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Beschreibung
"Die Ritterbürtigen" entfaltet ein historisch-soziales Panorama, in dem Herkunft, Standesbewusstsein und persönliche Neigung in spannungsreiche Beziehung treten. Schücking gestaltet die Welt des niederen Adels nicht bloß als romantische Kulisse, sondern als Milieu im Übergang: alte Vorrechte verlieren an Selbstverständlichkeit, während bürgerliche Werte und moderne Lebensformen an Geltung gewinnen. Sein Stil verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit kulturhistorischer Beobachtung; Dialog, Charakterzeichnung und sittengeschichtliches Detail dienen der Analyse einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Ehrbegriffen gemessen wird. Levin Schücking, 1814 in Meppen geboren und 1883 gestorben, war Journalist, Romancier und eine prägende Stimme des literarischen Realismus im 19. Jahrhundert. Seine westfälische Herkunft, seine Nähe zu Annette von Droste-Hülshoff und seine publizistische Erfahrung schärften seinen Blick für regionale Traditionen, soziale Hierarchien und politische Umbrüche. Gerade diese Verbindung von lokaler Kenntnis und zeitdiagnostischem Interesse dürfte die Anlage des Romans wesentlich bestimmt haben. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst nicht als bloße Vergangenheitsschau, sondern als Untersuchung gesellschaftlicher Ordnungen verstehen. "Die Ritterbürtigen" bietet literarische Unterhaltung, zugleich aber eine fein gearbeitete Reflexion über Herkunft, Verantwortung und Wandel.
"Die Ritterbürtigen" entfaltet ein historisch-soziales Panorama, in dem Herkunft, Standesbewusstsein und persönliche Neigung in spannungsreiche Beziehung treten. Schücking gestaltet die Welt des niederen Adels nicht bloß als romantische Kulisse, sondern als Milieu im Übergang: alte Vorrechte verlieren an Selbstverständlichkeit, während bürgerliche Werte und moderne Lebensformen an Geltung gewinnen. Sein Stil verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit kulturhistorischer Beobachtung; Dialog, Charakterzeichnung und sittengeschichtliches Detail dienen der Analyse einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Ehrbegriffen gemessen wird. Levin Schücking, 1814 in Meppen geboren und 1883 gestorben, war Journalist, Romancier und eine prägende Stimme des literarischen Realismus im 19. Jahrhundert. Seine westfälische Herkunft, seine Nähe zu Annette von Droste-Hülshoff und seine publizistische Erfahrung schärften seinen Blick für regionale Traditionen, soziale Hierarchien und politische Umbrüche. Gerade diese Verbindung von lokaler Kenntnis und zeitdiagnostischem Interesse dürfte die Anlage des Romans wesentlich bestimmt haben. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst nicht als bloße Vergangenheitsschau, sondern als Untersuchung gesellschaftlicher Ordnungen verstehen. "Die Ritterbürtigen" bietet literarische Unterhaltung, zugleich aber eine fein gearbeitete Reflexion über Herkunft, Verantwortung und Wandel.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2024 |
|---|---|
| Genre: | Importe, Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 224 S. |
| ISBN-13: | 9788028377632 |
| ISBN-10: | 8028377637 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Schücking, Levin |
| Hersteller: | Sharp Ink |
| Verantwortliche Person für die EU: | Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 13 mm |
| Von/Mit: | Levin Schücking |
| Erscheinungsdatum: | 15.05.2024 |
| Gewicht: | 0,332 kg |