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Beschreibung
Die polnischen Bauern ist ein breit angelegter Romanzyklus über das Dorf Lipce, geordnet nach den Jahreszeiten und getragen vom Rhythmus bäuerlicher Arbeit, religiöser Feste und sozialer Konflikte. Reymont verbindet realistische Milieustudie mit epischer Verdichtung: Er zeigt Besitzgier, Begehren, Generationenkämpfe und gemeinschaftliche Rituale, ohne die Bauernwelt folkloristisch zu verklären. In der europäischen Literatur steht das Werk zwischen Naturalismus, modernem Gesellschaftsroman und nationaler Epopöe. Wadysaw Stanisaw Reymont, 1867 geboren und 1925 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, kannte die Erfahrungsräume einfacher Menschen aus eigener Anschauung. Vor seiner schriftstellerischen Laufbahn arbeitete er unter anderem bei der Eisenbahn und als Schauspieler; seine Reisen durch das geteilte Polen schärften den Blick für soziale Abhängigkeiten, regionale Sprache und kollektive Mentalitäten. Diese biographische Nähe erklärt die Genauigkeit seiner Darstellung ebenso wie ihre moralische Spannung. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Literatur als Erkenntnisform ernst nehmen: als Zugang zu einer historischen Dorfgemeinschaft und zugleich zu universellen Fragen nach Eigentum, Ehre, Geschlecht und Zugehörigkeit. Reymonts Roman verlangt Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit ungewöhnlicher erzählerischer Fülle und anthropologischer Tiefe.
Die polnischen Bauern ist ein breit angelegter Romanzyklus über das Dorf Lipce, geordnet nach den Jahreszeiten und getragen vom Rhythmus bäuerlicher Arbeit, religiöser Feste und sozialer Konflikte. Reymont verbindet realistische Milieustudie mit epischer Verdichtung: Er zeigt Besitzgier, Begehren, Generationenkämpfe und gemeinschaftliche Rituale, ohne die Bauernwelt folkloristisch zu verklären. In der europäischen Literatur steht das Werk zwischen Naturalismus, modernem Gesellschaftsroman und nationaler Epopöe. Wadysaw Stanisaw Reymont, 1867 geboren und 1925 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, kannte die Erfahrungsräume einfacher Menschen aus eigener Anschauung. Vor seiner schriftstellerischen Laufbahn arbeitete er unter anderem bei der Eisenbahn und als Schauspieler; seine Reisen durch das geteilte Polen schärften den Blick für soziale Abhängigkeiten, regionale Sprache und kollektive Mentalitäten. Diese biographische Nähe erklärt die Genauigkeit seiner Darstellung ebenso wie ihre moralische Spannung. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Literatur als Erkenntnisform ernst nehmen: als Zugang zu einer historischen Dorfgemeinschaft und zugleich zu universellen Fragen nach Eigentum, Ehre, Geschlecht und Zugehörigkeit. Reymonts Roman verlangt Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit ungewöhnlicher erzählerischer Fülle und anthropologischer Tiefe.
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 712 S.
ISBN-13: 9788028375614
ISBN-10: 8028375618
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Reymont, Wladyslaw Stanislaw
Übersetzung: Ardeschah, Jean Paul
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 38 mm
Von/Mit: Wladyslaw Stanislaw Reymont
Erscheinungsdatum: 15.05.2024
Gewicht: 1,013 kg
Artikel-ID: 129277434