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Beschreibung
Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Der Schock trifft jene Länder besonders hart, die eigene geopolitische und wirtschaftliche Interessenverfolgen, aber die Weltordnung nicht aktiv mitgestalten können.
Im dritten Teil der Chroniken der Neuen Weltunordnung beschreiben wir, wie regionale Mächte versuchen, darin ihre Rolle zu finden.
Den Anfang machten China und Indien: Sie lehnten sich gegen die koloniale Handelspolitik des Westens auf - und führten ihre Milliardenvölker erfolgreich aus der Armut, während andere Länder im Fahrwasser des Washington-Konsens in der Armutsfalle feststeckten.
Europa hingegen perfektionierte die Kunst des Trittbrettfahrens. Man schwamm passiv auf der amerikanischen Welle mit, verkaufte italienische und französische Luxushandtaschen und deutsche Limousinen an die Eliten jener Länder, die man öffentlich als Autokratien beschimpfte - und eroberte Exportmärkte, die Washington mit Kanonenpolitik aufgestoßen hatte.
Man profitierte, ohne zu gestalten. Unter dieser Mentalität litten vor allem jene in unmittelbarer Nachbarschaft: die Türkei, der man jahrelang Versprechungen machte, die man nie einzulösen gedachte - und die Ukraine, die man in den europäischen Sumpf aus Unentschlossenheit und Partikularinteressen zog, ohne ihr die damit verbundenen Privilegien zu gewähren.
Russland hingegen fand sich in einem Abwehrkampf wieder. Wirtschaftlich geschwächt und zunehmend isoliert, setzte der Kreml immer stärker auf die militärische Karte - zum Leidwesen seiner Nachbarn. Als mit dem Euromaidan die Dynamik des Arabischen Frühlings an seinen Grenzen anzukommen schien, sah sich Moskau zum Handeln gezwungen: in Libyen, in Syrien, schließlich im Donbass.
Weil die konventionelle Konfrontation mit den übermächtigen USA aussichtslos schien, verlagerte man den Kampf in die graue Sphäre - dorthin, wo Krieg und Frieden ununterscheidbar werden.
Im dritten Teil der Chroniken der Neuen Weltunordnung beschreiben wir, wie regionale Mächte versuchen, darin ihre Rolle zu finden.
Den Anfang machten China und Indien: Sie lehnten sich gegen die koloniale Handelspolitik des Westens auf - und führten ihre Milliardenvölker erfolgreich aus der Armut, während andere Länder im Fahrwasser des Washington-Konsens in der Armutsfalle feststeckten.
Europa hingegen perfektionierte die Kunst des Trittbrettfahrens. Man schwamm passiv auf der amerikanischen Welle mit, verkaufte italienische und französische Luxushandtaschen und deutsche Limousinen an die Eliten jener Länder, die man öffentlich als Autokratien beschimpfte - und eroberte Exportmärkte, die Washington mit Kanonenpolitik aufgestoßen hatte.
Man profitierte, ohne zu gestalten. Unter dieser Mentalität litten vor allem jene in unmittelbarer Nachbarschaft: die Türkei, der man jahrelang Versprechungen machte, die man nie einzulösen gedachte - und die Ukraine, die man in den europäischen Sumpf aus Unentschlossenheit und Partikularinteressen zog, ohne ihr die damit verbundenen Privilegien zu gewähren.
Russland hingegen fand sich in einem Abwehrkampf wieder. Wirtschaftlich geschwächt und zunehmend isoliert, setzte der Kreml immer stärker auf die militärische Karte - zum Leidwesen seiner Nachbarn. Als mit dem Euromaidan die Dynamik des Arabischen Frühlings an seinen Grenzen anzukommen schien, sah sich Moskau zum Handeln gezwungen: in Libyen, in Syrien, schließlich im Donbass.
Weil die konventionelle Konfrontation mit den übermächtigen USA aussichtslos schien, verlagerte man den Kampf in die graue Sphäre - dorthin, wo Krieg und Frieden ununterscheidbar werden.
Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Der Schock trifft jene Länder besonders hart, die eigene geopolitische und wirtschaftliche Interessenverfolgen, aber die Weltordnung nicht aktiv mitgestalten können.
Im dritten Teil der Chroniken der Neuen Weltunordnung beschreiben wir, wie regionale Mächte versuchen, darin ihre Rolle zu finden.
Den Anfang machten China und Indien: Sie lehnten sich gegen die koloniale Handelspolitik des Westens auf - und führten ihre Milliardenvölker erfolgreich aus der Armut, während andere Länder im Fahrwasser des Washington-Konsens in der Armutsfalle feststeckten.
Europa hingegen perfektionierte die Kunst des Trittbrettfahrens. Man schwamm passiv auf der amerikanischen Welle mit, verkaufte italienische und französische Luxushandtaschen und deutsche Limousinen an die Eliten jener Länder, die man öffentlich als Autokratien beschimpfte - und eroberte Exportmärkte, die Washington mit Kanonenpolitik aufgestoßen hatte.
Man profitierte, ohne zu gestalten. Unter dieser Mentalität litten vor allem jene in unmittelbarer Nachbarschaft: die Türkei, der man jahrelang Versprechungen machte, die man nie einzulösen gedachte - und die Ukraine, die man in den europäischen Sumpf aus Unentschlossenheit und Partikularinteressen zog, ohne ihr die damit verbundenen Privilegien zu gewähren.
Russland hingegen fand sich in einem Abwehrkampf wieder. Wirtschaftlich geschwächt und zunehmend isoliert, setzte der Kreml immer stärker auf die militärische Karte - zum Leidwesen seiner Nachbarn. Als mit dem Euromaidan die Dynamik des Arabischen Frühlings an seinen Grenzen anzukommen schien, sah sich Moskau zum Handeln gezwungen: in Libyen, in Syrien, schließlich im Donbass.
Weil die konventionelle Konfrontation mit den übermächtigen USA aussichtslos schien, verlagerte man den Kampf in die graue Sphäre - dorthin, wo Krieg und Frieden ununterscheidbar werden.
Im dritten Teil der Chroniken der Neuen Weltunordnung beschreiben wir, wie regionale Mächte versuchen, darin ihre Rolle zu finden.
Den Anfang machten China und Indien: Sie lehnten sich gegen die koloniale Handelspolitik des Westens auf - und führten ihre Milliardenvölker erfolgreich aus der Armut, während andere Länder im Fahrwasser des Washington-Konsens in der Armutsfalle feststeckten.
Europa hingegen perfektionierte die Kunst des Trittbrettfahrens. Man schwamm passiv auf der amerikanischen Welle mit, verkaufte italienische und französische Luxushandtaschen und deutsche Limousinen an die Eliten jener Länder, die man öffentlich als Autokratien beschimpfte - und eroberte Exportmärkte, die Washington mit Kanonenpolitik aufgestoßen hatte.
Man profitierte, ohne zu gestalten. Unter dieser Mentalität litten vor allem jene in unmittelbarer Nachbarschaft: die Türkei, der man jahrelang Versprechungen machte, die man nie einzulösen gedachte - und die Ukraine, die man in den europäischen Sumpf aus Unentschlossenheit und Partikularinteressen zog, ohne ihr die damit verbundenen Privilegien zu gewähren.
Russland hingegen fand sich in einem Abwehrkampf wieder. Wirtschaftlich geschwächt und zunehmend isoliert, setzte der Kreml immer stärker auf die militärische Karte - zum Leidwesen seiner Nachbarn. Als mit dem Euromaidan die Dynamik des Arabischen Frühlings an seinen Grenzen anzukommen schien, sah sich Moskau zum Handeln gezwungen: in Libyen, in Syrien, schließlich im Donbass.
Weil die konventionelle Konfrontation mit den übermächtigen USA aussichtslos schien, verlagerte man den Kampf in die graue Sphäre - dorthin, wo Krieg und Frieden ununterscheidbar werden.
Über den Autor
Simon Kiwek, geboren und aufgewachsen im beschaulichen Oberösterreich, unternahm nach mehreren Jahren als Logistiker ausgedehnte Reisen, die in auf dem Fahrrad und im Kanu von Kanada über ganz Osteuropa, den Balkan, den Nahen Osten bis hinunter nach Afrika führten.
Danach kehrte er zurück und studierte Volkswirtschaft an den Universitäten Graz und Göttingen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Seither beschäftigt er sich beruflich intensiv mit wirtschaftlicher Forschung und Innovation, Entwicklungs- und Industriepolitik auf einem globalen Level, insbesondere Afrika, dem arabischen Raum und Osteuropa und ihrer Rolle in einer globalisierten Weltwirtschaft.
Neben seinen Büchern führt er einen Blog: [...]
Danach kehrte er zurück und studierte Volkswirtschaft an den Universitäten Graz und Göttingen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Seither beschäftigt er sich beruflich intensiv mit wirtschaftlicher Forschung und Innovation, Entwicklungs- und Industriepolitik auf einem globalen Level, insbesondere Afrika, dem arabischen Raum und Osteuropa und ihrer Rolle in einer globalisierten Weltwirtschaft.
Neben seinen Büchern führt er einen Blog: [...]
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Soziologie, Wirtschaft |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | Chroniken der Neuen Weltunordnung |
| Inhalt: |
140 S.
6 farbige Illustr. |
| ISBN-13: | 9783903696051 |
| ISBN-10: | 3903696056 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Kiwek, Simon |
| Redaktion: | Kiwek, Simon |
| Herausgeber: | Simon Kiwek |
| Hersteller: |
tredition
Chroniken der Neuen Weltunordnung |
| Verantwortliche Person für die EU: | tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, D-22926 Ahrensburg, operations@tredition.com |
| Maße: | 210 x 148 x 11 mm |
| Von/Mit: | Simon Kiwek |
| Erscheinungsdatum: | 22.06.2026 |
| Gewicht: | 0,213 kg |