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Beschreibung
Es führt kein Weg an der Einsicht vorbei, dass Antisemitismus Teil des christlichen Erbes ist. Die Geschichte von Christen und Juden war nicht ausschließlich von Feindschaft, sondern oft auch von Begegnung und Gemeinschaft geprägt. Auch hat das Christentum kein 'Monopol' auf Antisemitismus. Es gab ihn in der Antike bereits, bevor das Christentum entstand. Und er kann auch aus anderen Quellen gespeist sein. Doch seit sich das Christentum vom Judentum abgesetzt hat, gibt es eine unheilvolle Geschichte christlicher Judenfeindschaft. Dieser Geschichte muss man sich stellen. In diesem Buch geht es nicht um eine Darstellung des Verhältnisses von Christen und Juden insgesamt oder um eine vollständige Aufarbeitung des Zusammenhangs von Christentum und Antisemitismus. Es sollen nur Schlaglichter auf Epochen und Autoren geworfen werden, die für das heutige (Selbst-)Verständnis (evangelischen) Christentums besonders prägend sind. Als solche sind vor allem die Bibel (II.), die Reformation (III.) und die Aufklärung (IV.) zu nennen. Außerdem ist zu fragen, wie christliche Ansätze im modernen Antisemitismus zu stehen kommen und welche (Dis-)Kontinuitäten es dabei gibt (V.), ehe auf die veränderte Gesprächssituation nach der Shoah einzugehen ist (VI.).
Es führt kein Weg an der Einsicht vorbei, dass Antisemitismus Teil des christlichen Erbes ist. Die Geschichte von Christen und Juden war nicht ausschließlich von Feindschaft, sondern oft auch von Begegnung und Gemeinschaft geprägt. Auch hat das Christentum kein 'Monopol' auf Antisemitismus. Es gab ihn in der Antike bereits, bevor das Christentum entstand. Und er kann auch aus anderen Quellen gespeist sein. Doch seit sich das Christentum vom Judentum abgesetzt hat, gibt es eine unheilvolle Geschichte christlicher Judenfeindschaft. Dieser Geschichte muss man sich stellen. In diesem Buch geht es nicht um eine Darstellung des Verhältnisses von Christen und Juden insgesamt oder um eine vollständige Aufarbeitung des Zusammenhangs von Christentum und Antisemitismus. Es sollen nur Schlaglichter auf Epochen und Autoren geworfen werden, die für das heutige (Selbst-)Verständnis (evangelischen) Christentums besonders prägend sind. Als solche sind vor allem die Bibel (II.), die Reformation (III.) und die Aufklärung (IV.) zu nennen. Außerdem ist zu fragen, wie christliche Ansätze im modernen Antisemitismus zu stehen kommen und welche (Dis-)Kontinuitäten es dabei gibt (V.), ehe auf die veränderte Gesprächssituation nach der Shoah einzugehen ist (VI.).
Zusammenfassung
Studium der Rechtswissenschaften (1993-1999) und der Evangelischen Theologie (2007-2010) in Göttingen und Marburg. Referent im Kirchenrechtlichen Institut der EKD. Kirchenmusiker und Prädikant.
Details
Empfohlen (bis): 99
Empfohlen (von): 1
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Populäre Schriften
Genre: Religion & Theologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 148 S.
ISBN-13: 9783565241514
ISBN-10: 3565241519
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Munsonius, Hendrik
Auflage: 3. Aufl.
Hersteller: epubli
Verantwortliche Person für die EU: Neopubli GmbH, Sebastian Stude, Köpenicker Str. 154a, D-10997 Berlin, produktsicherheit@epubli.com
Maße: 9 x 125 x 190 mm
Von/Mit: Hendrik Munsonius
Erscheinungsdatum: 12.02.2026
Gewicht: 0,152 kg
Artikel-ID: 134578129

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