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Beschreibung
Atala und René vereint zwei Schlüsseltexte der französischen Frühromantik: die exotisch grundierte Tragödie einer christlich gebundenen Liebe im nordamerikanischen Grenzraum und das melancholische Selbstbekenntnis eines von Weltüberdruss gezeichneten jungen Adligen. Chateaubriands Prosa verbindet ethnographische Imagination, religiöse Symbolik und pathetische Naturbeschreibung; sie steht zwischen Aufklärung, empfindsamem Roman und romantischer Innerlichkeit. In der Spannung von Wildnis und Zivilisation, Leidenschaft und Glaubenspflicht, Einsamkeit und metaphysischem Verlangen entfaltet das Buch ein paradigmatisches Bild des "mal du siècle". François-René de Chateaubriand (1768-1848), Aristokrat, Emigrant, Reisender und später Staatsmann, schrieb aus der Erfahrung revolutionärer Erschütterung und persönlicher Entwurzelung. Seine Amerika-Reise, sein katholisches Erneuerungsprogramm im Génie du christianisme sowie die Erinnerung an Exil und Verlust prägen beide Texte. Atala und René sind daher nicht bloß Erfindungen, sondern literarische Verdichtungen einer Biographie, die Geschichte, Religion und empfindsames Ichbewusstsein miteinander verschränkt. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner romantischer Subjektivität verstehen möchten. Es bietet zugleich packende Erzählkunst, kulturgeschichtliche Einsichten und eine sprachmächtige Meditation über Begehren, Schuld, Natur und Transzendenz.
Atala und René vereint zwei Schlüsseltexte der französischen Frühromantik: die exotisch grundierte Tragödie einer christlich gebundenen Liebe im nordamerikanischen Grenzraum und das melancholische Selbstbekenntnis eines von Weltüberdruss gezeichneten jungen Adligen. Chateaubriands Prosa verbindet ethnographische Imagination, religiöse Symbolik und pathetische Naturbeschreibung; sie steht zwischen Aufklärung, empfindsamem Roman und romantischer Innerlichkeit. In der Spannung von Wildnis und Zivilisation, Leidenschaft und Glaubenspflicht, Einsamkeit und metaphysischem Verlangen entfaltet das Buch ein paradigmatisches Bild des "mal du siècle". François-René de Chateaubriand (1768-1848), Aristokrat, Emigrant, Reisender und später Staatsmann, schrieb aus der Erfahrung revolutionärer Erschütterung und persönlicher Entwurzelung. Seine Amerika-Reise, sein katholisches Erneuerungsprogramm im Génie du christianisme sowie die Erinnerung an Exil und Verlust prägen beide Texte. Atala und René sind daher nicht bloß Erfindungen, sondern literarische Verdichtungen einer Biographie, die Geschichte, Religion und empfindsames Ichbewusstsein miteinander verschränkt. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner romantischer Subjektivität verstehen möchten. Es bietet zugleich packende Erzählkunst, kulturgeschichtliche Einsichten und eine sprachmächtige Meditation über Begehren, Schuld, Natur und Transzendenz.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 68 S. |
| ISBN-13: | 9788027257669 |
| ISBN-10: | 8027257662 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Chateaubriand, François-René de |
| Übersetzung: | Andechs, Maria von |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 4 mm |
| Von/Mit: | François-René de Chateaubriand |
| Erscheinungsdatum: | 09.05.2019 |
| Gewicht: | 0,115 kg |