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Beschreibung
Das Ziel der Arbeit ist gleichsam der Versuch, die richtungsweisenden Perspektiven von Bölls Schuldverständnis im Bewusstsein der hermeneutischen Differenz von Intention und Verständnis zu erschließen und mit Hilfe produktionsästhetischer sowie strukturanalytischer Gesichtspunkte die Vielschichtigkeit und Komplexität der literarischen Illustration von Schuld durch Böll darzulegen. Motiv- wie themenübergreifend das Aktuelle seiner Zeit aufnehmend, Schuldsituationen und deren Details insbesondere mit den Stilmitteln der Übertreibung wie der Wiederholung akzentuierend und weniger psychologisierend denn von Figuren erzählend, mit und an denen sich etwas ereignet, spiegelt das Werk Bölls im Alltäglichen und im Provinziellen einen vielfältigen, das Leben umgreifenden, Schuld und Unschuld dokumentierenden Schuldkatalog. Zudem bot das Schreiben über Schuldzusammenhänge Böll die Möglichkeit, die persönliche Schuld und Betroffenheit gegen die eigenen Verdrängungstendenzen zu verarbeiten, als individueller Akt der Selbstbefreiung wie als Akt des - während der NS-Zeit nicht geleisteten - Widerstandes gegen realisierte Vergehen und kritikwürdige Zustände.
Das Ziel der Arbeit ist gleichsam der Versuch, die richtungsweisenden Perspektiven von Bölls Schuldverständnis im Bewusstsein der hermeneutischen Differenz von Intention und Verständnis zu erschließen und mit Hilfe produktionsästhetischer sowie strukturanalytischer Gesichtspunkte die Vielschichtigkeit und Komplexität der literarischen Illustration von Schuld durch Böll darzulegen. Motiv- wie themenübergreifend das Aktuelle seiner Zeit aufnehmend, Schuldsituationen und deren Details insbesondere mit den Stilmitteln der Übertreibung wie der Wiederholung akzentuierend und weniger psychologisierend denn von Figuren erzählend, mit und an denen sich etwas ereignet, spiegelt das Werk Bölls im Alltäglichen und im Provinziellen einen vielfältigen, das Leben umgreifenden, Schuld und Unschuld dokumentierenden Schuldkatalog. Zudem bot das Schreiben über Schuldzusammenhänge Böll die Möglichkeit, die persönliche Schuld und Betroffenheit gegen die eigenen Verdrängungstendenzen zu verarbeiten, als individueller Akt der Selbstbefreiung wie als Akt des - während der NS-Zeit nicht geleisteten - Widerstandes gegen realisierte Vergehen und kritikwürdige Zustände.
Zusammenfassung
Exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt
: Einführung: Vergehen gegen die Menschheit. Annäherung an Heinrich Bölls Schuldverständnis - Léon Bloy und das Frühwerk Bölls - Heinrich Böll und das Trauma der Schuld - Der Literat Heinrich Böll - Historische Schuld: Nationalsozialismus und Krieg - Strukturelle Schuld: Staat und Gesellschaft - Schuld und Kirche - Schuld und Wissenschaft - Schuld im Interesse der Zeitkritik - Schuld und Erlösung: Der Umgang mit Schuld - Das Offenhalten von Schuld.
Details
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Allgemeine Lexika, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Literaturwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 346 S.
ISBN-13: 9783631579862
ISBN-10: 3631579861
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 57986
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stolz, Wolfgang
Herausgeber: Volker Neuhaus
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Verantwortliche Person für die EU: Lang, Peter GmbH, Gontardstr. 11, D-10178 Berlin, r.boehm-korff@peterlang.com
Maße: 210 x 148 x 19 mm
Von/Mit: Wolfgang Stolz
Erscheinungsdatum: 19.11.2008
Gewicht: 0,448 kg
Artikel-ID: 103985120