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Beschreibung
Die Reise zum Mars entfaltet eine frühe deutsche Vision der interplanetaren Fahrt: wissenschaftliche Neugier, technische Konstruktion und erzählerische Spannung verbinden sich zu einem Zukunftsabenteuer. Dominiks Stil ist klar, sachlich und erklärend, doch von einem staunenden Pathos des Fortschritts getragen. Im literarischen Kontext steht der Text zwischen Jules Vernes technischer Phantastik und der deutschen Ingenieurskultur des frühen 20. Jahrhunderts, in der Naturwissenschaft als Motor gesellschaftlicher Erneuerung erscheint. Hans Dominik, Ingenieur, Wissenschaftsjournalist und einer der prägenden Autoren des deutschsprachigen Zukunftsromans, schöpfte aus unmittelbarer Nähe zu Elektrotechnik, Maschinenbau und populärer Wissenschaftsvermittlung. Seine beruflichen Erfahrungen und sein Vertrauen in rationales Problemlösen erklären die Genauigkeit technischer Passagen ebenso wie die pädagogische Absicht, Leser für Forschung und Erfindung zu gewinnen. Die Marsreise spiegelt damit nicht nur Fantasie, sondern ein zeittypisches Programm technischer Aufklärung. Empfohlen sei dieses Buch allen, die die Ursprünge der Science-Fiction im deutschen Sprachraum verstehen möchten. Es bietet weniger moderne psychologische Ambivalenz als einen aufschlussreichen Blick auf Hoffnungen, Grenzen und Ideale einer Epoche, die den Weltraum zuerst mit Rechenschieber, Werkstatt und unbeirrbarer Zuversicht eroberte. Als historisches Dokument wie als spannungsreiche Lektüre bleibt es bemerkenswert.
Die Reise zum Mars entfaltet eine frühe deutsche Vision der interplanetaren Fahrt: wissenschaftliche Neugier, technische Konstruktion und erzählerische Spannung verbinden sich zu einem Zukunftsabenteuer. Dominiks Stil ist klar, sachlich und erklärend, doch von einem staunenden Pathos des Fortschritts getragen. Im literarischen Kontext steht der Text zwischen Jules Vernes technischer Phantastik und der deutschen Ingenieurskultur des frühen 20. Jahrhunderts, in der Naturwissenschaft als Motor gesellschaftlicher Erneuerung erscheint. Hans Dominik, Ingenieur, Wissenschaftsjournalist und einer der prägenden Autoren des deutschsprachigen Zukunftsromans, schöpfte aus unmittelbarer Nähe zu Elektrotechnik, Maschinenbau und populärer Wissenschaftsvermittlung. Seine beruflichen Erfahrungen und sein Vertrauen in rationales Problemlösen erklären die Genauigkeit technischer Passagen ebenso wie die pädagogische Absicht, Leser für Forschung und Erfindung zu gewinnen. Die Marsreise spiegelt damit nicht nur Fantasie, sondern ein zeittypisches Programm technischer Aufklärung. Empfohlen sei dieses Buch allen, die die Ursprünge der Science-Fiction im deutschen Sprachraum verstehen möchten. Es bietet weniger moderne psychologische Ambivalenz als einen aufschlussreichen Blick auf Hoffnungen, Grenzen und Ideale einer Epoche, die den Weltraum zuerst mit Rechenschieber, Werkstatt und unbeirrbarer Zuversicht eroberte. Als historisches Dokument wie als spannungsreiche Lektüre bleibt es bemerkenswert.