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Beschreibung
Verbriefungen sind spätestens seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Sommer 2007 kein Fremdwort mehr, weder für Wirtschaftswissenschaftler noch für die wirtschaftsinteressierte Öffentlichkeit. Ihr häufig negatives Image verdanken Verbriefungen der Komplexität ihrer Transaktionsstrukturen ebenso wie der Komplexität und Intransparenz der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften. Gemeint sind vor allem Vorschriften, die den Bilanzabgang ¿ also das Verschwinden von Aktiva und damit auch von Risiken aus der Bilanz des verbriefenden Unternehmens ¿ regeln. Sie gelten zu Recht als Mitauslöser der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise und sorgen in der Praxis weiterhin für zahlreiche Zweifelsfragen.

Während ein kritischer Teil dieser Vorschriften, nämlich die Grundsätze der Konsolidierung von Zweckgesellschafen, mit der Verabschiedung von IFRS 10 reformiert wurde, wurde die Überarbeitung der Regelungen des IAS 39 zur Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten vorerst auf Eis gelegt, nachdem ein erster Überarbeitungsversuch des IASB im Jahr 2009 gescheitert war. In dieser Arbeit werden die geltenden Konsolidierungs- und Ausbuchungsvorschriften der IFRS am Beispiel der Verbriefungstransaktionen untersucht. Verbriefungstransaktionen werden dabei nicht nur zum eigentlichen Untersuchungsgegenstand, sondern auch zum Untersuchungsmittel auf dem Weg zur Entwicklung eines eigenen Ausbuchungsansatzes für finanzielle Vermögenswerte. Neben den theoretischen Überlegungen finden auch praktische Erfahrungen des Autors aus seiner mehrjährigen Tätigkeit im Verbriefungsbereich Eingang in die vorliegende Arbeit.
Verbriefungen sind spätestens seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Sommer 2007 kein Fremdwort mehr, weder für Wirtschaftswissenschaftler noch für die wirtschaftsinteressierte Öffentlichkeit. Ihr häufig negatives Image verdanken Verbriefungen der Komplexität ihrer Transaktionsstrukturen ebenso wie der Komplexität und Intransparenz der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften. Gemeint sind vor allem Vorschriften, die den Bilanzabgang ¿ also das Verschwinden von Aktiva und damit auch von Risiken aus der Bilanz des verbriefenden Unternehmens ¿ regeln. Sie gelten zu Recht als Mitauslöser der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise und sorgen in der Praxis weiterhin für zahlreiche Zweifelsfragen.

Während ein kritischer Teil dieser Vorschriften, nämlich die Grundsätze der Konsolidierung von Zweckgesellschafen, mit der Verabschiedung von IFRS 10 reformiert wurde, wurde die Überarbeitung der Regelungen des IAS 39 zur Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten vorerst auf Eis gelegt, nachdem ein erster Überarbeitungsversuch des IASB im Jahr 2009 gescheitert war. In dieser Arbeit werden die geltenden Konsolidierungs- und Ausbuchungsvorschriften der IFRS am Beispiel der Verbriefungstransaktionen untersucht. Verbriefungstransaktionen werden dabei nicht nur zum eigentlichen Untersuchungsgegenstand, sondern auch zum Untersuchungsmittel auf dem Weg zur Entwicklung eines eigenen Ausbuchungsansatzes für finanzielle Vermögenswerte. Neben den theoretischen Überlegungen finden auch praktische Erfahrungen des Autors aus seiner mehrjährigen Tätigkeit im Verbriefungsbereich Eingang in die vorliegende Arbeit.
Über den Autor
Vladimir Schirott, geb. Gryshchenko, wurde im Jahr 1981 in der Ukraine geboren. Von 2004 bis 2009 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg im Breisgau. Anschließend war er bei einer der "Big Four" Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Düsseldorf beschäftigt. Sein Arbeitsschwerpunkt lag in der Prüfung und der prüfungsnahen Beratung rund um strukturierte Finanzierungen, insbesondere Verbriefungstransaktionen. Seine nebenberufliche Promotion erfolgte bis September 2015 am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Universität Freiburg unter Betreuung von Prof. Dr. Kessler.
Inhaltsverzeichnis
1. Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Verbriefungstransaktionen als Untersuchungsobjekt
2.1. Begriffsbestimmung und Systematisierung
2.2. Ausprägungsformen
2.3. Verbriefungstransaktionen als Instrument der Bilanzpolitik

3. Konzeptionelle Grundlagen
3.1. Statische und dynamische Bilanzierung: Asset Liability vs. Revenue Expense Approach
3.2. Vermögenszurechnung im IFRS-Normsystem: Control- vs. Risk and Reward-Ansatz
3.3. Ansatz und Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten

4. Ausbuchungskonzeption des IAS 39/IFRS 9 und IFRS 10
4.1. Bestimmung der Anwendungsebene für die weitere Untersuchung: konsolidierter vs. Einzelabschluss
4.2. Konsolidierung von Verbriefungszweckgesellschaften nach IFRS 10
4.3. Identifikation des Ausbuchungsgegenstands
4.4. Übertragung der vertraglichen Rechte auf die Cashflows am Beispiel des deutschen Zivilrechts
4.5. Durchleitungsvereinbarung zwischen Originator und Zweckgesellschaft
4.6. Übergang der Risiken und Chancen
4.7. Übergang der Verfügungsmacht
4.8. Bilanzbefreiende Wirkung einer Durchleitungsvereinbarung im Konzern

5. Bilanzierung bei Voll-, Teil- und Nichtausbuchung
5.1. Bilanzierung bei Vollausbuchung
5.2. Bilanzierung bei Nichtausbuchung
5.3. Continuing Involvement oder Bilanzierung "eigener Art"

6. Eigener Ausbuchungsansatz
6.1. Vorbemerkung
6.2. Das Konzept der aufgegebenen Kontrolle

7. Thesenförmige Zusammenfassung
Details
Erscheinungsjahr: 2016
Fachbereich: Betriebswirtschaft
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 296 S.
3 farbige Illustr.
ISBN-13: 9783844104387
ISBN-10: 3844104380
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schirott, Vladimir
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Josef Eul Verlag GmbH
Eul, Josef, Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, D-22848 Norderstedt, info@bod.de
Maße: 210 x 148 x 19 mm
Von/Mit: Vladimir Schirott
Erscheinungsdatum: 07.01.2016
Gewicht: 0,432 kg
Artikel-ID: 104037369