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Beschreibung
Hermann Stegemanns historischer Roman "Die letzten Tage des Marschalls von Sachsen" verdichtet die Endphase im Leben Moritz' von Sachsen, des siegreichen Feldherrn Ludwigs XV., zu einem nachdenklichen Kammerspiel über Ruhm, Verfall und politische Vergänglichkeit. Im Mittelpunkt steht nicht die Schlacht, sondern die Bilanz eines Daseins zwischen höfischer Intrige, militärischer Genialität und körperlicher Erschöpfung. Stegemanns Stil verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit historischer Reflexion und steht in der Tradition des gebildeten historischen Romans des frühen 20. Jahrhunderts. Der Autor Hermann Stegemann war als Schriftsteller, Journalist und Historiker besonders an den geistigen und machtpolitischen Kräften der europäischen Geschichte interessiert. Seine Beschäftigung mit Krieg, Staatskunst und den großen Gestalten der Vergangenheit erklärt die Wahl eines Helden, der zugleich Abenteurer, Stratege und Symbolfigur absolutistischer Macht war. In Moritz von Sachsen fand Stegemann eine Figur, an der sich persönliche Größe und geschichtliche Begrenzung exemplarisch zeigen lassen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Literatur nicht bloß als Kostümroman verstehen, sondern als Deutung vergangener Lebensformen. Wer sich für das 18. Jahrhundert, für militärische Geschichte und für psychologisch akzentuierte Herrscher- und Feldherrnporträts interessiert, wird hier eine konzentrierte, gelehrte und zugleich atmosphärisch dichte Lektüre finden.
Hermann Stegemanns historischer Roman "Die letzten Tage des Marschalls von Sachsen" verdichtet die Endphase im Leben Moritz' von Sachsen, des siegreichen Feldherrn Ludwigs XV., zu einem nachdenklichen Kammerspiel über Ruhm, Verfall und politische Vergänglichkeit. Im Mittelpunkt steht nicht die Schlacht, sondern die Bilanz eines Daseins zwischen höfischer Intrige, militärischer Genialität und körperlicher Erschöpfung. Stegemanns Stil verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit historischer Reflexion und steht in der Tradition des gebildeten historischen Romans des frühen 20. Jahrhunderts. Der Autor Hermann Stegemann war als Schriftsteller, Journalist und Historiker besonders an den geistigen und machtpolitischen Kräften der europäischen Geschichte interessiert. Seine Beschäftigung mit Krieg, Staatskunst und den großen Gestalten der Vergangenheit erklärt die Wahl eines Helden, der zugleich Abenteurer, Stratege und Symbolfigur absolutistischer Macht war. In Moritz von Sachsen fand Stegemann eine Figur, an der sich persönliche Größe und geschichtliche Begrenzung exemplarisch zeigen lassen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Literatur nicht bloß als Kostümroman verstehen, sondern als Deutung vergangener Lebensformen. Wer sich für das 18. Jahrhundert, für militärische Geschichte und für psychologisch akzentuierte Herrscher- und Feldherrnporträts interessiert, wird hier eine konzentrierte, gelehrte und zugleich atmosphärisch dichte Lektüre finden.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Biographien |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 88 S. |
| ISBN-13: | 9788027262458 |
| ISBN-10: | 8027262453 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Stegemann, Hermann |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 5 mm |
| Von/Mit: | Hermann Stegemann |
| Erscheinungsdatum: | 13.05.2019 |
| Gewicht: | 0,144 kg |