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Beschreibung
In Der Sklavenstaat entwirft Hilaire Belloc eine scharfsinnige Diagnose der modernen Wirtschaftsordnung: Weder der industrielle Kapitalismus noch der kollektivistische Sozialismus führen nach seiner Analyse zur Freiheit, sondern beide können in eine rechtlich verfestigte Abhängigkeit der Arbeitenden münden. In präziser, polemisch zugespitzter Prosa verbindet Belloc historische Argumentation, politische Theorie und moralische Kritik. Das Werk steht im Kontext der katholischen Soziallehre und der distributistischen Bewegung, die Eigentum breiter streuen wollte, statt es beim Staat oder bei wenigen Kapitalbesitzern zu konzentrieren. Belloc, 1870 in Frankreich geboren und in England wirksam, war Historiker, Essayist, Politiker und enger Weggefährte G. K. Chestertons. Seine Erfahrungen als Parlamentarier, sein Misstrauen gegenüber plutokratischer Macht und seine katholische Prägung bestimmten sein Denken. Vor dem Hintergrund der sozialen Frage, der englischen Industrialisierung und der Debatten um Sozialreformen schrieb er dieses Buch als Warnung vor einem System, das Sicherheit gegen persönliche Selbständigkeit eintauscht. Der Sklavenstaat empfiehlt sich Lesern, die politische Ökonomie nicht als technische Disziplin, sondern als Frage menschlicher Würde begreifen. Auch wer Bellocs Schlussfolgerungen nicht teilt, findet hier eine provozierende, historisch gelehrte und bis heute anregende Kritik an Eigentum, Arbeit und Freiheit.
In Der Sklavenstaat entwirft Hilaire Belloc eine scharfsinnige Diagnose der modernen Wirtschaftsordnung: Weder der industrielle Kapitalismus noch der kollektivistische Sozialismus führen nach seiner Analyse zur Freiheit, sondern beide können in eine rechtlich verfestigte Abhängigkeit der Arbeitenden münden. In präziser, polemisch zugespitzter Prosa verbindet Belloc historische Argumentation, politische Theorie und moralische Kritik. Das Werk steht im Kontext der katholischen Soziallehre und der distributistischen Bewegung, die Eigentum breiter streuen wollte, statt es beim Staat oder bei wenigen Kapitalbesitzern zu konzentrieren. Belloc, 1870 in Frankreich geboren und in England wirksam, war Historiker, Essayist, Politiker und enger Weggefährte G. K. Chestertons. Seine Erfahrungen als Parlamentarier, sein Misstrauen gegenüber plutokratischer Macht und seine katholische Prägung bestimmten sein Denken. Vor dem Hintergrund der sozialen Frage, der englischen Industrialisierung und der Debatten um Sozialreformen schrieb er dieses Buch als Warnung vor einem System, das Sicherheit gegen persönliche Selbständigkeit eintauscht. Der Sklavenstaat empfiehlt sich Lesern, die politische Ökonomie nicht als technische Disziplin, sondern als Frage menschlicher Würde begreifen. Auch wer Bellocs Schlussfolgerungen nicht teilt, findet hier eine provozierende, historisch gelehrte und bis heute anregende Kritik an Eigentum, Arbeit und Freiheit.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Politikwissenschaften
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 76 S.
ISBN-13: 9788028397722
ISBN-10: 8028397727
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Belloc, Hilaire
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 5 x 152 x 229 mm
Von/Mit: Hilaire Belloc
Erscheinungsdatum: 17.07.2025
Gewicht: 0,125 kg
Artikel-ID: 133678380