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Beschreibung
Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, in der das "Recht auf Bildung" in Artikel 14 als fundamentale gemeinschaftsrechtliche Gewährleistung verankert wurde, gilt längst, auch wenn sie (noch) nicht verbindliches Recht geworden ist, als wichtige Etappe im langen Prozess der europäischen Grundrechtsentwicklung und trägt auf diese Weise zu einer Konstitutionalisierung der Europäischen Union bei. Mit der Schaffung der EU-Grundrechtecharta betritt die deutsche Rechtswissenschaft ebenso wie diejenige der übrigen EU-Mitgliedstaaten - bei allen lukrativen Bemühungen um eine europäische Grundrechtsdogmatik - eine neue Ebene und wirft hinsichtlich der Interpretation der einzelnen Grundrechtsverbürgungen zahlreiche Fragen auf. Diese Arbeit widmet sich der Auslegung der einzelnen Teilgewährleistungen der Bildungsgarantie des Artikel 14, die sich von der Interpretation verfassungstextlich verbürgter Grundrechte notwendigerweise erheblich unterscheiden muss. Die Autorin betritt mit der monographischen Bearbeitung dieser Vorschrift wissenschaftliches Neuland und vermittelt Einblicke in die europäische Grundrechtsdogmatik von morgen.
Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, in der das "Recht auf Bildung" in Artikel 14 als fundamentale gemeinschaftsrechtliche Gewährleistung verankert wurde, gilt längst, auch wenn sie (noch) nicht verbindliches Recht geworden ist, als wichtige Etappe im langen Prozess der europäischen Grundrechtsentwicklung und trägt auf diese Weise zu einer Konstitutionalisierung der Europäischen Union bei. Mit der Schaffung der EU-Grundrechtecharta betritt die deutsche Rechtswissenschaft ebenso wie diejenige der übrigen EU-Mitgliedstaaten - bei allen lukrativen Bemühungen um eine europäische Grundrechtsdogmatik - eine neue Ebene und wirft hinsichtlich der Interpretation der einzelnen Grundrechtsverbürgungen zahlreiche Fragen auf. Diese Arbeit widmet sich der Auslegung der einzelnen Teilgewährleistungen der Bildungsgarantie des Artikel 14, die sich von der Interpretation verfassungstextlich verbürgter Grundrechte notwendigerweise erheblich unterscheiden muss. Die Autorin betritt mit der monographischen Bearbeitung dieser Vorschrift wissenschaftliches Neuland und vermittelt Einblicke in die europäische Grundrechtsdogmatik von morgen.
Zusammenfassung
Die Autorin: Cécile Günther, 1974 in Straßburg geboren, absolvierte nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Köln von 1999 bis 2000 ein Praktikum bei der EU-Kommission in Brüssel. Nach der Zweiten juristischen Staatsprüfung 2002 war die Autorin als Verwaltungsjuristin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg tätig. Seit 2003 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsches und europäisches Wissenschaftsrecht der Universität zu Köln.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt : Europäische Grundrechtsdogmatik - Interpretationsmaßstäbe für die Auslegung der EU-Grundrechtecharta - Artikel 14 Charta der Grundrechte der Europäischen Union - Recht auf Bildung - Unentgeltliche Teilnahme am Pflichtschulunterricht - Privatschulgründungsfreiheit - Elterliches Erziehungsrecht.
Details
Fachbereich: Internationales & ausländ. Recht
Genre: Recht
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Titelzusatz: Eine Analyse von Schutzbereich und Reichweite - dargestellt am Beispiel des Art. 14 EU-GRCh (Art. II-74 EuVerf). Dissertationsschrift
ISBN-13: 9783631564721
ISBN-10: 3631564724
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 56472
Autor: Günther, Cécile
Auflage: Neuausg.
Hersteller: Peter Lang
Verantwortliche Person für die EU: Kolibri 360 GmbH, Ettore-Bugatti-Str. 6-14, D-51149 Köln, produktsicherheit@kolibri360.de
Maße: 22 x 148 x 210 mm
Von/Mit: Cécile Günther
Gewicht: 0,53 kg
Artikel-ID: 132599734

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