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Helmut Lethen berichtet in seiner Autobiographie, was ihn geprägt hat: von politischen und denkerischen Experimenten, von Weggefährten sowie Ideengebern wie Adorno und Enzensberger. Ein Entwicklungsroman der Bundesrepublik - wie ihn nur noch wenige Intellektuelle zu erzählen vermögen.
Helmut Lethen berichtet in seiner Autobiographie, was ihn geprägt hat: von politischen und denkerischen Experimenten, von Weggefährten sowie Ideengebern wie Adorno und Enzensberger. Ein Entwicklungsroman der Bundesrepublik - wie ihn nur noch wenige Intellektuelle zu erzählen vermögen.
Helmut Lethen (1939-2026) zählt zu den prägenden Denkern der Gegenwart und zu den charismatischsten Vertretern der Kulturwissenschaften in Deutschland. Er lehrte in Utrecht und Rostock, bevor er 2007 die Leitung des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien übernahm. Sein Buch 'Verhaltenslehren der Kälte' (1994) gilt als Standardwerk, für 'Der Schatten des Fotografen' erhielt er 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse. Über 'Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug' (2020) schrieb die 'Süddeutsche Zeitung': 'Helmut Lethens Lebenserinnerungen lesen sich wie die Autobiographie einer Generation ... Vor allem aber ist das Buch ein echter Bildungsroman.' Zuletzt erschien 'Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung' (2025), 'ein gedankenfunkelnder Essay von persönlicher Dringlichkeit', so die Jury der Sachbuch-Bestenliste von 'Zeit', ZDF und Deutschlandfunk Kultur.
Helmut Lethen, einer der renommiertesten Kulturwissenschaftler und Intellektuellen in Deutschland, erzählt sein Leben - und zugleich mehr als ein halbes Jahrhundert deutscher Zeit- und Geistesgeschichte.
Lethens Bücher haben Maßstäbe gesetzt: Die «Verhaltenslehren der Kälte» gelten als «Kultbuch» (SZ); «Der Schatten des Fotografen» wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
Es gibt Memoiren, die nicht nur ein Leben nachzeichnen, sondern auch einen einzigartigen Zugang zur erzählten Zeit gewähren - man denke an Karl Heinz Bohrers «Granatsplitter», «Ich nicht» von Joachim Fest oder die Erinnerungen von Peter Wapnewski. In dieser Reihe steht Helmut Lethens literarisch glänzende Autobiographie.
| Bundesland: | Berlin |
|---|---|
| Erscheinungsjahr: | 2020 |
| Fachbereich: | Biografien |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Religion & Theologie |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | 384 S. |
| ISBN-13: | 9783737100885 |
| ISBN-10: | 3737100888 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 23320 |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: | Lethen, Helmut |
| Hersteller: | Rowohlt Berlin |
| Verantwortliche Person für die EU: | Rowohlt Berlin Verlag GmbH, Kreuzbergstr. 30, D-10965 Berlin, produktsicherheit@rowohlt.de |
| Abbildungen: | Mit 15 s/w Abbildungen |
| Maße: | 208 x 134 x 38 mm |
| Von/Mit: | Helmut Lethen |
| Erscheinungsdatum: | 14.10.2020 |
| Gewicht: | 0,469 kg |