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Beschreibung
Aufstieg durch Bildung - der Slogan enthält für viele ein leeres Versprechen. Gewiss: Wer aus einem bildungsstarken und wohlhabenden Elternhaus stammt, dem sind in Deutschland die Wege gebahnt - höhere Bildungsabschlüsse und Statuspositionen sind vorprogrammiert. Der Steigungswinkel für den sozialen Aufstieg aus unteren sozialen Schichten ist dagegen steil und mühsam. Die Autorin hat diesen langen Weg bewältigt: von der Hauptschülerin zur Soziologie-Professorin. Die Härten des Aufstiegs kennt sie aus eigenem Erleben, aber auch aus der distanzierten Betrachtung der Wissenschaftlerin. Sie kennt die subjektive Erfahrungswelt der Aufsteigerin und objektiven Bedingungen der Mobilität nach oben.
Im Zentrum des Buches stehen die Mühen des Aufstiegs von Personen, die eine deutlich höhere soziale Position als die ihrer Eltern anstreben, die Bewältigung von Hürden und die ambivalenten Erfahrungen von Stolz und Scham oder gar Schuld beim Überschreiten der Statusgrenzen. Ebenso aber werden notwendigen Eigenschaften herausgestellt, die mit dem Aufstieg verbunden sind, und die als besonderes Potenzial und Stärke von AufsteigerInnen bisher noch viel zu wenig thematisiert und gewürdigt werden. Mit welchen finanziellen und sozialen Kosten ist ein Aufstieg durch Bildung verbunden? Welche Veränderungen der Persönlichkeit und des Umfelds gehen damit einher? Was wird gewonnen und was verloren?
Und weiter: Was muss geschehen, damit solche sozialen Aufwärtsbewegungen nicht mehr nur seltene Ausnahmen bleiben? Auf diese Weise zeigt Christina Möller, warum es nur so wenigen gelingt, sich in höhere Bildungs- und Berufspositionen zu bewegen und was dies über unsere Gesellschaft und der Frage nach Chancengleichheit aussagt. Kann der Ruf nach "Aufstieg durch Bildung" überhaupt der Schlüssel zu mehr Chancengleichheit sein oder haben seltene Aufstiege nicht eher eine Legitimationsfunktion in einer Gesellschaft, in der die soziale Schere immer weiter auseinandergeht?
Eigene Erfahrungen der Autorin und weitere autobiografische Reflexionen von sozial Aufgestiegenen werden anekdotisch eingesetzt, um wesentliche Erkenntnisse aus der (internationalen) Bildungs- und Aufstiegsforschung, aus biografischen Texten und Textanalysen sowie der Biografieforschung zu erläutern und einer breiten Leserschaft anschaulich zugänglich zu machen.
Aufstieg durch Bildung - der Slogan enthält für viele ein leeres Versprechen. Gewiss: Wer aus einem bildungsstarken und wohlhabenden Elternhaus stammt, dem sind in Deutschland die Wege gebahnt - höhere Bildungsabschlüsse und Statuspositionen sind vorprogrammiert. Der Steigungswinkel für den sozialen Aufstieg aus unteren sozialen Schichten ist dagegen steil und mühsam. Die Autorin hat diesen langen Weg bewältigt: von der Hauptschülerin zur Soziologie-Professorin. Die Härten des Aufstiegs kennt sie aus eigenem Erleben, aber auch aus der distanzierten Betrachtung der Wissenschaftlerin. Sie kennt die subjektive Erfahrungswelt der Aufsteigerin und objektiven Bedingungen der Mobilität nach oben.
Im Zentrum des Buches stehen die Mühen des Aufstiegs von Personen, die eine deutlich höhere soziale Position als die ihrer Eltern anstreben, die Bewältigung von Hürden und die ambivalenten Erfahrungen von Stolz und Scham oder gar Schuld beim Überschreiten der Statusgrenzen. Ebenso aber werden notwendigen Eigenschaften herausgestellt, die mit dem Aufstieg verbunden sind, und die als besonderes Potenzial und Stärke von AufsteigerInnen bisher noch viel zu wenig thematisiert und gewürdigt werden. Mit welchen finanziellen und sozialen Kosten ist ein Aufstieg durch Bildung verbunden? Welche Veränderungen der Persönlichkeit und des Umfelds gehen damit einher? Was wird gewonnen und was verloren?
Und weiter: Was muss geschehen, damit solche sozialen Aufwärtsbewegungen nicht mehr nur seltene Ausnahmen bleiben? Auf diese Weise zeigt Christina Möller, warum es nur so wenigen gelingt, sich in höhere Bildungs- und Berufspositionen zu bewegen und was dies über unsere Gesellschaft und der Frage nach Chancengleichheit aussagt. Kann der Ruf nach "Aufstieg durch Bildung" überhaupt der Schlüssel zu mehr Chancengleichheit sein oder haben seltene Aufstiege nicht eher eine Legitimationsfunktion in einer Gesellschaft, in der die soziale Schere immer weiter auseinandergeht?
Eigene Erfahrungen der Autorin und weitere autobiografische Reflexionen von sozial Aufgestiegenen werden anekdotisch eingesetzt, um wesentliche Erkenntnisse aus der (internationalen) Bildungs- und Aufstiegsforschung, aus biografischen Texten und Textanalysen sowie der Biografieforschung zu erläutern und einer breiten Leserschaft anschaulich zugänglich zu machen.
Über den Autor
Dr. Christina Möller ist Professorin für Soziologie (Schwerpunkt Sozialstruktur und sozialer Wandel) am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 228 S.
ISBN-13: 9783170458949
ISBN-10: 3170458949
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Möller, Christina
Hersteller: Kohlhammer W.
Verantwortliche Person für die EU: W. Kohlhammer GmbH, Heßbrühlstr. 69, D-70565 Stuttgart, produktsicherheit@kohlhammer.de
Abbildungen: 5 Abbildungen
Maße: 147 x 201 x 15 mm
Von/Mit: Christina Möller
Erscheinungsdatum: 15.07.2026
Gewicht: 0,328 kg
Artikel-ID: 135861267

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