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Beschreibung
Es knackt am Grund der Krusten. Da murmelt was, summt was, da singt doch wer. Was ist dieses Å-Geräusch? Aa, oo, oh, öh? Es rumort an den Wortwurzeln. Da spricht doch jemand mit knåppeln am Mund. Die ist halb, halb. Die hat sich verdänt. Liv Thastums Debüt "åben die erda" gräbt Wege zu Orten, die von gewaltsamen Eingriffen in Landschaft und Sprache gezeichnet sind. Orte, die mehr als eine Sprache kennen. Drei Langgedichte schieben sich über die Landkarte. Es beginnt mit einem Riss. An der Jammerbugt im Nordwesten Dänemarks hat sich Geschichte in die Kalkfelsen eingeschrieben, die nun vorsichtig herausgebrochen wird. Dann kann der Abstieg beginnen, hinein in die Sagenwelt der Unterirdischen, in eine tiefere, mythische Vergangenheit an der deutsch-dänischen Grænze. Wer den Unterjordisken hinunter folgt, landet im Zukunfts- und Ursprungsort der Språche selbst: dem Krustengrund. Dort, wo die Zerwachsenen das Sagen haben, wo es gyngt und nynnt, wo man sich aufschürft an den anderen, an sich selbst, wo man hineinwächst in eine Welt, die nicht zu begreifen ist, hineinwächst in eine erda, in der man beginnt, gegen das Nichtverstehen anzusyngen.
Es knackt am Grund der Krusten. Da murmelt was, summt was, da singt doch wer. Was ist dieses Å-Geräusch? Aa, oo, oh, öh? Es rumort an den Wortwurzeln. Da spricht doch jemand mit knåppeln am Mund. Die ist halb, halb. Die hat sich verdänt. Liv Thastums Debüt "åben die erda" gräbt Wege zu Orten, die von gewaltsamen Eingriffen in Landschaft und Sprache gezeichnet sind. Orte, die mehr als eine Sprache kennen. Drei Langgedichte schieben sich über die Landkarte. Es beginnt mit einem Riss. An der Jammerbugt im Nordwesten Dänemarks hat sich Geschichte in die Kalkfelsen eingeschrieben, die nun vorsichtig herausgebrochen wird. Dann kann der Abstieg beginnen, hinein in die Sagenwelt der Unterirdischen, in eine tiefere, mythische Vergangenheit an der deutsch-dänischen Grænze. Wer den Unterjordisken hinunter folgt, landet im Zukunfts- und Ursprungsort der Språche selbst: dem Krustengrund. Dort, wo die Zerwachsenen das Sagen haben, wo es gyngt und nynnt, wo man sich aufschürft an den anderen, an sich selbst, wo man hineinwächst in eine Welt, die nicht zu begreifen ist, hineinwächst in eine erda, in der man beginnt, gegen das Nichtverstehen anzusyngen.
Über den Autor
Liv Thastum, geboren 1997 in Berlin, schreibt Gedichte, Essays und szenische Texte auf Deutsch, Dänisch und zwischen den Sprachen. Sie studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim, Biel und Berlin. Ihre Texte wurden in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften im deutschen und skandinavischen Raum veröffentlicht und performt. 2024 wurde sie mit dem Wortmeldungen Förderpreis ausgezeichnet und war Lyrikfinalistin beim 32. Open Mike, 2025 nominiert beim Literarischen März in Darmstadt. Liv Thastum übersetzt zwischen Deutsch und Dänisch. "åben die erda" ist ihr Debüt.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Reihe: Reihe Lyrik
Inhalt: 96 S.
ISBN-13: 9783948336325
ISBN-10: 3948336326
Sprache: Dänisch
Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Thastum, Liv
Hersteller: Kookbooks
Seel, Daniela
Verantwortliche Person für die EU: kookbooks Daniela Seel, Schlieperstr. 59, D-13507 Berlin, daniela.seel@kookbooks.de
Maße: 246 x 172 x 13 mm
Von/Mit: Liv Thastum
Erscheinungsdatum: 16.03.2026
Gewicht: 0,288 kg
Artikel-ID: 134651740