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Beschreibung
Émile Zolas Das Geld entfaltet ein groß angelegtes Panorama der Pariser Finanzwelt des Zweiten Kaiserreichs. Im Zentrum steht Aristide Saccard, der mit visionärer Energie, religiös aufgeladener Rhetorik und skrupelloser Spekulation eine Bank gründet und ganze Existenzen in den Strudel der Börse reißt. Zolas naturalistischer Stil verbindet präzise Milieustudie, dokumentarische Genauigkeit und dramatische Zuspitzung; der Roman erscheint als Teil des Rougon-Macquart-Zyklus und untersucht Geld nicht nur als ökonomische Macht, sondern als moderne Mythologie. Zola, 1840 in Paris geboren, war einer der bedeutendsten Vertreter des europäischen Naturalismus. Sein Interesse an Vererbung, sozialem Milieu und institutioneller Gewalt prägte sein literarisches Projekt. Die eigene Erfahrung mit Journalismus, Politik und öffentlicher Debatte schärfte seinen Blick für Korruption, Massenpsychologie und die Mechanismen kapitalistischer Versprechen. Das Geld entstand aus dieser analytischen Haltung gegenüber einer Gesellschaft, in der Fortschritt und Ausbeutung untrennbar scheinen. Diese deutsche Ausgabe empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen zugleich spannenden und intellektuell anspruchsvollen Gesellschaftsroman suchen. Zolas Werk bleibt erstaunlich aktuell, weil es die Verführungskraft spekulativer Systeme und die moralischen Kosten des Reichtums schonungslos sichtbar macht.
Émile Zolas Das Geld entfaltet ein groß angelegtes Panorama der Pariser Finanzwelt des Zweiten Kaiserreichs. Im Zentrum steht Aristide Saccard, der mit visionärer Energie, religiös aufgeladener Rhetorik und skrupelloser Spekulation eine Bank gründet und ganze Existenzen in den Strudel der Börse reißt. Zolas naturalistischer Stil verbindet präzise Milieustudie, dokumentarische Genauigkeit und dramatische Zuspitzung; der Roman erscheint als Teil des Rougon-Macquart-Zyklus und untersucht Geld nicht nur als ökonomische Macht, sondern als moderne Mythologie. Zola, 1840 in Paris geboren, war einer der bedeutendsten Vertreter des europäischen Naturalismus. Sein Interesse an Vererbung, sozialem Milieu und institutioneller Gewalt prägte sein literarisches Projekt. Die eigene Erfahrung mit Journalismus, Politik und öffentlicher Debatte schärfte seinen Blick für Korruption, Massenpsychologie und die Mechanismen kapitalistischer Versprechen. Das Geld entstand aus dieser analytischen Haltung gegenüber einer Gesellschaft, in der Fortschritt und Ausbeutung untrennbar scheinen. Diese deutsche Ausgabe empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen zugleich spannenden und intellektuell anspruchsvollen Gesellschaftsroman suchen. Zolas Werk bleibt erstaunlich aktuell, weil es die Verführungskraft spekulativer Systeme und die moralischen Kosten des Reichtums schonungslos sichtbar macht.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 244 S. |
| ISBN-13: | 9788027256365 |
| ISBN-10: | 8027256364 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Zola, Emile |
| Übersetzung: | Schwarz, Armin |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 13 mm |
| Von/Mit: | Emile Zola |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,34 kg |