Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
In "Animismus, Magie und Allmacht der Gedanken" untersucht Sigmund Freud die psychische Logik sogenannter primitiver Weltbilder und deutet sie als Ausdruck unbewusster Wunsch- und Angststrukturen. Der Text verbindet ethnologische Materialien seiner Zeit mit psychoanalytischer Deutung und stellt Magie, Geisterglauben und animistische Naturauffassung in Beziehung zur kindlichen Entwicklung sowie zu neurotischen Symptombildungen. Stilistisch ist die Schrift argumentativ dicht, spekulativ kühn und von jener vergleichenden Methode geprägt, die Freuds kulturtheoretische Arbeiten auszeichnet. Freud, Begründer der Psychoanalyse, schrieb diesen Text im Kontext seiner umfassenderen Bemühung, individuelle Psychodynamik und Kulturgeschichte miteinander zu verschränken. Seine klinische Erfahrung mit Zwangsneurosen, seine Theorie des Unbewussten und sein Interesse an Religion, Mythos und Tabu führten ihn zu der Frage, ob kollektive Glaubensformen ähnliche Mechanismen erkennen lassen wie private seelische Konflikte. Dabei spiegelt das Werk sowohl die intellektuelle Kühnheit als auch die zeitgebundenen ethnologischen Voraussetzungen des frühen 20. Jahrhunderts. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die Freuds kulturpsychologisches Denken verstehen möchten. Es bietet keinen neutralen ethnologischen Bericht, sondern ein einflussreiches Modell zur Deutung symbolischer Welterfahrung. Wer bereit ist, historische Distanz mit theoretischer Neugier zu verbinden, findet hier einen Schlüsseltext zur Psychoanalyse von Religion, Magie und menschlicher Vorstellungsmacht.
In "Animismus, Magie und Allmacht der Gedanken" untersucht Sigmund Freud die psychische Logik sogenannter primitiver Weltbilder und deutet sie als Ausdruck unbewusster Wunsch- und Angststrukturen. Der Text verbindet ethnologische Materialien seiner Zeit mit psychoanalytischer Deutung und stellt Magie, Geisterglauben und animistische Naturauffassung in Beziehung zur kindlichen Entwicklung sowie zu neurotischen Symptombildungen. Stilistisch ist die Schrift argumentativ dicht, spekulativ kühn und von jener vergleichenden Methode geprägt, die Freuds kulturtheoretische Arbeiten auszeichnet. Freud, Begründer der Psychoanalyse, schrieb diesen Text im Kontext seiner umfassenderen Bemühung, individuelle Psychodynamik und Kulturgeschichte miteinander zu verschränken. Seine klinische Erfahrung mit Zwangsneurosen, seine Theorie des Unbewussten und sein Interesse an Religion, Mythos und Tabu führten ihn zu der Frage, ob kollektive Glaubensformen ähnliche Mechanismen erkennen lassen wie private seelische Konflikte. Dabei spiegelt das Werk sowohl die intellektuelle Kühnheit als auch die zeitgebundenen ethnologischen Voraussetzungen des frühen 20. Jahrhunderts. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die Freuds kulturpsychologisches Denken verstehen möchten. Es bietet keinen neutralen ethnologischen Bericht, sondern ein einflussreiches Modell zur Deutung symbolischer Welterfahrung. Wer bereit ist, historische Distanz mit theoretischer Neugier zu verbinden, findet hier einen Schlüsseltext zur Psychoanalyse von Religion, Magie und menschlicher Vorstellungsmacht.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Psychoanalyse
Genre: Importe, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027371624
ISBN-10: 8027371627
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Freud, Sigmund
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, D-49078 Osnabrück, mail@preigu.de
Maße: 229 x 152 x 3 mm
Von/Mit: Sigmund Freud
Erscheinungsdatum: 19.02.2023
Gewicht: 0,063 kg
Artikel-ID: 134417332

Ähnliche Produkte