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Beschreibung
Émile Zolas "Das Werk" (1886), vierzehnter Roman des Zyklus "Les Rougon-Macquart", entfaltet die Tragödie des Malers Claude Lantier, der an der Unvereinbarkeit von visionärer Kunst und gesellschaftlicher Anerkennung zerbricht. Vor dem Panorama des modernen Paris schildert Zola Ateliers, Salons, Kritiker und Künstlerbohème mit naturalistischer Präzision. Der Roman verbindet psychologische Fallstudie, Kunstdebatte und Milieuanalyse; sein Stil ist zugleich dokumentarisch genau und von dramatischer Wucht getragen. Zola, 1840 geboren, war der programmatische Meister des französischen Naturalismus. Seine journalistische Erfahrung, sein Interesse an Vererbung, Umwelt und sozialer Determination sowie seine Nähe zu zeitgenössischen Malern prägten dieses Buch entscheidend. In Claude Lantier klingen Erfahrungen aus Zolas Jugendfreundschaft mit Paul Cézanne an, doch geht der Roman über ein Porträt hinaus: Er untersucht den Preis künstlerischer Absolutheit in einer Epoche ästhetischer Umbrüche. "Das Werk" empfiehlt sich Lesern, die Literatur als Erkenntnisinstrument begreifen. Der Roman bietet nicht nur ein eindringliches Künstlerdrama, sondern auch eine scharfe Reflexion über Erfolg, Scheitern, Genie und Markt. Wer Zolas gesellschaftliche Genauigkeit und seine kompromisslose Darstellung menschlicher Obsession schätzt, findet hier eines seiner beunruhigendsten und kunsttheoretisch reichsten Bücher.
Émile Zolas "Das Werk" (1886), vierzehnter Roman des Zyklus "Les Rougon-Macquart", entfaltet die Tragödie des Malers Claude Lantier, der an der Unvereinbarkeit von visionärer Kunst und gesellschaftlicher Anerkennung zerbricht. Vor dem Panorama des modernen Paris schildert Zola Ateliers, Salons, Kritiker und Künstlerbohème mit naturalistischer Präzision. Der Roman verbindet psychologische Fallstudie, Kunstdebatte und Milieuanalyse; sein Stil ist zugleich dokumentarisch genau und von dramatischer Wucht getragen. Zola, 1840 geboren, war der programmatische Meister des französischen Naturalismus. Seine journalistische Erfahrung, sein Interesse an Vererbung, Umwelt und sozialer Determination sowie seine Nähe zu zeitgenössischen Malern prägten dieses Buch entscheidend. In Claude Lantier klingen Erfahrungen aus Zolas Jugendfreundschaft mit Paul Cézanne an, doch geht der Roman über ein Porträt hinaus: Er untersucht den Preis künstlerischer Absolutheit in einer Epoche ästhetischer Umbrüche. "Das Werk" empfiehlt sich Lesern, die Literatur als Erkenntnisinstrument begreifen. Der Roman bietet nicht nur ein eindringliches Künstlerdrama, sondern auch eine scharfe Reflexion über Erfolg, Scheitern, Genie und Markt. Wer Zolas gesellschaftliche Genauigkeit und seine kompromisslose Darstellung menschlicher Obsession schätzt, findet hier eines seiner beunruhigendsten und kunsttheoretisch reichsten Bücher.
Details
| Genre: | Romane & Erzählungen |
|---|---|
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027256372 |
| ISBN-10: | 8027256372 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Zola, Emile |
| Übersetzung: | Schlaf, Johannes |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 12 mm |
| Von/Mit: | Emile Zola |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,312 kg |