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Beschreibung
Thema dieses Buchs ist die anthroposophische Psychiatrie und Heilpädagogik im Nationalsozialismus. Wie versuchten die Leiter des psychiatrischen Sanatoriums Wiesneck und der anthroposophischen Heime ihre Patientinnen und Patienten sowie die betreuten Kinder und Jugendlichen vor Zwangssterilisationen und 'Euthanasie' zu schützen? Wie verhandelten sie mit den Behörden und unter welchen Bedingungen konnten einzelne Institutionen weiterarbeiten? Diese Fragen werden auf der Grundlage von Patienten- und Kinderakten, Korrespondenzen mit Behörden, mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen, mit Ärztinnen und Ärzten, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen und zahlreichen weiteren Dokumenten untersucht. Weiter geht es um die Fluchtwege von Heilpädagoginnen und -pädagogen jüdischer Herkunft sowie die Ermordung eines Heimleiters und einer Heilpädagogin durch die Nationalsozialisten, um die Gründung der heilpädagogischen Gemeinschaft Camphill im schottischen Exil und die Flucht der Ärztin Ita Wegman mit Kindern und Jugendlichen ins Tessin. Den Abschluss bilden Kurzbiographien der anthroposophischen Ärztinnen, Ärzte und Medizinstudierenden jüdischer Herkunft.
Thema dieses Buchs ist die anthroposophische Psychiatrie und Heilpädagogik im Nationalsozialismus. Wie versuchten die Leiter des psychiatrischen Sanatoriums Wiesneck und der anthroposophischen Heime ihre Patientinnen und Patienten sowie die betreuten Kinder und Jugendlichen vor Zwangssterilisationen und 'Euthanasie' zu schützen? Wie verhandelten sie mit den Behörden und unter welchen Bedingungen konnten einzelne Institutionen weiterarbeiten? Diese Fragen werden auf der Grundlage von Patienten- und Kinderakten, Korrespondenzen mit Behörden, mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen, mit Ärztinnen und Ärzten, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen und zahlreichen weiteren Dokumenten untersucht. Weiter geht es um die Fluchtwege von Heilpädagoginnen und -pädagogen jüdischer Herkunft sowie die Ermordung eines Heimleiters und einer Heilpädagogin durch die Nationalsozialisten, um die Gründung der heilpädagogischen Gemeinschaft Camphill im schottischen Exil und die Flucht der Ärztin Ita Wegman mit Kindern und Jugendlichen ins Tessin. Den Abschluss bilden Kurzbiographien der anthroposophischen Ärztinnen, Ärzte und Medizinstudierenden jüdischer Herkunft.
Über den Autor
Peter Selg, Prof. Dr. med., unterrichtet medizinische Anthropologie und Ethik (Alfter, Witten/Herdecke). Er leitet das Ita Wegman Institut und ist Mitglied der Goetheanumleitung (Schweiz).
Susanne H. Gross, Historikerin, forscht zu jüdischen Opfern des Nationalsozialismus. Zudem ist sie Mitarbeiterin im Ita Wegman Archiv.
Matthias Mochner ist Historiker und freier Journalist. Er hat zu Leben und Werk von Paul Schatz, zur biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und zur organischen Architektur publiziert.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: 20. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: XX
1062 S.
1082 S.
109 s/w Illustr.
109 Illustr.
ISBN-13: 9783796556470
ISBN-10: 3796556477
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Selg, Peter
Gross, Susanne H.
Mochner, Matthias
Hersteller: Schwabe Verlag Basel
Verantwortliche Person für die EU: Schwabe Verlag GmbH, Verantwortliche Person gem. Art. 16 GPSR, Marienstr. 28, D-10117 Berlin, info@schwabeverlag.de
Maße: 166 x 229 x 82 mm
Von/Mit: Peter Selg (u. a.)
Erscheinungsdatum: 03.09.2026
Gewicht: 1,848 kg
Artikel-ID: 136418345