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Beschreibung
In "Am Hofe August des Starken" entfaltet Józef Ignacy Kraszewski ein dichtes Panorama der sächsisch-polnischen Hofwelt zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Zwischen höfischer Pracht, diplomatischer Berechnung und moralischer Erosion zeigt der Roman die politischen und menschlichen Kosten absolutistischer Herrschaft. Kraszewskis Stil verbindet archivalische Genauigkeit mit erzählerischer Anschaulichkeit; Intrigen, Gespräche und Milieuschilderungen werden zu einem historischen Tableau, das die Epoche nicht verklärt, sondern kritisch durchdringt. Kraszewski, 1812 in Warschau geboren und einer der produktivsten polnischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, schrieb aus dem Bewusstsein einer Nation, deren Geschichte von Teilungen, Fremdherrschaft und kultureller Selbstbehauptung geprägt war. Sein Interesse an August dem Starken erklärt sich aus der engen Verflechtung polnischer und sächsischer Politik sowie aus der Frage, wie persönliche Machtlust staatliche Ordnungen schwächt. Als Historiker, Publizist und Romancier suchte er in der Vergangenheit Aufklärung über die Gegenwart. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Romane nicht nur als Unterhaltung, sondern als analytische Rekonstruktion politischer Kultur schätzen. Es bietet lebendige Figuren, präzise Zeitdiagnose und einen gelehrten Blick auf Macht, Ehrgeiz und Verantwortung.
In "Am Hofe August des Starken" entfaltet Józef Ignacy Kraszewski ein dichtes Panorama der sächsisch-polnischen Hofwelt zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Zwischen höfischer Pracht, diplomatischer Berechnung und moralischer Erosion zeigt der Roman die politischen und menschlichen Kosten absolutistischer Herrschaft. Kraszewskis Stil verbindet archivalische Genauigkeit mit erzählerischer Anschaulichkeit; Intrigen, Gespräche und Milieuschilderungen werden zu einem historischen Tableau, das die Epoche nicht verklärt, sondern kritisch durchdringt. Kraszewski, 1812 in Warschau geboren und einer der produktivsten polnischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, schrieb aus dem Bewusstsein einer Nation, deren Geschichte von Teilungen, Fremdherrschaft und kultureller Selbstbehauptung geprägt war. Sein Interesse an August dem Starken erklärt sich aus der engen Verflechtung polnischer und sächsischer Politik sowie aus der Frage, wie persönliche Machtlust staatliche Ordnungen schwächt. Als Historiker, Publizist und Romancier suchte er in der Vergangenheit Aufklärung über die Gegenwart. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Romane nicht nur als Unterhaltung, sondern als analytische Rekonstruktion politischer Kultur schätzen. Es bietet lebendige Figuren, präzise Zeitdiagnose und einen gelehrten Blick auf Macht, Ehrgeiz und Verantwortung.
Zusammenfassung
Józef Ignacy Kraszewski (1812 - 1887) war ein polnischer Schriftsteller. Er ist vor allem für seine Serie historischer Romane "Die Geschichte Polens" sowie die Sachsentrilogie bekannt. Kraszewski hinterließ etwa 240 Romane und Erzählungen. Mit seinen sechs zwischen 1873 und 1885 in Dresden entstandenen Sachsen-Romanen - August der Starke, Gräfin Cosel, Flemmings List, Graf Brühl, Aus dem Siebenjährigen Krieg und Der Gouverneur von Warschau - schuf er ein umfassendes und farbenprächtiges Zeitgemälde Kursachsens und Polens, dessen Wahlkönige von 1697 bis 1763 Kurfürst Friedrich August I. und sein Sohn Kurfürst Friedrich August II. waren.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 268 S.
ISBN-13: 9788027365890
ISBN-10: 8027365899
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kraszewski, Józef Ignacy
Übersetzung: Hartleben, Adolf
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 14 mm
Von/Mit: Józef Ignacy Kraszewski
Erscheinungsdatum: 27.12.2022
Gewicht: 0,373 kg
Artikel-ID: 126488553