Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Die Tigerin: Liebesgeschichte ist Walter Serners ebenso kühler wie elektrisierender Roman über Begehren, Täuschung und die Ökonomie der Leidenschaft. In der Halbwelt von Hotels, Bars und transitorischen Großstadträumen entfaltet sich eine amouröse Intrige, in der Liebe weniger Erlösung als Strategie, Spiel und Machtprobe ist. Serners Prosa verbindet lakonische Präzision, grelle Pointierung und kriminalistische Spannung; sie steht im Kontext der literarischen Avantgarde nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere des Dadaismus, und unterläuft zugleich bürgerliche Vorstellungen von Gefühl, Moral und psychologischer Tiefe. Walter Serner, 1889 in Karlsbad als Walter Seligmann geboren, gehörte zum Zürcher Dada-Kreis und formulierte in Letzte Lockerung eine der schärfsten Ästhetiken moderner Desillusionierung. Seine Erfahrungen als Emigrant, Beobachter urbaner Milieus und skeptischer Diagnostiker gesellschaftlicher Maskenspiele prägen diesen Text. Die spätere Verfolgung des jüdischen Autors durch den Nationalsozialismus, die 1942 in seiner Ermordung endete, verleiht seinem Werk rückblickend zusätzliche historische Dringlichkeit. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die eine Liebesgeschichte jenseits von Sentimentalität suchen: elegant, gefährlich, analytisch und von bitterem Witz. Die Tigerin belohnt Aufmerksamkeit mit einer außergewöhnlichen Studie erotischer Selbstinszenierung und moderner Ungeborgenheit.
Die Tigerin: Liebesgeschichte ist Walter Serners ebenso kühler wie elektrisierender Roman über Begehren, Täuschung und die Ökonomie der Leidenschaft. In der Halbwelt von Hotels, Bars und transitorischen Großstadträumen entfaltet sich eine amouröse Intrige, in der Liebe weniger Erlösung als Strategie, Spiel und Machtprobe ist. Serners Prosa verbindet lakonische Präzision, grelle Pointierung und kriminalistische Spannung; sie steht im Kontext der literarischen Avantgarde nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere des Dadaismus, und unterläuft zugleich bürgerliche Vorstellungen von Gefühl, Moral und psychologischer Tiefe. Walter Serner, 1889 in Karlsbad als Walter Seligmann geboren, gehörte zum Zürcher Dada-Kreis und formulierte in Letzte Lockerung eine der schärfsten Ästhetiken moderner Desillusionierung. Seine Erfahrungen als Emigrant, Beobachter urbaner Milieus und skeptischer Diagnostiker gesellschaftlicher Maskenspiele prägen diesen Text. Die spätere Verfolgung des jüdischen Autors durch den Nationalsozialismus, die 1942 in seiner Ermordung endete, verleiht seinem Werk rückblickend zusätzliche historische Dringlichkeit. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die eine Liebesgeschichte jenseits von Sentimentalität suchen: elegant, gefährlich, analytisch und von bitterem Witz. Die Tigerin belohnt Aufmerksamkeit mit einer außergewöhnlichen Studie erotischer Selbstinszenierung und moderner Ungeborgenheit.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Science Fiction & Fantasy
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 68 S.
ISBN-13: 9788027260232
ISBN-10: 802726023X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Serner, Walter
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 4 mm
Von/Mit: Walter Serner
Erscheinungsdatum: 10.05.2019
Gewicht: 0,115 kg
Artikel-ID: 121349029