Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
"Deutscher sein, heißt Indianer sein", behauptete der Dramatiker Heiner Müller in einem Interview. Mehr als andere Nationen identifizieren sich die Deutschen mit den amerikanischen Ureinwohnern. Warum das so ist, untersucht dieses Buch. Es will dem Phänomen der deutschen Indianerbegeisterung, die vor fast 200 Jahren mit dem Erscheinen von James F. Coopers "Der letzte Mohikaner" ihren Anfang nahm, geschichtlich auf die Spur kommen. Dabei geht es um Fragen wie: Warum gibt es das Gefühl der Verwandtschaft ausgerechnet mit den Indianern und nicht mit einem anderen "Naturvolk"? Warum sind die Dakota unsere populärsten Indianer? Welche Rolle spielte Karl May und wie ging man mit seinem Erbe in Ost-und Westdeutschland um? Nach der Lektüre wird der Leser zwar nicht mehr über das Leben der amerikanischen Ureinwohner wissen, dafür aber über die komplizierte Suche der Deutschen nach ihrer nationalen Identität in der Mitte Europas.
"Deutscher sein, heißt Indianer sein", behauptete der Dramatiker Heiner Müller in einem Interview. Mehr als andere Nationen identifizieren sich die Deutschen mit den amerikanischen Ureinwohnern. Warum das so ist, untersucht dieses Buch. Es will dem Phänomen der deutschen Indianerbegeisterung, die vor fast 200 Jahren mit dem Erscheinen von James F. Coopers "Der letzte Mohikaner" ihren Anfang nahm, geschichtlich auf die Spur kommen. Dabei geht es um Fragen wie: Warum gibt es das Gefühl der Verwandtschaft ausgerechnet mit den Indianern und nicht mit einem anderen "Naturvolk"? Warum sind die Dakota unsere populärsten Indianer? Welche Rolle spielte Karl May und wie ging man mit seinem Erbe in Ost-und Westdeutschland um? Nach der Lektüre wird der Leser zwar nicht mehr über das Leben der amerikanischen Ureinwohner wissen, dafür aber über die komplizierte Suche der Deutschen nach ihrer nationalen Identität in der Mitte Europas.
Zusammenfassung
Denise Wheeler (geb. 1963) ist eine promovierte Historikerin und Sachbuchautorin mit Schwerpunkt auf deutsch-amerikanischer Geschichte. Sie wuchs in Geithain bei Leipzig auf und studierte Deutsch und Geschichte in Jena und Kiel. Von 1995 bis 1999 war sie DAAD-Lektorin für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Durham, England. Seit 2002 lebt sie mit ihrer Familie in den USA. Ihr Interesse gilt der Wahrnehmung indigener Völker in Europa und insbesondere der deutschen Faszination für die nordamerikanischen Ureinwohner. In ihren Büchern verbindet sie historische Tiefenschärfe mit lebendigem Erzählen. 2004 erschien ihr Buch "Neu-Deutschland in Texas", in dem es um die Kolonie des Mainzer Adelsvereins und die Besiedlung von West Texas um 1845 geht.
Details
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 200 S.
ISBN-13: 9783864082108
ISBN-10: 3864082102
Sprache: Deutsch
Ausstattung / Beilage: Klappenbroschur
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Wheeler, Denise
Auflage: 1. Aufl.
Hersteller: Vergangenheitsverlag
Verantwortliche Person für die EU: Vergangenheitsverlag, Dr. Alexander Schug, Am Friedrichshain 22, D-10407 Berlin, info@vergangenheitsverlag.de
Abbildungen: m. Abb.
Maße: 197 x 189 x 14 mm
Von/Mit: Denise Wheeler
Erscheinungsdatum: 11.01.2017
Gewicht: 0,228 kg
Artikel-ID: 108186944

Ähnliche Produkte