudek (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 18.10.2016 |
| Gewicht: | 0,371 kg |