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Beschreibung
An der Schnittstelle von Straf- und Gesellschaftsrecht stellt die Frage nach Voraussetzungen und Reichweite gesellschafterlicher Dispositionsbefugnisse über das Gesellschaftsvermögen als sog. Organuntreue ein kontrovers diskutiertes Themenfeld des Wirtschaftsstrafrechts dar. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der untreuespezifischen Einverständniskompetenzen in GmbH und AG. Rechtsformdifferenzierend werden die primär im Aktienstrafrecht bestehenden Unsicherheiten in Rechtswissenschaft und Rechtsprechung offengelegt und in einem nach Kapitalgruppen differenzierenden Ansatz aufgelöst. Entscheidender Argumentationstopos ist dabei die Kontroverse um ein gesellschaftsrechtliches bzw. aktienrechtliches Eigeninteresse.
Auch behandelt die Arbeit die bisweilen nicht thematisierte Frage der Übertragbarkeit der im Untreuekontext gefundenen Ergebnisse auf eine kapitalgesellschafterliche Zustimmung im Rahmen des Geschäftsherrenmodells und generiert insoweit dogmatisch kohärente Ergebnisse.
An der Schnittstelle von Straf- und Gesellschaftsrecht stellt die Frage nach Voraussetzungen und Reichweite gesellschafterlicher Dispositionsbefugnisse über das Gesellschaftsvermögen als sog. Organuntreue ein kontrovers diskutiertes Themenfeld des Wirtschaftsstrafrechts dar. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der untreuespezifischen Einverständniskompetenzen in GmbH und AG. Rechtsformdifferenzierend werden die primär im Aktienstrafrecht bestehenden Unsicherheiten in Rechtswissenschaft und Rechtsprechung offengelegt und in einem nach Kapitalgruppen differenzierenden Ansatz aufgelöst. Entscheidender Argumentationstopos ist dabei die Kontroverse um ein gesellschaftsrechtliches bzw. aktienrechtliches Eigeninteresse.
Auch behandelt die Arbeit die bisweilen nicht thematisierte Frage der Übertragbarkeit der im Untreuekontext gefundenen Ergebnisse auf eine kapitalgesellschafterliche Zustimmung im Rahmen des Geschäftsherrenmodells und generiert insoweit dogmatisch kohärente Ergebnisse.
Über den Autor
Anna Rosebrock absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften in Berlin mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsstrafrecht.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort - A. Einleitung - B. Strafrechtsdogmatische Betrachtung von "Einwilligung" und "Einverständnis" - C. Dogmatisch strukturelle Probleme bei Kapitalgesellschaften im Zusammenhang mit der Einverständnisproblematik - D. Einverständniskompetenzen in der GmbH - E. Einverständniskompetenzen in der AG - F. Das Zustimmungserfordernis im Rahmen des Geschäftsherrenmodells in § 299 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 2 StGB n.F. - G. Zusammenfassung der wesentlichen Untersuchungsergebnisse - Literaturverzeichnis
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Titel: Die Zustimmung bei Kapitalgesellschaften im Kontext der Untreue (§ 266 StGB) und eine Übertragbarkeit auf das Geschäftsherrenmodell (§ 299 StGB)
Reihe: Europäische Hochschulschriften Recht
Inhalt: 304 S.
ISBN-13: 9783631941898
ISBN-10: 3631941897
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Rosebrock, Anna
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Europäische Hochschulschriften Recht
Verantwortliche Person für die EU: Lang, Peter GmbH, Gontardstr. 11, D-10178 Berlin, r.boehm-korff@peterlang.com
Maße: 210 x 148 x 17 mm
Von/Mit: Anna Rosebrock
Erscheinungsdatum: 29.05.2026
Gewicht: 0,396 kg
Artikel-ID: 135542697

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