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Beschreibung
Verklärung als heimlicher Schlüsselbegriff in Kunst, Religion und Philosophie der Moderne.

Wie verhält sich unser alltägliches Verständnis von Verklärung als Überhöhung und Beschönigung zur religiösen Verklärung, die eine Verherrlichung und Verwandlung in Herrlichkeit bezeichnet? Und warum ist insbesondere die biblische Geschichte von der Verklärung Christi auf dem Berge in unserem kulturellen Bewusstsein nicht präsenter? Wer diesen Fragen nachgeht, stößt auf eine Begriffsgeschichte, die sich im Spannungsfeld von theologischen Reflexionen über Kreuz und Herrlichkeit, künstlerischen Programmen zur »Verklärung der Wirklichkeit« und philosophischen Aneignungen und Umwertungen vollzieht. Sie führt von Luther und Raffael über die Barockdichterin Greiffenberg und weiter über Goethe, Wagner und Nietzsche bis in unsere Gegenwart. Und diese Geschichte wird durch einen vergleichenden Blick auf die russische und amerikanische Kultur und die Bedeutung der Transfiguration Christi dort noch deutlicher. Sichtbar wird auf diese Weise nicht nur eine Verwandtschaft von Verklärung und Aufklärung, sondern auch, wie das Verhältnis zur Verklärung, Verherrlichung und Herrlichkeit in unserer Lebenseinstellung zum Ausdruck kommt.
Verklärung als heimlicher Schlüsselbegriff in Kunst, Religion und Philosophie der Moderne.

Wie verhält sich unser alltägliches Verständnis von Verklärung als Überhöhung und Beschönigung zur religiösen Verklärung, die eine Verherrlichung und Verwandlung in Herrlichkeit bezeichnet? Und warum ist insbesondere die biblische Geschichte von der Verklärung Christi auf dem Berge in unserem kulturellen Bewusstsein nicht präsenter? Wer diesen Fragen nachgeht, stößt auf eine Begriffsgeschichte, die sich im Spannungsfeld von theologischen Reflexionen über Kreuz und Herrlichkeit, künstlerischen Programmen zur »Verklärung der Wirklichkeit« und philosophischen Aneignungen und Umwertungen vollzieht. Sie führt von Luther und Raffael über die Barockdichterin Greiffenberg und weiter über Goethe, Wagner und Nietzsche bis in unsere Gegenwart. Und diese Geschichte wird durch einen vergleichenden Blick auf die russische und amerikanische Kultur und die Bedeutung der Transfiguration Christi dort noch deutlicher. Sichtbar wird auf diese Weise nicht nur eine Verwandtschaft von Verklärung und Aufklärung, sondern auch, wie das Verhältnis zur Verklärung, Verherrlichung und Herrlichkeit in unserer Lebenseinstellung zum Ausdruck kommt.
Zusammenfassung
Markus Kleinert, geb. 1974, Studium der Germanistik und Philosophie in München, Pisa und Kopenhagen; 2003-2008 Assistent für Philosophie an der Akademie der Bildenden Künste München; seit 2008 Leiter der Kierkegaard-Forschungsstelle am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt; Privatdozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität Göttingen; seit 2024 Leiter des wissenschaftlichen Programms der Carl Friedrich von Siemens Stiftung.Veröffentlichungen u.a.: Humor und Religiosität in der Moderne (2017, Mithg.); Metamorphosen des Heiligen (2015, Mithg.); Kunst und Religion (2010, Hg.); Sich verzehrender Skeptizismus (2005).
Details
Erscheinungsjahr: 2021
Genre: Allgemeine Lexika, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Literaturwissenschaft
Medium: Buch
Inhalt: 277 S.
ISBN-13: 9783835339927
ISBN-10: 3835339923
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Kleinert, Markus
Auflage: 2. Aufl.
Hersteller: Wallstein
Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de
Abbildungen: 20 Abb.
Maße: 24 x 149 x 229 mm
Von/Mit: Markus Kleinert
Erscheinungsdatum: 30.06.2021
Gewicht: 0,531 kg
Artikel-ID: 120003476