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Beschreibung
Émile Zolas Die Bestie im Menschen, siebzehnter Band des Zyklus Die Rougon-Macquart, verbindet Kriminalroman, Sozialstudie und naturalistische Tragödie. Im Zentrum stehen der Lokomotivführer Jacques Lantier, seine ererbte Mordlust, Séverine und Roubaud sowie die Eisenbahnlinie Paris-Le Havre als Symbol industrieller Moderne. Zolas präzise, dokumentarisch geschulte Prosa untersucht Begierde, Gewalt und Determination; zugleich entfaltet sie eine düstere Poetik der Maschine, in der menschliche Triebe und technischer Fortschritt unheimlich ineinandergreifen. Zola, Hauptvertreter des französischen Naturalismus, entwarf den Rougon-Macquart-Zyklus als literarisches Experiment über Vererbung und Milieu im Zweiten Kaiserreich. Seine journalistische Recherche, sein Interesse an Medizin, Psychologie und sozialer Wirklichkeit sowie seine kritische Beobachtung kapitalistischer Modernisierung prägen diesen Roman besonders stark. Die Eisenbahnwelt, die juristischen Verstrickungen und die pathologische Zeichnung Lantiers zeigen Zolas Anspruch, Gesellschaft und Körper gleichermaßen analytisch zu erfassen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die große Literatur nicht als bloße Unterhaltung, sondern als Erkenntnisinstrument schätzen. Die Bestie im Menschen ist ein spannender, verstörender und intellektuell anspruchsvoller Roman, dessen Fragen nach Schuld, Trieb, Technik und sozialer Ordnung bis heute eindringlich bleiben.
Émile Zolas Die Bestie im Menschen, siebzehnter Band des Zyklus Die Rougon-Macquart, verbindet Kriminalroman, Sozialstudie und naturalistische Tragödie. Im Zentrum stehen der Lokomotivführer Jacques Lantier, seine ererbte Mordlust, Séverine und Roubaud sowie die Eisenbahnlinie Paris-Le Havre als Symbol industrieller Moderne. Zolas präzise, dokumentarisch geschulte Prosa untersucht Begierde, Gewalt und Determination; zugleich entfaltet sie eine düstere Poetik der Maschine, in der menschliche Triebe und technischer Fortschritt unheimlich ineinandergreifen. Zola, Hauptvertreter des französischen Naturalismus, entwarf den Rougon-Macquart-Zyklus als literarisches Experiment über Vererbung und Milieu im Zweiten Kaiserreich. Seine journalistische Recherche, sein Interesse an Medizin, Psychologie und sozialer Wirklichkeit sowie seine kritische Beobachtung kapitalistischer Modernisierung prägen diesen Roman besonders stark. Die Eisenbahnwelt, die juristischen Verstrickungen und die pathologische Zeichnung Lantiers zeigen Zolas Anspruch, Gesellschaft und Körper gleichermaßen analytisch zu erfassen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die große Literatur nicht als bloße Unterhaltung, sondern als Erkenntnisinstrument schätzen. Die Bestie im Menschen ist ein spannender, verstörender und intellektuell anspruchsvoller Roman, dessen Fragen nach Schuld, Trieb, Technik und sozialer Ordnung bis heute eindringlich bleiben.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 212 S.
ISBN-13: 9788027346554
ISBN-10: 802734655X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Zola, Emile
Übersetzung: Ruhemann, Alfred
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 11 mm
Von/Mit: Emile Zola
Erscheinungsdatum: 15.12.2022
Gewicht: 0,295 kg
Artikel-ID: 126417646