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Beschreibung
Interessengegensätze fair und gleichberechtigt auszuhandeln, nach Regeln, an die sich alle Beteiligten halten, klingt nach einem Ideal moderner demokratischer Kultur. Gab es eine solche Praxis dialogischer Streitkultur bereits im Mittelalter? Tatsächlich konnten in der mittelalterlichen Gesellschaft Kontroversen im Konsens ausgetragen und durch spielerische Inszenierung überbrückt werden. Eskalationen konnten vermieden und ein friedlicher Interessenausgleich bewahrt werden. So war es bei Dialogen zwischen Gelehrten, Disputationen an der Universität und sogar bei Zweikämpfen, Duellen und Turnieren. Die Regeln der Inszenierung waren aus Erziehung und Erfahrung bekannt. Über soziale und kulturelle Unterschiede hinweg wussten Männer und Frauen der zeitgenössischen Gesellschaft, Streitinszenierungen zu "lesen". Welche gemeinsamen Imaginationen konnten aufgerufen werden? Funktionierte die regelhafte Einhegung oder gab es Grenzüberschreitungen? Ein überraschend plurales und kreatives Mittelalter voller Vielfalt und Flexibilität tritt uns hier entgegen, dessen Kultur des dialogischen Streitens einen Impuls für die heutige Zeit setzen könnte.
Interessengegensätze fair und gleichberechtigt auszuhandeln, nach Regeln, an die sich alle Beteiligten halten, klingt nach einem Ideal moderner demokratischer Kultur. Gab es eine solche Praxis dialogischer Streitkultur bereits im Mittelalter? Tatsächlich konnten in der mittelalterlichen Gesellschaft Kontroversen im Konsens ausgetragen und durch spielerische Inszenierung überbrückt werden. Eskalationen konnten vermieden und ein friedlicher Interessenausgleich bewahrt werden. So war es bei Dialogen zwischen Gelehrten, Disputationen an der Universität und sogar bei Zweikämpfen, Duellen und Turnieren. Die Regeln der Inszenierung waren aus Erziehung und Erfahrung bekannt. Über soziale und kulturelle Unterschiede hinweg wussten Männer und Frauen der zeitgenössischen Gesellschaft, Streitinszenierungen zu "lesen". Welche gemeinsamen Imaginationen konnten aufgerufen werden? Funktionierte die regelhafte Einhegung oder gab es Grenzüberschreitungen? Ein überraschend plurales und kreatives Mittelalter voller Vielfalt und Flexibilität tritt uns hier entgegen, dessen Kultur des dialogischen Streitens einen Impuls für die heutige Zeit setzen könnte.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: Mittelalter
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 308 S.
ISBN-13: 9783799521611
ISBN-10: 3799521615
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Kintzinger, Martin
Hersteller: Jan Thorbecke Verlag
Thorbecke Jan Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG, Wolfgang Sailer, Senefelderstr. 12, D-73760 Ostfildern, produktsicherheit@verlagsgruppe-patmos.de
Abbildungen: mit 6 Abbildungen
Maße: 221 x 146 x 31 mm
Von/Mit: Martin Kintzinger
Erscheinungsdatum: 09.03.2026
Gewicht: 0,542 kg
Artikel-ID: 134483419