Dekorationsartikel gehören nicht zum Leistungsumfang.
Sprache:
Deutsch
, Portugiesisch
Regulärer Preis:
inkl. MwSt.
25,00 €
Versandkostenfrei per Post / DHL
Lieferzeit 2-3 Werktage ab Escheinungsdatum. Dieses Produkt erscheint am 20.10.2026
Kategorien:
Beschreibung
Die Großmutter bricht den Hühnern den Hals. Der Großvater schimpft auf die Schwulen im Fernsehen. Die Familie schweigt sich beim Abendessen an. Ricardo Domeneck nimmt uns mit in den Kosmos seiner Kindheit - Provinz São Paulo der siebziger und achtziger Jahre, Kolonialerbe, die vielen kleinen und manchmal großen Gewalten des Familienlebens.
Aus dem Abstand von Jahrzehnten und von tausenden Kilometern lassen seine Gedichte ein Universum auferstehen, in dem Tote und Lebende koexistieren, Menschen und Tiere, Mythen und Moderne. Es geht um den Schmerz am Totenbett des Vaters, vor dem man sich nie geoutet hat, um Begehren und den Verlust des Geliebten, um Armut und Migration, um die Präsenz von Afrikanischen und Indigenen Kulturen in der portugiesischen Sprache und um die Frage, wie viel von dem, was uns formte, wir überhaupt in Sprache fassen können.
Ricardo Domeneck ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen der brasilianischen Literatur und hat queerer Lyrik in Brasilien - und weit darüber hinaus - eine Sprache verliehen, die es vorher nicht gab: Direkt, lakonisch, humorvoll legt er den Finger in die Wunde(n), ohne zu verurteilen. Seine Gedichte zeigen eine Utopie auf: die Widersprüchlichkeit dieser Welt nicht aufzulösen, sondern die Welt für alle bewohnbar zu machen
Aus dem Abstand von Jahrzehnten und von tausenden Kilometern lassen seine Gedichte ein Universum auferstehen, in dem Tote und Lebende koexistieren, Menschen und Tiere, Mythen und Moderne. Es geht um den Schmerz am Totenbett des Vaters, vor dem man sich nie geoutet hat, um Begehren und den Verlust des Geliebten, um Armut und Migration, um die Präsenz von Afrikanischen und Indigenen Kulturen in der portugiesischen Sprache und um die Frage, wie viel von dem, was uns formte, wir überhaupt in Sprache fassen können.
Ricardo Domeneck ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen der brasilianischen Literatur und hat queerer Lyrik in Brasilien - und weit darüber hinaus - eine Sprache verliehen, die es vorher nicht gab: Direkt, lakonisch, humorvoll legt er den Finger in die Wunde(n), ohne zu verurteilen. Seine Gedichte zeigen eine Utopie auf: die Widersprüchlichkeit dieser Welt nicht aufzulösen, sondern die Welt für alle bewohnbar zu machen
Die Großmutter bricht den Hühnern den Hals. Der Großvater schimpft auf die Schwulen im Fernsehen. Die Familie schweigt sich beim Abendessen an. Ricardo Domeneck nimmt uns mit in den Kosmos seiner Kindheit - Provinz São Paulo der siebziger und achtziger Jahre, Kolonialerbe, die vielen kleinen und manchmal großen Gewalten des Familienlebens.
Aus dem Abstand von Jahrzehnten und von tausenden Kilometern lassen seine Gedichte ein Universum auferstehen, in dem Tote und Lebende koexistieren, Menschen und Tiere, Mythen und Moderne. Es geht um den Schmerz am Totenbett des Vaters, vor dem man sich nie geoutet hat, um Begehren und den Verlust des Geliebten, um Armut und Migration, um die Präsenz von Afrikanischen und Indigenen Kulturen in der portugiesischen Sprache und um die Frage, wie viel von dem, was uns formte, wir überhaupt in Sprache fassen können.
Ricardo Domeneck ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen der brasilianischen Literatur und hat queerer Lyrik in Brasilien - und weit darüber hinaus - eine Sprache verliehen, die es vorher nicht gab: Direkt, lakonisch, humorvoll legt er den Finger in die Wunde(n), ohne zu verurteilen. Seine Gedichte zeigen eine Utopie auf: die Widersprüchlichkeit dieser Welt nicht aufzulösen, sondern die Welt für alle bewohnbar zu machen
Aus dem Abstand von Jahrzehnten und von tausenden Kilometern lassen seine Gedichte ein Universum auferstehen, in dem Tote und Lebende koexistieren, Menschen und Tiere, Mythen und Moderne. Es geht um den Schmerz am Totenbett des Vaters, vor dem man sich nie geoutet hat, um Begehren und den Verlust des Geliebten, um Armut und Migration, um die Präsenz von Afrikanischen und Indigenen Kulturen in der portugiesischen Sprache und um die Frage, wie viel von dem, was uns formte, wir überhaupt in Sprache fassen können.
Ricardo Domeneck ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen der brasilianischen Literatur und hat queerer Lyrik in Brasilien - und weit darüber hinaus - eine Sprache verliehen, die es vorher nicht gab: Direkt, lakonisch, humorvoll legt er den Finger in die Wunde(n), ohne zu verurteilen. Seine Gedichte zeigen eine Utopie auf: die Widersprüchlichkeit dieser Welt nicht aufzulösen, sondern die Welt für alle bewohnbar zu machen
Über den Autor
Ricardo Domeneck wurde in Bebedouro, Brasilien, geboren. Seit 2002 lebt er in Berlin, wo er als Dichter, Prosaautor, Essayist, Performer und bildender Künstler tätig ist. 2015 erschien sein erster Gedichtband in Brasilien. In Deutschland erschien mit "Körper: ein Handbuch" (Verlagshaus Berlin 2013, übersetzt von Odile Kennel) eine Anthologie seiner Gedichte. 2025 erschien die Erzählung, "Hin und wieder schreibt mir der Erzbischof" (Merve 2025, übersetzt von Beatrice Faßbender). Darüber hinaus hat Ricardo Domeneck Anthologien in USA, Spanien, Niederlanden und Portugal herausgegeben. Er arbeitete mit Musikern wie Kreidler, Lea Porcelain, Markus Nikolaus, Ghosts & Errors, Thiago Pethit und Tetine sowie mit bildenden Künstlern wie Wolfgang Tillmans, Heinz Peter Knes, Adriano Costa, Béla Pablo Janssen und David Schiesser zusammen. Für sein Werk erhielt er den Jabuti-Preis der Câmara Brasileira do Livro und den Alphon-sus-de-Guimaraens-Preis der Nationalbibliothek - die wichtigsten Literaturpreise Brasiliens.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Belletristik, Lyrik & Dramatik |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | Edition Polyphon |
| Inhalt: | 212 S. |
| ISBN-13: | 9783910320215 |
| ISBN-10: | 391032021X |
| Sprache: |
Deutsch
Portugiesisch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Domeneck, Ricardo |
| Übersetzung: | Odile, Kennel |
| Hersteller: | Verlagshaus Berlin |
| Verantwortliche Person für die EU: | Frank, Schmidt, Severin GbR, Chodowieckistr. 2, D-10405 Berlin, post@verlagshaus-berlin.de |
| Abbildungen: | Illustrationen von Katja Hoffmann |
| Maße: | 190 x 129 x 17 mm |
| Von/Mit: | Ricardo Domeneck |
| Erscheinungsdatum: | 20.10.2026 |
| Gewicht: | 0,256 kg |