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Beschreibung
Die GRÜNEN als Partei 1980 gegründet, war ein Zusammenschluss zahlreicher unterschiedlicher regionaler grüner bzw. alternativer Gruppierungen. Zu den Kernkraftgegnern und Umweltschützern kamen Teile der 'Neuen Linken', Spontis, frühere K-Gruppen-Mitglieder und schließlich andere politisch versprengte Kräfte wie die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD), die der Partei ein Reservat an politisch erfahrenen Aktivisten zuführte.
Von Zahl und politischem Einfluss her dominierten drei Gruppierungen: die GRÜNEN, die Bunten und die Alternativen. Die letzten Beiden waren aus der Konkursmasse der antiautoritär-emanzipatorischen Protestbewegung hervorgegangen. Sie versuchten eine Fortführung der politischen Positionen der einstigen Studentenrevolte Ende der 1960er Jahre, die später in die Außerparlamentarische Opposition (APO) mündete. Die Bunten entstammen marxistisch-kommunistischen Gruppen und maoistischen Organisationen. Zwar zahlenmäßig klein, waren sie organisationsstark und taktisch erfahren und für den Aufbau dieser Partei außerordentlich bedeutsam. Sie haben Schlüsselpositionen besetzt, gehalten und ausgebaut. Die Alternativen verstanden sich eher als kulturrevolutionäre Protestbewegung. Die GRÜNEN dagegen waren in ihrer gesellschaftspolitischen Ausrichtung eher konservativ, primär an umweltpolitischen Fragen interessiert. Sie stellten - vor allem bei jungen Menschen - das eigentliche Wählerreservoir und prägten das 'Image' dieser Partei als eine Art moderner Jugendbewegung und einer vielleicht etwas weltfremden und idealistischen, aber doch sympathischen Gemeinschaft ernsthafter und zugleich unbekümmerter Individualisten, denen es um eine gesunde Umwelt und um eine heile Welt für kommende Generationen ging.
Dass dieses von den GRÜNEN bewusst gepflegte Bild der engagierten Umweltpartei - seit geraumer Zeit wurde 'Umwelt' mit 'Klima' ersetzt - längst nicht mehr mit der programmatischen, personellen und sachpolitischen Realität dieser Partei übereinstimmt, ist der Öffentlichkeit nach Jahren dieses 1988 erscheinen Buches schmerzlich bewusst geworden.
Von Zahl und politischem Einfluss her dominierten drei Gruppierungen: die GRÜNEN, die Bunten und die Alternativen. Die letzten Beiden waren aus der Konkursmasse der antiautoritär-emanzipatorischen Protestbewegung hervorgegangen. Sie versuchten eine Fortführung der politischen Positionen der einstigen Studentenrevolte Ende der 1960er Jahre, die später in die Außerparlamentarische Opposition (APO) mündete. Die Bunten entstammen marxistisch-kommunistischen Gruppen und maoistischen Organisationen. Zwar zahlenmäßig klein, waren sie organisationsstark und taktisch erfahren und für den Aufbau dieser Partei außerordentlich bedeutsam. Sie haben Schlüsselpositionen besetzt, gehalten und ausgebaut. Die Alternativen verstanden sich eher als kulturrevolutionäre Protestbewegung. Die GRÜNEN dagegen waren in ihrer gesellschaftspolitischen Ausrichtung eher konservativ, primär an umweltpolitischen Fragen interessiert. Sie stellten - vor allem bei jungen Menschen - das eigentliche Wählerreservoir und prägten das 'Image' dieser Partei als eine Art moderner Jugendbewegung und einer vielleicht etwas weltfremden und idealistischen, aber doch sympathischen Gemeinschaft ernsthafter und zugleich unbekümmerter Individualisten, denen es um eine gesunde Umwelt und um eine heile Welt für kommende Generationen ging.
Dass dieses von den GRÜNEN bewusst gepflegte Bild der engagierten Umweltpartei - seit geraumer Zeit wurde 'Umwelt' mit 'Klima' ersetzt - längst nicht mehr mit der programmatischen, personellen und sachpolitischen Realität dieser Partei übereinstimmt, ist der Öffentlichkeit nach Jahren dieses 1988 erscheinen Buches schmerzlich bewusst geworden.
Die GRÜNEN als Partei 1980 gegründet, war ein Zusammenschluss zahlreicher unterschiedlicher regionaler grüner bzw. alternativer Gruppierungen. Zu den Kernkraftgegnern und Umweltschützern kamen Teile der 'Neuen Linken', Spontis, frühere K-Gruppen-Mitglieder und schließlich andere politisch versprengte Kräfte wie die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD), die der Partei ein Reservat an politisch erfahrenen Aktivisten zuführte.
Von Zahl und politischem Einfluss her dominierten drei Gruppierungen: die GRÜNEN, die Bunten und die Alternativen. Die letzten Beiden waren aus der Konkursmasse der antiautoritär-emanzipatorischen Protestbewegung hervorgegangen. Sie versuchten eine Fortführung der politischen Positionen der einstigen Studentenrevolte Ende der 1960er Jahre, die später in die Außerparlamentarische Opposition (APO) mündete. Die Bunten entstammen marxistisch-kommunistischen Gruppen und maoistischen Organisationen. Zwar zahlenmäßig klein, waren sie organisationsstark und taktisch erfahren und für den Aufbau dieser Partei außerordentlich bedeutsam. Sie haben Schlüsselpositionen besetzt, gehalten und ausgebaut. Die Alternativen verstanden sich eher als kulturrevolutionäre Protestbewegung. Die GRÜNEN dagegen waren in ihrer gesellschaftspolitischen Ausrichtung eher konservativ, primär an umweltpolitischen Fragen interessiert. Sie stellten - vor allem bei jungen Menschen - das eigentliche Wählerreservoir und prägten das 'Image' dieser Partei als eine Art moderner Jugendbewegung und einer vielleicht etwas weltfremden und idealistischen, aber doch sympathischen Gemeinschaft ernsthafter und zugleich unbekümmerter Individualisten, denen es um eine gesunde Umwelt und um eine heile Welt für kommende Generationen ging.
Dass dieses von den GRÜNEN bewusst gepflegte Bild der engagierten Umweltpartei - seit geraumer Zeit wurde 'Umwelt' mit 'Klima' ersetzt - längst nicht mehr mit der programmatischen, personellen und sachpolitischen Realität dieser Partei übereinstimmt, ist der Öffentlichkeit nach Jahren dieses 1988 erscheinen Buches schmerzlich bewusst geworden.
Von Zahl und politischem Einfluss her dominierten drei Gruppierungen: die GRÜNEN, die Bunten und die Alternativen. Die letzten Beiden waren aus der Konkursmasse der antiautoritär-emanzipatorischen Protestbewegung hervorgegangen. Sie versuchten eine Fortführung der politischen Positionen der einstigen Studentenrevolte Ende der 1960er Jahre, die später in die Außerparlamentarische Opposition (APO) mündete. Die Bunten entstammen marxistisch-kommunistischen Gruppen und maoistischen Organisationen. Zwar zahlenmäßig klein, waren sie organisationsstark und taktisch erfahren und für den Aufbau dieser Partei außerordentlich bedeutsam. Sie haben Schlüsselpositionen besetzt, gehalten und ausgebaut. Die Alternativen verstanden sich eher als kulturrevolutionäre Protestbewegung. Die GRÜNEN dagegen waren in ihrer gesellschaftspolitischen Ausrichtung eher konservativ, primär an umweltpolitischen Fragen interessiert. Sie stellten - vor allem bei jungen Menschen - das eigentliche Wählerreservoir und prägten das 'Image' dieser Partei als eine Art moderner Jugendbewegung und einer vielleicht etwas weltfremden und idealistischen, aber doch sympathischen Gemeinschaft ernsthafter und zugleich unbekümmerter Individualisten, denen es um eine gesunde Umwelt und um eine heile Welt für kommende Generationen ging.
Dass dieses von den GRÜNEN bewusst gepflegte Bild der engagierten Umweltpartei - seit geraumer Zeit wurde 'Umwelt' mit 'Klima' ersetzt - längst nicht mehr mit der programmatischen, personellen und sachpolitischen Realität dieser Partei übereinstimmt, ist der Öffentlichkeit nach Jahren dieses 1988 erscheinen Buches schmerzlich bewusst geworden.
Inhaltsverzeichnis
Die GRÜNEN und ihr Einfluss (Alois Glück)
Die Umweltpolitik der GRÜNEN (Rudolf Vieregge)
Die Kosten grüner Politik (Siegfried Balleis)
Gewaltbegriff und Familienbild bei den GRÜNEN (Johannes Singhammer)
Der Weg in die Unsicherheit. Zur Außen-, Sicherheits- und Deutschlandpolitik der GRÜNEN (Franz-Christoph Zeitler)
Die Schulpolitik der GRÜNEN (Siegfried Uhl)
Energiepolitik der GRÜNEN (Karltheodor Huttner)
Autorenverzeichnis
Die Umweltpolitik der GRÜNEN (Rudolf Vieregge)
Die Kosten grüner Politik (Siegfried Balleis)
Gewaltbegriff und Familienbild bei den GRÜNEN (Johannes Singhammer)
Der Weg in die Unsicherheit. Zur Außen-, Sicherheits- und Deutschlandpolitik der GRÜNEN (Franz-Christoph Zeitler)
Die Schulpolitik der GRÜNEN (Siegfried Uhl)
Energiepolitik der GRÜNEN (Karltheodor Huttner)
Autorenverzeichnis
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Fachbereich: | Populäre Darstellungen |
| Genre: | Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 176 S. |
| ISBN-13: | 9783907347645 |
| ISBN-10: | 3907347641 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 2026-645 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Redaktion: | Huttner, Karltheodor |
| Herausgeber: | Karltheodor Huttner |
| Hersteller: | WELTBUCH Verlag GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Weltbuch Verlag GmbH, Enderstr. 59, D-01277 Dresden, weltbuch@mac.com |
| Maße: | 189 x 123 x 14 mm |
| Von/Mit: | Karltheodor Huttner |
| Erscheinungsdatum: | 30.04.2026 |
| Gewicht: | 0,162 kg |