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Beschreibung
DankDas vorliegende Buch ist eine überarbeitete und gekürzte Fassung meiner Dissertationsschrift, die im Sommer 2015 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg angenommen worden [...] Idee zur Arbeit entfaltete sich aus der Fragestellung meiner Magisterarbeit (Friedrich-Schiller-Universität Jena 2012), in der ich den Umgang christlicher Soldaten mit der Situation "Stalingrad" untersucht habe. Anhand der Ergebnisse dieser Arbeit wuchs in mir die Frage, wie christlich sozialisierte Soldaten an der Ostfront des Zweiten Weltkrieges ein Teil der nationalsozialistischen Unterdrückungs- und Vernichtungsmachinerie werden und sein konnten. Konzeptionelle Unterstützung bei der Nuancierung meiner Frage erhielt ich dabei von Prof. Silke Satjukow und Prof. Rainer Gries. Silke Satjukow, die die Betreuung und Erstbegutachtung übernahm, bin ich aufgrund ihrer stetigen Unterstützung während des Entstehungsprozesses der Arbeit zu besonderem Dank verpflichtet. Gleiches gilt auch für Prof. Bertram Schmitz, der in seiner Funktion als Zweitgutachter stets ein offenes Ohr für meine Anliegen hatte.Unverzichtbar waren auch die Doktoranden- und Habilitandenkolloquien der beiden, in denen sich mit den Kollegen stets kritische und anregende Diskussionen entwickelten. Besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle Andreas C. Matt M. A. aussprechen, der mit seinen präzisen Nach-fragen stets Schwachstellen zu offenbaren [...] Dank gilt ebenso den Mitarbeitern der zahlreichen Archive, ohne deren Bestände das Entstehen meiner Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Hervorzuheben ist hier Dr. Markus Seemann vom Archiv des Katholischen Militärbischofs für die deutsche Bundeswehr, dessen Interesse an meinem und dessen Anregungen für mein Forschungsvorhaben mir eine Bestärkung waren. Des Weiteren Herrn Gunnar Goehle, dessen Betreuung im Archiv des Museums für Post und Telekommunikation Berlin mir eine große und unerlässliche Hilfe bei der Hebung der für meine Arbeit besonders tragenden Feldpostbriefe war. Der Axel Springer Stiftung in Berlin und der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften in Ingelheim am Rhein danke ich für die großzügige Gewährung eines Publikationszuschusses, der die Drucklegung der Studie möglich gemacht hat.Abschließend möchte ich meiner Frau Isabel Schmiedel danken, die nicht nur mit ihrer stetigen Lektüre meiner Texte eine unverzichtbare Hilfe war, sondern die mich in allen schwierigen Phasen stets begleitete und mich immer wieder aufrichtete. Besonders trifft dies für die schwere Zeit des Herbst 2013 zu, nachdem mich der zu frühe Tod meines Vaters Steffen Schmiedel seelisch immer wieder stark beanspruchte. Ihm sei diese Schrift gewidmet.Hildesheim, im Frühling 2017David SchmiedelEinführungEnde Oktober des Jahres 312 nach Christus zog der römische Kaiser Konstantin der Große mit seinem Heer die via flaminia entlang in Richtung Rom, um den Usurpator Maxentius im Kampf zu stellen. Dieser wiederum zog dem konstantinischen Heer entgegen, woraufhin es am 28. Oktober 312 zur Schlacht an der Milvischen Brücke kam (Schmitt 2007: 150). Was genau an diesem Tag und während der Schlacht - die als "Urknall" der christlichen Kriegsgewalt (Baudler 2001: 257f.) und der christlichen Geschichtstheologie (Wallraff 2013: 97f.) bezeichnet werden kann - geschah, ist aufgrund der Überlieferung (die Forschung kann sich fast ausschließlich nur auf die Darstellungen von Lactantius und Eusebius stützen) nicht mehr zu eruieren. Als gesichert erscheinen im Grunde nur das Datum der Schlacht und der Sieg Konstantins über Maxentius, der zugleich das Ende eines etwa einjährigen Feldzuges bedeutete (Girardet 2010: [...] einiger Zeit ergab sich ein Gespräch mit zwei evangelischen Geistlichen über deren Einschätzung zu den überlieferten Vorgängen in der Nacht vor der Schlacht: Laut der antiken Chronisten Lactantius und Eusebius soll es sich so verhalten haben, dass Konstantin im Traum der christliche Gott erschien, der
DankDas vorliegende Buch ist eine überarbeitete und gekürzte Fassung meiner Dissertationsschrift, die im Sommer 2015 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg angenommen worden [...] Idee zur Arbeit entfaltete sich aus der Fragestellung meiner Magisterarbeit (Friedrich-Schiller-Universität Jena 2012), in der ich den Umgang christlicher Soldaten mit der Situation "Stalingrad" untersucht habe. Anhand der Ergebnisse dieser Arbeit wuchs in mir die Frage, wie christlich sozialisierte Soldaten an der Ostfront des Zweiten Weltkrieges ein Teil der nationalsozialistischen Unterdrückungs- und Vernichtungsmachinerie werden und sein konnten. Konzeptionelle Unterstützung bei der Nuancierung meiner Frage erhielt ich dabei von Prof. Silke Satjukow und Prof. Rainer Gries. Silke Satjukow, die die Betreuung und Erstbegutachtung übernahm, bin ich aufgrund ihrer stetigen Unterstützung während des Entstehungsprozesses der Arbeit zu besonderem Dank verpflichtet. Gleiches gilt auch für Prof. Bertram Schmitz, der in seiner Funktion als Zweitgutachter stets ein offenes Ohr für meine Anliegen hatte.Unverzichtbar waren auch die Doktoranden- und Habilitandenkolloquien der beiden, in denen sich mit den Kollegen stets kritische und anregende Diskussionen entwickelten. Besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle Andreas C. Matt M. A. aussprechen, der mit seinen präzisen Nach-fragen stets Schwachstellen zu offenbaren [...] Dank gilt ebenso den Mitarbeitern der zahlreichen Archive, ohne deren Bestände das Entstehen meiner Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Hervorzuheben ist hier Dr. Markus Seemann vom Archiv des Katholischen Militärbischofs für die deutsche Bundeswehr, dessen Interesse an meinem und dessen Anregungen für mein Forschungsvorhaben mir eine Bestärkung waren. Des Weiteren Herrn Gunnar Goehle, dessen Betreuung im Archiv des Museums für Post und Telekommunikation Berlin mir eine große und unerlässliche Hilfe bei der Hebung der für meine Arbeit besonders tragenden Feldpostbriefe war. Der Axel Springer Stiftung in Berlin und der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften in Ingelheim am Rhein danke ich für die großzügige Gewährung eines Publikationszuschusses, der die Drucklegung der Studie möglich gemacht hat.Abschließend möchte ich meiner Frau Isabel Schmiedel danken, die nicht nur mit ihrer stetigen Lektüre meiner Texte eine unverzichtbare Hilfe war, sondern die mich in allen schwierigen Phasen stets begleitete und mich immer wieder aufrichtete. Besonders trifft dies für die schwere Zeit des Herbst 2013 zu, nachdem mich der zu frühe Tod meines Vaters Steffen Schmiedel seelisch immer wieder stark beanspruchte. Ihm sei diese Schrift gewidmet.Hildesheim, im Frühling 2017David SchmiedelEinführungEnde Oktober des Jahres 312 nach Christus zog der römische Kaiser Konstantin der Große mit seinem Heer die via flaminia entlang in Richtung Rom, um den Usurpator Maxentius im Kampf zu stellen. Dieser wiederum zog dem konstantinischen Heer entgegen, woraufhin es am 28. Oktober 312 zur Schlacht an der Milvischen Brücke kam (Schmitt 2007: 150). Was genau an diesem Tag und während der Schlacht - die als "Urknall" der christlichen Kriegsgewalt (Baudler 2001: 257f.) und der christlichen Geschichtstheologie (Wallraff 2013: 97f.) bezeichnet werden kann - geschah, ist aufgrund der Überlieferung (die Forschung kann sich fast ausschließlich nur auf die Darstellungen von Lactantius und Eusebius stützen) nicht mehr zu eruieren. Als gesichert erscheinen im Grunde nur das Datum der Schlacht und der Sieg Konstantins über Maxentius, der zugleich das Ende eines etwa einjährigen Feldzuges bedeutete (Girardet 2010: [...] einiger Zeit ergab sich ein Gespräch mit zwei evangelischen Geistlichen über deren Einschätzung zu den überlieferten Vorgängen in der Nacht vor der Schlacht: Laut der antiken Chronisten Lactantius und Eusebius soll es sich so verhalten haben, dass Konstantin im Traum der christliche Gott erschien, der
Details
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: 20. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 512 S.
ISBN-13: 9783593506777
ISBN-10: 3593506777
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schmiedel, David
Auflage: 1/2017
Hersteller: Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe
GmbH & Co. KG
Verantwortliche Person für die EU: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, info@campus.de
Maße: 214 x 140 x 32 mm
Von/Mit: David Schmiedel
Erscheinungsdatum: 17.08.2017
Gewicht: 0,645 kg
Artikel-ID: 109576004

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