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Beschreibung
Aus der Sklaverei aufgestiegen ist weit mehr als eine Erfolgserzählung: Washington entwirft eine Autobiographie, die vom Kind in der Sklaverei über Hunger, Arbeit und Bildungshunger bis zur Gründung und Leitung des Tuskegee Institute führt. In nüchternem, exemplarischem Stil verbindet er persönliche Erinnerung, moralische Selbstformung und programmatische Sozialpädagogik. Das Buch steht im Übergang von der klassischen Sklavenerzählung zur afroamerikanischen Bildungs- und Aufstiegsliteratur der Reconstruction-Ära und macht Arbeit, Disziplin und institutionellen Aufbau zu zentralen Motiven. Booker T. Washington, 1856 in Virginia versklavt geboren, erlebte Emanzipation nicht als Abschluss, sondern als schwierigen Anfang. Seine Ausbildung am Hampton Institute, seine Erfahrung körperlicher Arbeit und sein Wirken als Gründer von Tuskegee prägten seine Überzeugung, dass berufliche Bildung wirtschaftliche Selbstständigkeit und gesellschaftliche Anerkennung ermöglichen könne. Zugleich erklärt der politische Druck des segregierten Südens die vorsichtige, oft umstrittene Strategie, mit der er Fortschritt innerhalb enger rassischer Grenzen zu erreichen suchte. Empfohlen sei dieses Buch allen, die amerikanische Geschichte, afroamerikanische Autobiographik und die Debatten um Bildung, Anpassung und Widerstand verstehen wollen. Man liest es heute nicht unkritisch, sondern als Schlüsseltext: aufschlussreich in seinen Idealen, begrenzt durch seine Zeit, doch unverzichtbar für das Verständnis jener Konflikte, aus denen moderne Bürgerrechtsdiskurse hervorgingen.
Aus der Sklaverei aufgestiegen ist weit mehr als eine Erfolgserzählung: Washington entwirft eine Autobiographie, die vom Kind in der Sklaverei über Hunger, Arbeit und Bildungshunger bis zur Gründung und Leitung des Tuskegee Institute führt. In nüchternem, exemplarischem Stil verbindet er persönliche Erinnerung, moralische Selbstformung und programmatische Sozialpädagogik. Das Buch steht im Übergang von der klassischen Sklavenerzählung zur afroamerikanischen Bildungs- und Aufstiegsliteratur der Reconstruction-Ära und macht Arbeit, Disziplin und institutionellen Aufbau zu zentralen Motiven. Booker T. Washington, 1856 in Virginia versklavt geboren, erlebte Emanzipation nicht als Abschluss, sondern als schwierigen Anfang. Seine Ausbildung am Hampton Institute, seine Erfahrung körperlicher Arbeit und sein Wirken als Gründer von Tuskegee prägten seine Überzeugung, dass berufliche Bildung wirtschaftliche Selbstständigkeit und gesellschaftliche Anerkennung ermöglichen könne. Zugleich erklärt der politische Druck des segregierten Südens die vorsichtige, oft umstrittene Strategie, mit der er Fortschritt innerhalb enger rassischer Grenzen zu erreichen suchte. Empfohlen sei dieses Buch allen, die amerikanische Geschichte, afroamerikanische Autobiographik und die Debatten um Bildung, Anpassung und Widerstand verstehen wollen. Man liest es heute nicht unkritisch, sondern als Schlüsseltext: aufschlussreich in seinen Idealen, begrenzt durch seine Zeit, doch unverzichtbar für das Verständnis jener Konflikte, aus denen moderne Bürgerrechtsdiskurse hervorgingen.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 120 S.
ISBN-13: 9788028390662
ISBN-10: 8028390668
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Washington, Booker T.
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 7 x 152 x 229 mm
Von/Mit: Booker T. Washington
Erscheinungsdatum: 23.06.2025
Gewicht: 0,187 kg
Artikel-ID: 133595818

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