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Beschreibung
Im April 1891 lernten sich in einem Wiener Kaffeehaus Arthur Schnitzler und Hermann Bahr kennen - eine maßgebliche Begegnung für die österreichische Literaturbewegung, die sich um sie und mit ihnen zu formieren begann und deren Bekanntheit weit über die Doppelmonarchie [...] Briefwechsel dieser beiden doch so unterschiedlichen Charaktere ist ein herausragendes Dokument der »Wiener Moderne«. Der Journalist und Kulturtheoretiker Bahr, einer der wichtigsten Impulsgeber für das Wiener Umfeld, begleitete den Aufstieg Schnitzlers vom dichtenden Arzt zu einem der berühmtesten Bühnenschriftsteller seiner Zeit. Und doch zeugen die Korrespondenz und die Dokumente auch von einer ebenso lebenslangen Bemühung, einen Zugang zueinander zu [...] Band bietet in 1366 bisher teils unveröffentlichten Schriftstücken erstmals den vollständigen Briefwechsel, mit zusätzlichen Dokumenten, einem Kommentar und chronologischem Nachwort. Es entsteht ein schillerndes Bild prominenter Figuren des Wiener Milieus (u.a. Richard Beer-Hofmann, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus) aber auch internationaler Kontakte (u.a. Otto Brahm, Samuel Fischer) und schließt eine Forschungslücke zur Wiener Moderne und der deutschsprachigen Literatur um 1900.
Im April 1891 lernten sich in einem Wiener Kaffeehaus Arthur Schnitzler und Hermann Bahr kennen - eine maßgebliche Begegnung für die österreichische Literaturbewegung, die sich um sie und mit ihnen zu formieren begann und deren Bekanntheit weit über die Doppelmonarchie [...] Briefwechsel dieser beiden doch so unterschiedlichen Charaktere ist ein herausragendes Dokument der »Wiener Moderne«. Der Journalist und Kulturtheoretiker Bahr, einer der wichtigsten Impulsgeber für das Wiener Umfeld, begleitete den Aufstieg Schnitzlers vom dichtenden Arzt zu einem der berühmtesten Bühnenschriftsteller seiner Zeit. Und doch zeugen die Korrespondenz und die Dokumente auch von einer ebenso lebenslangen Bemühung, einen Zugang zueinander zu [...] Band bietet in 1366 bisher teils unveröffentlichten Schriftstücken erstmals den vollständigen Briefwechsel, mit zusätzlichen Dokumenten, einem Kommentar und chronologischem Nachwort. Es entsteht ein schillerndes Bild prominenter Figuren des Wiener Milieus (u.a. Richard Beer-Hofmann, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus) aber auch internationaler Kontakte (u.a. Otto Brahm, Samuel Fischer) und schließt eine Forschungslücke zur Wiener Moderne und der deutschsprachigen Literatur um 1900.
Zusammenfassung
Hermann Bahr (1863-1934) war Schriftsteller, Essayist und Kritiker sowie unermüdlicher Anreger und Förderer der Strömungen der Moderne und Wortführer der österreichischen Literatur der Jahrhundertwende (das »Junge Wien«).
Arthur Schnitzler (1862-1931), war einer der größten österreichischen Erzähler, Dramatiker und bekanntesten Vertreter der Literarischen Moderne. Nach dem Abitur studierte er Medizin, wurde Assistenzarzt an der Poliklinik und dann praktischer Arzt, bis er sich mehr und mehr seinen literarischen Arbeiten widmete. 1891 wurde Schnitzlers erstes Theaterstück uraufgeführt. Schnitzler ist berühmt für seine psychologische Erzählweise.
Kurt Ifkovits ist Literaturwissenschaftler und Kurator am Theatermuseum Wien; Ausstellungen und Publikationen zu Hermann Bahr, Gustav Klimt, Richard Teschner, Paula Wessely sowie mehrere Arbeiten zum Thema deutsch-tschechische Kulturbeziehung. Veröffentlichungen u.a.: Hermann Bahr - Jaroslav Kvapil, Briefe, Texte, Dokumente (Hg., 2007).
Martin Anton Müller ist Literaturwissenschaftler in Wien. Seit 2018 betreut er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die digitale Edition der Briefwechsel Schnitzlers mit Autorinnen und Autoren.Veröffentlichungen u. a.: Hermann Bahr / Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente. 1891-1931 (Hg., 2018); Arthur Schnitzler, »Die Toten schweigen« (Hg., 2016).
Arthur Schnitzler (1862-1931), war einer der größten österreichischen Erzähler, Dramatiker und bekanntesten Vertreter der Literarischen Moderne. Nach dem Abitur studierte er Medizin, wurde Assistenzarzt an der Poliklinik und dann praktischer Arzt, bis er sich mehr und mehr seinen literarischen Arbeiten widmete. 1891 wurde Schnitzlers erstes Theaterstück uraufgeführt. Schnitzler ist berühmt für seine psychologische Erzählweise.
Kurt Ifkovits ist Literaturwissenschaftler und Kurator am Theatermuseum Wien; Ausstellungen und Publikationen zu Hermann Bahr, Gustav Klimt, Richard Teschner, Paula Wessely sowie mehrere Arbeiten zum Thema deutsch-tschechische Kulturbeziehung. Veröffentlichungen u.a.: Hermann Bahr - Jaroslav Kvapil, Briefe, Texte, Dokumente (Hg., 2007).
Martin Anton Müller ist Literaturwissenschaftler in Wien. Seit 2018 betreut er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die digitale Edition der Briefwechsel Schnitzlers mit Autorinnen und Autoren.Veröffentlichungen u. a.: Hermann Bahr / Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente. 1891-1931 (Hg., 2018); Arthur Schnitzler, »Die Toten schweigen« (Hg., 2016).
Details
| Erscheinungsjahr: | 2018 |
|---|---|
| Genre: | Belletristik |
| Rubrik: | Literaturwissenschaft |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | 1008 S. |
| ISBN-13: | 9783835332287 |
| ISBN-10: | 3835332287 |
| Sprache: | Deutsch |
| Ausstattung / Beilage: | Mit Lesebändchen |
| Einband: | Leinen |
| Autor: |
Bahr, Hermann
Schnitzler, Arthur |
| Redaktion: |
Ifkovits, Kurt
Müller, Martin Anton |
| Herausgeber: | Kurt Ifkovits/Martin Anton Müller |
| Hersteller: | Wallstein |
| Verantwortliche Person für die EU: | Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de |
| Abbildungen: | 16 Abb. |
| Maße: | 232 x 158 x 65 mm |
| Von/Mit: | Hermann Bahr (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 08.03.2018 |
| Gewicht: | 1,451 kg |