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Beschreibung
Die Frage, welche Rolle religiöse Traditionen für die Orientierung politischer Ordnung spielen können, stellt sich im 21. Jahrhundert mit neuer Dringlichkeit: in einer Situation wachsender gesellschaftlicher Pluralität, zunehmender Säkularisierung und zugleich einer sichtbaren Rückkehr religiöser Themen in den öffentlichen Diskurs. Dabei ist die Säkularisierung selbst kein eindimensionaler Prozess des Verschwindens von Religion, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden Neuordnung des Verhältnisses von Glauben, Öffentlichkeit und politischer Vernunft. Die moderne europäische Gesellschaft versteht sich vielfach als säkular - und doch bleibt sie in ihren normativen Grundlagen in hohem Maße von christlichen Denktraditionen geprägt. Diese Spannung zwischen säkularer Selbstbeschreibung und religiöser Herkunft stellt eine der zentralen Herausforderungen gegenwärtiger politischer Reflexion dar. In diesem Zusammenhang kommt auch der Orthodoxie eine wachsende Bedeutung zu, insbesondere im Kontext Deutschlands und Mitteleuropas. Sie bringt eigene theologische, liturgische und spirituelle Perspektiven ein, die das gemeinsame christliche Erbe Europas bereichern und vertiefen.
Die Frage, welche Rolle religiöse Traditionen für die Orientierung politischer Ordnung spielen können, stellt sich im 21. Jahrhundert mit neuer Dringlichkeit: in einer Situation wachsender gesellschaftlicher Pluralität, zunehmender Säkularisierung und zugleich einer sichtbaren Rückkehr religiöser Themen in den öffentlichen Diskurs. Dabei ist die Säkularisierung selbst kein eindimensionaler Prozess des Verschwindens von Religion, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden Neuordnung des Verhältnisses von Glauben, Öffentlichkeit und politischer Vernunft. Die moderne europäische Gesellschaft versteht sich vielfach als säkular - und doch bleibt sie in ihren normativen Grundlagen in hohem Maße von christlichen Denktraditionen geprägt. Diese Spannung zwischen säkularer Selbstbeschreibung und religiöser Herkunft stellt eine der zentralen Herausforderungen gegenwärtiger politischer Reflexion dar. In diesem Zusammenhang kommt auch der Orthodoxie eine wachsende Bedeutung zu, insbesondere im Kontext Deutschlands und Mitteleuropas. Sie bringt eigene theologische, liturgische und spirituelle Perspektiven ein, die das gemeinsame christliche Erbe Europas bereichern und vertiefen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Veröffentlichungen des Instituts für Orthodoxe Theologie
Inhalt: 200 S.
ISBN-13: 9783830683391
ISBN-10: 3830683391
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Risti¿, Dejan
Athanasiou, Stefanos
Herausgeber: Dejan Ristic/Stefanos Athanasiou
Hersteller: Eos Verlag U. Druck
Veröffentlichungen des Instituts für Orthodoxe Theologie
Verantwortliche Person für die EU: EOS Verlag, Erzabtei 14a, D-86941 St. Ottilien, mail@eos-verlag.de
Maße: 163 x 239 x 12 mm
Von/Mit: Dejan Risti¿ (u. a.)
Erscheinungsdatum: 10.07.2026
Gewicht: 0,416 kg
Artikel-ID: 135892758