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Beschreibung
In Die Französische Revolution deutet Pjotr Alexejewitsch Kropotkin die Ereignisse von 1789 bis 1793 nicht als bloße Abfolge parlamentarischer Beschlüsse oder großer Männer, sondern als tiefgreifende soziale Bewegung der Volksmassen. Mit historischer Gelehrsamkeit, polemischer Schärfe und erzählerischer Energie verfolgt er Bauernaufstände, städtische Sektionen, Eigentumsfragen und den Kampf um Brot, Land und politische Gleichheit. Das Werk steht im Kontext anarchistischer Geschichtsschreibung und korrigiert staatszentrierte Revolutionsdeutungen durch eine konsequent von unten gedachte Perspektive. Kropotkin, russischer Fürst, Geograph, Naturforscher und einer der bedeutendsten Theoretiker des Anarchismus, schrieb aus der Erfahrung von Exil, politischer Verfolgung und revolutionärer Hoffnung. Seine wissenschaftliche Ausbildung verband sich mit einem ethischen Interesse an gegenseitiger Hilfe, kommunaler Selbstorganisation und sozialer Gerechtigkeit. Gerade diese Verbindung von empirischer Beobachtung und libertärem Sozialismus erklärt, warum er in der Französischen Revolution vor allem die schöpferische Kraft lokaler Initiativen und kollektiver Aktion erkannte. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Revolution jenseits kanonischer Heldenerzählungen verstehen möchten. Es bietet keine neutrale Chronik, sondern eine begründete, herausfordernde Interpretation, die bis heute Fragen nach Demokratie, Eigentum und sozialer Emanzipation schärft.
In Die Französische Revolution deutet Pjotr Alexejewitsch Kropotkin die Ereignisse von 1789 bis 1793 nicht als bloße Abfolge parlamentarischer Beschlüsse oder großer Männer, sondern als tiefgreifende soziale Bewegung der Volksmassen. Mit historischer Gelehrsamkeit, polemischer Schärfe und erzählerischer Energie verfolgt er Bauernaufstände, städtische Sektionen, Eigentumsfragen und den Kampf um Brot, Land und politische Gleichheit. Das Werk steht im Kontext anarchistischer Geschichtsschreibung und korrigiert staatszentrierte Revolutionsdeutungen durch eine konsequent von unten gedachte Perspektive. Kropotkin, russischer Fürst, Geograph, Naturforscher und einer der bedeutendsten Theoretiker des Anarchismus, schrieb aus der Erfahrung von Exil, politischer Verfolgung und revolutionärer Hoffnung. Seine wissenschaftliche Ausbildung verband sich mit einem ethischen Interesse an gegenseitiger Hilfe, kommunaler Selbstorganisation und sozialer Gerechtigkeit. Gerade diese Verbindung von empirischer Beobachtung und libertärem Sozialismus erklärt, warum er in der Französischen Revolution vor allem die schöpferische Kraft lokaler Initiativen und kollektiver Aktion erkannte. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Revolution jenseits kanonischer Heldenerzählungen verstehen möchten. Es bietet keine neutrale Chronik, sondern eine begründete, herausfordernde Interpretation, die bis heute Fragen nach Demokratie, Eigentum und sozialer Emanzipation schärft.
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geschichte, Importe
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 328 S.
ISBN-13: 9788028374426
ISBN-10: 8028374425
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kropotkin, Pjotr Alexejewitsch
Übersetzung: Landauer, Gustav
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 18 mm
Von/Mit: Pjotr Alexejewitsch Kropotkin
Erscheinungsdatum: 15.05.2024
Gewicht: 0,477 kg
Artikel-ID: 129277547