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Beschreibung
Die Entwicklung der Europäischen Union scheint unaufhaltsam. Aber identifizieren sich die Bürger Europas auch mit dieser expandierenden Union? Das Selbstverständnis der Europäer hat eine lange Vorgeschichte, zu der ein Überlegenheitsgefühl ebenso gehört wie die Ängste vor einer kulturellen und wirtschaftlichen Unterwerfung durch andere. Hartmut Kaelble zeichnet die Geschichte des europäischen Selbstverständnisses im 19. und 20. Jahrhundert nach und zeigt, wie sich aus der Krise der Zwischen- und Nachkriegszeit die gegenwärtige Identität der Europäer herausbildete.

Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 2001
Die Entwicklung der Europäischen Union scheint unaufhaltsam. Aber identifizieren sich die Bürger Europas auch mit dieser expandierenden Union? Das Selbstverständnis der Europäer hat eine lange Vorgeschichte, zu der ein Überlegenheitsgefühl ebenso gehört wie die Ängste vor einer kulturellen und wirtschaftlichen Unterwerfung durch andere. Hartmut Kaelble zeichnet die Geschichte des europäischen Selbstverständnisses im 19. und 20. Jahrhundert nach und zeigt, wie sich aus der Krise der Zwischen- und Nachkriegszeit die gegenwärtige Identität der Europäer herausbildete.

Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 2001
Über den Autor
Hartmut Kaelble ist emeritierter Professor für Sozialgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Die Fragestellung
Quellen
Debattenanalyse

Typen des europäischen Selbstverständnisses
Das überlegene Europa
Das bedrohte Europa
Europa als Anfang der universalen Modernisierung
Das andersartige Europa
Die innere Vielfalt Europas

Der Wandel des europäischen Selbstverständnisses
Das europäische Überlegenheitsbewusstsein im späten 18. und 19. Jahrhundert
Die Verunsicherung des europäischen Selbstverständnisses vor 1914
Die geringeren sozialen Freiräume in Europa
Weniger Freiräume für europäische Frauen
Weniger Freiräume für europäische Kinder und Jugendliche
Schärfere soziale Trennlinien und Hierarchien
Der begrenzte europäische Kapitalismus
Zusammenfassung
Die Krise des europäischen Selbstverständnisses vom Ersten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre
Die Krise
Das europäische Unterlegenheitsgefühl gegenüber den USA
Die Restüberlegenheit der europäischen Kultur
Die Hintergründe der Krise des europäischen Selbstverständnisses
Europäische individuelle Freiräume gegen amerikanischen Konformismus
Der europäische Rückstand der Wirtschaft und des Lebensstandards
Die rigidere soziale Ungleichheit in Europa
Die Entstehung des europäischen Selbstgefühls
Zusammenfassung
Ein neues europäisches Selbstverständnis seit den 1960er Jahren

Schlussbetrachtung
Die Breite und die Epochen der Debatte über europäische Zivilisation
Unterschiede zwischen europäischem Selbstverständnis und nationaler Identität
Die Entstehung des modernen europäischen Selbstverständnis
Europäisches Selbstverständnis und europäische Öffentlichkeit

Nachwort

Literaturverzeichnis
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 268 S.
ISBN-13: 9783593367040
ISBN-10: 3593367041
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kaelble, Hartmut
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: Beltz
Campus Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, info@campus.de
Maße: 228 x 152 x 19 mm
Von/Mit: Hartmut Kaelble
Erscheinungsdatum: 18.05.2022
Gewicht: 0,438 kg
Artikel-ID: 121448290

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