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Beschreibung
Dieses Jahrbuch geht von der Grundannahme aus, dass menschliche Entwicklung auf intakte Resonanzräume angewiesen ist, also auf lebendige, emotionale Verbindungen zu anderen. Doch Kriege und Krisen, autoritäre Herrscher und (a)soziale Medien bedrohen diese Achsen der Mitmenschlichkeit und führen zu Rückzug, Einsamkeit, innerer Erstarrung.Häufig - vielleicht sogar immer häufiger - haben wir es im psychoanalytischen Prozess mit einer eingeschränkten Resonanzfähigkeit zu tun, die sich etwa in gehemmter Vitalität oder verlorener Selbstwirksamkeit äußert. Der Ansatz der Selbstpsychologie, weiterentwickelt durch intersubjektive und relationale Konzepte, eröffnet hier ein kontextorientiertes therapeutisches Verstehen und Arbeiten. Der Fokus liegt dabei sowohl auf »der inneren Erlebniswelt des Individuums als auch auf deren Eingebettetsein in andere derartige Welten und die kontinuierliche Beeinflussung, die zwischen ihnen besteht« (Stolorow & Atwood). Die Beiträge in diesem Buch beleuchten aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was dies konkret für Theorie und Praxis bedeutet.
Dieses Jahrbuch geht von der Grundannahme aus, dass menschliche Entwicklung auf intakte Resonanzräume angewiesen ist, also auf lebendige, emotionale Verbindungen zu anderen. Doch Kriege und Krisen, autoritäre Herrscher und (a)soziale Medien bedrohen diese Achsen der Mitmenschlichkeit und führen zu Rückzug, Einsamkeit, innerer Erstarrung.Häufig - vielleicht sogar immer häufiger - haben wir es im psychoanalytischen Prozess mit einer eingeschränkten Resonanzfähigkeit zu tun, die sich etwa in gehemmter Vitalität oder verlorener Selbstwirksamkeit äußert. Der Ansatz der Selbstpsychologie, weiterentwickelt durch intersubjektive und relationale Konzepte, eröffnet hier ein kontextorientiertes therapeutisches Verstehen und Arbeiten. Der Fokus liegt dabei sowohl auf »der inneren Erlebniswelt des Individuums als auch auf deren Eingebettetsein in andere derartige Welten und die kontinuierliche Beeinflussung, die zwischen ihnen besteht« (Stolorow & Atwood). Die Beiträge in diesem Buch beleuchten aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was dies konkret für Theorie und Praxis bedeutet.
Zusammenfassung
Andrea Harms, Dr. phil, klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Wien, psychoanalytische Selbstpsychologin, seit Jahrzehnten aktiv durch die Gestaltung von internationalen Tagungen, Supervisionen und Vernetzungen, durch nationale und internationale Fachpublikationen, durch Buchpublikationen und durch die Herausgeberschaft des Jahrbuch Selbstpsychologie.
Thomas Prior, Psychoanalytiker in freier Praxis, Mitglied im Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie (WKPS), Absolvent des Universitätslehrgangs »Individualpsychologie und Selbstpsychologie« an der Universität Wien (2023). Davor Journalist, Redakteur und Buchautor, u. a. Vom Kommen und Gehen (2021; hrsg. v. Peter Menasse u. Wolfgang Wagner), Flucht (2017, mit Christian Ultsch u. Rainer Nowak), Reisebuch Burgenland. Plätze. Blicke. Poesie (2014; hrsg. v. Vera Sebauer).
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Psychoanalyse
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Jahrbuch Selbstpsychologie
Inhalt: 336 S.
ISBN-13: 9783955584191
ISBN-10: 3955584194
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Redaktion: Harms, Andrea
Prior, Thomas
Herausgeber: Andrea Harms/Thomas Prior
Hersteller: Brandes + Apsel Verlag Gm
Brandes & Apsel Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Brandes & Apsel Verlag, Roland Apsel, Scheidswaldstr. 22, D-60385 Frankfurt am Main, vertrieb@brandes-apsel.de
Maße: 236 x 170 x 23 mm
Von/Mit: Andrea Harms (u. a.)
Erscheinungsdatum: 20.01.2026
Gewicht: 0,638 kg
Artikel-ID: 134689896