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Beschreibung
Gustave Aimards Die Trapper in Arkansas entfaltet ein spannungsreiches Grenzlandepos aus der nordamerikanischen Wildnis, in dem Jäger, Kundschafter, Siedler und indigene Völker in ein Geflecht aus Verfolgung, Bündnissen und Gewalt geraten. Der Roman verbindet Abenteuerhandlung mit ethnographisch gefärbter Beobachtung und gehört in den Kontext des europäischen Westerns des 19. Jahrhunderts, der die Frontier als Raum moralischer Bewährung, kolonialer Fantasie und existenzieller Gefahr gestaltet. Aimards Stil ist rasch, bildkräftig und episodisch, zugleich getragen von romantischer Naturbeschreibung und dramatischer Zuspitzung. Der Autor, 1818 als Olivier Gloux geboren, schrieb unter dem Namen Gustave Aimard und wurde zu einem der meistgelesenen französischen Verfasser von Abenteuerromanen. Seine behaupteten Reisen durch Amerika, seine Erfahrungen auf See und seine Faszination für Grenzräume prägten sein literarisches Imaginarium. Auch wenn seine Darstellungen aus heutiger Sicht kritisch zu lesen sind, zeigen sie das zeitgenössische europäische Bedürfnis, die Neue Welt erzählerisch zu ordnen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die frühe Westernliteratur, Abenteuerprosa und kulturhistorische Projektionen des 19. Jahrhunderts verstehen möchten. Die Trapper in Arkansas bietet nicht nur Spannung, sondern auch ein aufschlussreiches Dokument darüber, wie Europa Amerika als Bühne von Freiheit, Konflikt und Mythos erfand.
Gustave Aimards Die Trapper in Arkansas entfaltet ein spannungsreiches Grenzlandepos aus der nordamerikanischen Wildnis, in dem Jäger, Kundschafter, Siedler und indigene Völker in ein Geflecht aus Verfolgung, Bündnissen und Gewalt geraten. Der Roman verbindet Abenteuerhandlung mit ethnographisch gefärbter Beobachtung und gehört in den Kontext des europäischen Westerns des 19. Jahrhunderts, der die Frontier als Raum moralischer Bewährung, kolonialer Fantasie und existenzieller Gefahr gestaltet. Aimards Stil ist rasch, bildkräftig und episodisch, zugleich getragen von romantischer Naturbeschreibung und dramatischer Zuspitzung. Der Autor, 1818 als Olivier Gloux geboren, schrieb unter dem Namen Gustave Aimard und wurde zu einem der meistgelesenen französischen Verfasser von Abenteuerromanen. Seine behaupteten Reisen durch Amerika, seine Erfahrungen auf See und seine Faszination für Grenzräume prägten sein literarisches Imaginarium. Auch wenn seine Darstellungen aus heutiger Sicht kritisch zu lesen sind, zeigen sie das zeitgenössische europäische Bedürfnis, die Neue Welt erzählerisch zu ordnen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die frühe Westernliteratur, Abenteuerprosa und kulturhistorische Projektionen des 19. Jahrhunderts verstehen möchten. Die Trapper in Arkansas bietet nicht nur Spannung, sondern auch ein aufschlussreiches Dokument darüber, wie Europa Amerika als Bühne von Freiheit, Konflikt und Mythos erfand.
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Genre: Importe, Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 136 S.
ISBN-13: 9788028374570
ISBN-10: 8028374573
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Aimard, Gustave
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 8 mm
Von/Mit: Gustave Aimard
Erscheinungsdatum: 15.05.2024
Gewicht: 0,209 kg
Artikel-ID: 129277532