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Beschreibung
Der zweite Teil der Untersuchung Beziehungsstörung Kapitalismus knüpft an den ersten an und rückt die soziale Beziehungsform des Kapitalismus ins Zentrum. Während Teil 1 die abstrakte Vermittlung der Gesellschaft über Arbeit analysierte, untersucht Teil 2 die moderne Naturauffassung. In ihr erscheint die kapitalistische Beziehungsform als Homogenisierung: Arbeit ist sowohl abstrakt gesellschaftlich vermittelnd als auch konkret bloß materieller Umformungsprozess. Daraus resultiert eine Entqualifizierung von Natur zur reinen [...] traditionelle Marxismus verkennt diese historische Spezifik, indem er das Materielle als naturgegebenes Fundament von Gesellschaft und Bewusstsein versteht. Tatsächlich ist die Homogenisierung des Materiellen ein spezifisches Produkt kapitalistischer Vergesellschaftung.Zugleich konstituiert sich im Kapitalismus ein "Anderes der Vernunft", das geschlechtlich abgespalten wird: Frauen werden mit Natur, Emotionalität und Irrationalität identifiziert, Männer mit Geist, Autonomie und Leistung. Diese Abspaltung ist die Kehrseite der warenförmigen [...] daraus resultierende a-gesellschaftliche Gesellschaftlichkeit prägt auch die Subjektivität. Sie äußert sich in narzisstischen Strukturen, kollektiven Identitätsphantasien sowie in sexistischen und antisemitischen Projektionen. Kapitalistische Vergesellschaftung ist somit strukturell patriarchal und psychisch wie gesellschaftlich pathologisch.
Der zweite Teil der Untersuchung Beziehungsstörung Kapitalismus knüpft an den ersten an und rückt die soziale Beziehungsform des Kapitalismus ins Zentrum. Während Teil 1 die abstrakte Vermittlung der Gesellschaft über Arbeit analysierte, untersucht Teil 2 die moderne Naturauffassung. In ihr erscheint die kapitalistische Beziehungsform als Homogenisierung: Arbeit ist sowohl abstrakt gesellschaftlich vermittelnd als auch konkret bloß materieller Umformungsprozess. Daraus resultiert eine Entqualifizierung von Natur zur reinen [...] traditionelle Marxismus verkennt diese historische Spezifik, indem er das Materielle als naturgegebenes Fundament von Gesellschaft und Bewusstsein versteht. Tatsächlich ist die Homogenisierung des Materiellen ein spezifisches Produkt kapitalistischer Vergesellschaftung.Zugleich konstituiert sich im Kapitalismus ein "Anderes der Vernunft", das geschlechtlich abgespalten wird: Frauen werden mit Natur, Emotionalität und Irrationalität identifiziert, Männer mit Geist, Autonomie und Leistung. Diese Abspaltung ist die Kehrseite der warenförmigen [...] daraus resultierende a-gesellschaftliche Gesellschaftlichkeit prägt auch die Subjektivität. Sie äußert sich in narzisstischen Strukturen, kollektiven Identitätsphantasien sowie in sexistischen und antisemitischen Projektionen. Kapitalistische Vergesellschaftung ist somit strukturell patriarchal und psychisch wie gesellschaftlich pathologisch.
Zusammenfassung
Freier Autor und Redakteur der Zeitschrift Krisis.
Details
Empfohlen (von): 1
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Allgemeines
Rubrik: Sozialwissenschaften
Medium: Taschenbuch
Titelzusatz: Grundlinien einer kategorialen Kritik von Arbeit, kapitalistischer Naturbeziehung und männlicher Herrschaft. Teil 2: Form, Stoff und das Andere der Vernunft.DE
Inhalt: 112 S.
ISBN-13: 9783565131914
ISBN-10: 3565131918
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Lewed, Karl-Heinz
Auflage: 4. Aufl.
Hersteller: epubli
Verantwortliche Person für die EU: Neopubli GmbH, Sebastian Stude, Köpenicker Str. 154a, D-10997 Berlin, produktsicherheit@epubli.com
Maße: 7 x 148 x 210 mm
Von/Mit: Karl-Heinz Lewed
Erscheinungsdatum: 16.12.2025
Gewicht: 0,157 kg
Artikel-ID: 134401111