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Beschreibung
Die Herzogin von Santa Rosa entfaltet einen Gesellschafts- und Schicksalsroman, in dem aristokratische Herkunft, weibliche Selbstbehauptung und die Zwänge standesgemäßer Moral auf kunstvoll gespannte Handlung treffen. Adlersfeld-Ballestrem verbindet salonfähige Eleganz mit melodramatischer Zuspitzung und einer feinen Beobachtung gesellschaftlicher Rituale. Im Kontext der deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur um 1900 steht der Roman zwischen Adelsroman, psychologischer Charakterstudie und spannungsreicher Intrige; sein südländisch koloriertes Ambiente dient weniger als Kulisse denn als Bühne moralischer Entscheidung. Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem (1854-1941), aus schlesisch-österreichischem Adel stammend und mit den Konventionen höfischer wie großbürgerlicher Kreise vertraut, schrieb aus genauer Milieukenntnis. Ihre Erfahrung als vielgelesene Erzählerin, Feuilletonistin und Verfasserin von Benimmbüchern schärfte den Blick für Status, Etikette und verdeckte Macht. Gerade diese Kenntnisse konnten sie dazu anregen, hinter glänzenden Fassaden seelische Konflikte freizulegen. Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Gesellschaftsromane nicht nur als Kostümstück begreifen, sondern als Analyse sozialer Codes. Wer Freude an geschliffener Prosa, kontrollierter Spannung und moralisch ambivalenten Figuren hat, findet hier ein charakteristisches Beispiel weiblicher Autorschaft der Jahrhundertwende und zugleich eine unterhaltsame, kulturgeschichtlich aufschlussreiche Lektüre.
Die Herzogin von Santa Rosa entfaltet einen Gesellschafts- und Schicksalsroman, in dem aristokratische Herkunft, weibliche Selbstbehauptung und die Zwänge standesgemäßer Moral auf kunstvoll gespannte Handlung treffen. Adlersfeld-Ballestrem verbindet salonfähige Eleganz mit melodramatischer Zuspitzung und einer feinen Beobachtung gesellschaftlicher Rituale. Im Kontext der deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur um 1900 steht der Roman zwischen Adelsroman, psychologischer Charakterstudie und spannungsreicher Intrige; sein südländisch koloriertes Ambiente dient weniger als Kulisse denn als Bühne moralischer Entscheidung. Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem (1854-1941), aus schlesisch-österreichischem Adel stammend und mit den Konventionen höfischer wie großbürgerlicher Kreise vertraut, schrieb aus genauer Milieukenntnis. Ihre Erfahrung als vielgelesene Erzählerin, Feuilletonistin und Verfasserin von Benimmbüchern schärfte den Blick für Status, Etikette und verdeckte Macht. Gerade diese Kenntnisse konnten sie dazu anregen, hinter glänzenden Fassaden seelische Konflikte freizulegen. Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Gesellschaftsromane nicht nur als Kostümstück begreifen, sondern als Analyse sozialer Codes. Wer Freude an geschliffener Prosa, kontrollierter Spannung und moralisch ambivalenten Figuren hat, findet hier ein charakteristisches Beispiel weiblicher Autorschaft der Jahrhundertwende und zugleich eine unterhaltsame, kulturgeschichtlich aufschlussreiche Lektüre.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 112 S.
ISBN-13: 9788027249572
ISBN-10: 8027249570
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Adlersfeld-Ballestrem, Eufemia von
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 6 mm
Von/Mit: Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem
Erscheinungsdatum: 12.05.2019
Gewicht: 0,177 kg
Artikel-ID: 121348507