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Beschreibung
Am 5. August 1943 wird in Berlin die neunzehnjährige Anne enthauptet. Das "Verbrechen": Ihren Bruder, einen wegen Hochverrats gehängten Offizier, aus der Anatomie geholt und auf einem Friedhof bestattet zu haben. Hochhuths als Einzelausgabe lange vergriffene klassische Novelle, sowie weitere erzählende Prosa und Gedichte, ist nun in dieser Neuausgabe wieder verfügbar.
Am 5. August 1943 wird in Berlin die neunzehnjährige Anne enthauptet. Das "Verbrechen": Ihren Bruder, einen wegen Hochverrats gehängten Offizier, aus der Anatomie geholt und auf einem Friedhof bestattet zu haben. Hochhuths als Einzelausgabe lange vergriffene klassische Novelle, sowie weitere erzählende Prosa und Gedichte, ist nun in dieser Neuausgabe wieder verfügbar.
Zusammenfassung
Fritz J. Raddatz nannte ihn einen «Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend ... ein besessener Aufklärer, wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder Shareholder.» Rolf Hochhuth war einer der erfolgreichsten Dramatiker des heutigen Theaters - mit sicherem Gespür für brisante Stoffe und Themen. Am 1. April 1931 in Eschwege geboren, erzielte er mit dem «christlichen Trauerspiel» Der Stellvertreter Internationalen Erfolg. Es thematisiert die Rolle der katholischen Kirche, speziell die von Papst Pius XII., im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser «Moralist und Mahner» setzte sich Hochhuth mit aktuellen politisch-sozialen Fragen auseinander; in einer Vielzahl offener Briefe plädierte er für die «moralische Erneuerung» der Politik. Er verfasste ein umfangreiches dramatisches, essayistisches und lyrisches Werk. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Kunstpreis der Stadt Basel (1976), dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg (1981), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1990) und dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2001). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin.

Fritz J. Raddatz ist der widersprüchlichste deutsche Intellektuelle seiner Generation: eigensinnig, geistreich, gebildet, streitbar und umstritten. Geboren 1931 in Berlin, von 1960 bis 1969 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages. Von 1977 bis 1985 Feuilletonchef der ZEIT. 1986 wurde ihm von Fran_ois Mitterrand der Orden «Officier des Arts et des Lettres» verliehen. Von 1969 bis 2011 war er Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung, Herausgeber von Tucholskys «Gesammelten Werken», Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistischen Werks. 2010 erschienen seine hochgelobten und viel diskutierten «Tagebücher 1982-2001». Im selben Jahr wurde Raddatz mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm «Jahre mit Ledig». Der Autor verstarb im Februar 2015.

Details
Erscheinungsjahr: 2002
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 144 S.
ISBN-13: 9783499232367
ISBN-10: 3499232367
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 15310
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Hochhuth, Rolf
Auflage: 2. Aufl.
Hersteller: Rowohlt TB.
Verantwortliche Person für die EU: Rowohlt Verlag GmbH, Kirchenallee 19, D-20099 Hamburg, produktsicherheit@rowohlt.de
Maße: 190 x 115 x 10 mm
Von/Mit: Rolf Hochhuth
Erscheinungsdatum: 01.06.2002
Gewicht: 0,123 kg
Artikel-ID: 104392248