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Beschreibung
Hermann Brochs Der Tod des Vergil entfaltet die letzten achtzehn Stunden im Leben des römischen Dichters Vergil, der, krank und fiebernd in Brundisium angekommen, über den Wert der Kunst, die Schuld des Dichters und die Wahrheit des Wortes nachsinnt. In vier groß komponierten Teilen - Erde, Feuer, Wasser, Äther - verbindet der Roman historischen Stoff mit lyrischer Prosa, philosophischem Monolog und musikalischer Satzstruktur. Er steht im Kontext der europäischen Moderne neben Joyce, Proust und Musil und verwandelt den antiken Mythos in eine radikale Untersuchung von Sprache, Erkenntnis und Todesnähe. Broch, 1886 in Wien geboren, war ursprünglich Industrieller, wandte sich jedoch der Mathematik, Philosophie und Literatur zu. Die Erfahrung des Zerfalls der Habsburgermonarchie, seine jüdische Herkunft, die Bedrohung durch den Nationalsozialismus und die Emigration prägten sein Denken. Der Roman entstand wesentlich im Exil und reflektiert Brochs lebenslange Frage, ob Kunst angesichts politischer Katastrophe ethische Gültigkeit beanspruchen darf. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die keine lineare Handlung suchen, sondern ein sprachlich anspruchsvolles Werk über Sterben, Verantwortung und geistige Läuterung. Der Tod des Vergil belohnt Geduld mit einer der tiefsten poetischen Meditationen des 20. Jahrhunderts.
Hermann Brochs Der Tod des Vergil entfaltet die letzten achtzehn Stunden im Leben des römischen Dichters Vergil, der, krank und fiebernd in Brundisium angekommen, über den Wert der Kunst, die Schuld des Dichters und die Wahrheit des Wortes nachsinnt. In vier groß komponierten Teilen - Erde, Feuer, Wasser, Äther - verbindet der Roman historischen Stoff mit lyrischer Prosa, philosophischem Monolog und musikalischer Satzstruktur. Er steht im Kontext der europäischen Moderne neben Joyce, Proust und Musil und verwandelt den antiken Mythos in eine radikale Untersuchung von Sprache, Erkenntnis und Todesnähe. Broch, 1886 in Wien geboren, war ursprünglich Industrieller, wandte sich jedoch der Mathematik, Philosophie und Literatur zu. Die Erfahrung des Zerfalls der Habsburgermonarchie, seine jüdische Herkunft, die Bedrohung durch den Nationalsozialismus und die Emigration prägten sein Denken. Der Roman entstand wesentlich im Exil und reflektiert Brochs lebenslange Frage, ob Kunst angesichts politischer Katastrophe ethische Gültigkeit beanspruchen darf. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die keine lineare Handlung suchen, sondern ein sprachlich anspruchsvolles Werk über Sterben, Verantwortung und geistige Läuterung. Der Tod des Vergil belohnt Geduld mit einer der tiefsten poetischen Meditationen des 20. Jahrhunderts.
Zusammenfassung
Hermann Broch (1886 - 1951) war ein österreichischer Schriftsteller. Mit der Romantriologie "Die Schlafwandler" zum Zerfall der Werte und der Persönlichkeit verfasste er Anfang der 1930er-Jahre eines der wichtigsten Werke des europäischen modernen Romans. Sein Schaffen ist durch die Einführung neuer Stilelemente, Forschungen oder Träume in seinem Werk gekennzeichnet. 1927 entschied er sich für ein Studium der Mathematik, Philosophie und Psychologie an der Universität Wien. Im Alter von 40 Jahren begann er seine literarische Karriere. Kurz vor seinem Tod erschien 1950 sein letzter Roman "Die Schuldlosen".
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 252 S.
ISBN-13: 9788027366606
ISBN-10: 8027366607
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Broch, Hermann
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: Hermann Broch
Erscheinungsdatum: 15.01.2023
Gewicht: 0,351 kg
Artikel-ID: 126488482

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