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Beschreibung
Willibald Alexis' dreibändiger Roman "Der Roland von Berlin" entfaltet ein breit angelegtes Panorama der märkischen Geschichte im 15. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Berlin und Cölln im Spannungsfeld zwischen städtischem Freiheitsanspruch, patrizischer Macht, handwerklicher Selbstbehauptung und landesherrlicher Autorität. Die Gestalt des Roland erscheint dabei nicht nur als historisches Wahrzeichen, sondern als verdichtetes Symbol bürgerlicher Rechte. Alexis verbindet sorgfältige Quellenkenntnis mit lebendiger Szenenführung, dialogischer Anschaulichkeit und einer an Walter Scott geschulten historischen Erzählkunst, die regionale Geschichte zum literarischen Nationalgedächtnis erhebt. Willibald Alexis, eigentlich Georg Wilhelm Heinrich Häring, gilt als Begründer des brandenburgisch-preußischen historischen Romans. Seine juristische Bildung, seine publizistische Tätigkeit und sein ausgeprägtes Interesse an den politischen Ursprüngen Preußens prägten sein Erzählen nachhaltig. Als Berliner Autor blickte er auf die Geschichte seiner Stadt nicht antiquarisch, sondern analytisch: Ihn beschäftigte, wie Herrschaft, Recht, Gemeinsinn und soziale Konflikte eine politische Ordnung hervorbringen. "Der Roland von Berlin" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht als bloße Kostümierung, sondern als geistige Rekonstruktion vergangener Lebenswelten schätzen. Der Roman bietet Spannung, Milieureichtum und politische Tiefenschärfe zugleich. Wer verstehen möchte, wie die preußische Geschichtserzählung des 19. Jahrhunderts literarische Form gewann, findet hier ein zentrales Werk von bleibender Bedeutung.
Willibald Alexis' dreibändiger Roman "Der Roland von Berlin" entfaltet ein breit angelegtes Panorama der märkischen Geschichte im 15. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Berlin und Cölln im Spannungsfeld zwischen städtischem Freiheitsanspruch, patrizischer Macht, handwerklicher Selbstbehauptung und landesherrlicher Autorität. Die Gestalt des Roland erscheint dabei nicht nur als historisches Wahrzeichen, sondern als verdichtetes Symbol bürgerlicher Rechte. Alexis verbindet sorgfältige Quellenkenntnis mit lebendiger Szenenführung, dialogischer Anschaulichkeit und einer an Walter Scott geschulten historischen Erzählkunst, die regionale Geschichte zum literarischen Nationalgedächtnis erhebt. Willibald Alexis, eigentlich Georg Wilhelm Heinrich Häring, gilt als Begründer des brandenburgisch-preußischen historischen Romans. Seine juristische Bildung, seine publizistische Tätigkeit und sein ausgeprägtes Interesse an den politischen Ursprüngen Preußens prägten sein Erzählen nachhaltig. Als Berliner Autor blickte er auf die Geschichte seiner Stadt nicht antiquarisch, sondern analytisch: Ihn beschäftigte, wie Herrschaft, Recht, Gemeinsinn und soziale Konflikte eine politische Ordnung hervorbringen. "Der Roland von Berlin" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht als bloße Kostümierung, sondern als geistige Rekonstruktion vergangener Lebenswelten schätzen. Der Roman bietet Spannung, Milieureichtum und politische Tiefenschärfe zugleich. Wer verstehen möchte, wie die preußische Geschichtserzählung des 19. Jahrhunderts literarische Form gewann, findet hier ein zentrales Werk von bleibender Bedeutung.
Details
| Genre: | Romane & Erzählungen |
|---|---|
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027256235 |
| ISBN-10: | 8027256232 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Alexis, Willibald |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 17 mm |
| Von/Mit: | Willibald Alexis |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,451 kg |