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Beschreibung
Mit den "Fantastischen Fabeln" legt Ambrose Bierce eine Sammlung kurzer Prosastücke vor, die die traditionsreiche Form der Fabel in das Terrain moderner Satire überführt. Tiere, Dinge und allegorische Figuren agieren in pointierten Szenen, deren scheinbare Einfachheit eine scharfe Analyse von Macht, Eitelkeit, Selbsttäuschung und gesellschaftlicher Heuchelei verbirgt. Bierces Stil ist knapp, präzise und von trockener Ironie geprägt; die moralische Pointe verweigert oft didaktische Eindeutigkeit und entfaltet gerade dadurch ihre intellektuelle Schärfe. Im literarischen Kontext des späten 19. Jahrhunderts steht das Werk zwischen klassischer Moraldichtung, journalistischer Polemik und der frühen amerikanischen Short Prose. Ambrose Bierce, 1842 geboren, war Journalist, Satiriker, Erzähler und einer der unnachsichtigsten Stilisten der amerikanischen Literatur. Seine Erfahrungen im Amerikanischen Bürgerkrieg, seine Tätigkeit als Kolumnist und seine lebenslange Skepsis gegenüber politischer Rhetorik und bürgerlicher Selbstgerechtigkeit prägten sein Schreiben entscheidend. Bierces Werk verrät eine desillusionierte Weltsicht, die jedoch nie in bloßen Zynismus umschlägt, sondern sich in sprachlicher Disziplin und analytischer Genauigkeit artikuliert. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die literarische Kürze mit gedanklicher Dichte verbinden möchten. Wer an Satire, Parabel und den dunkleren Spielarten moralischer Reflexion interessiert ist, findet hier einen ebenso vergnüglichen wie verstörenden Klassiker, dessen Beobachtungen über menschliches Verhalten bis heute bemerkenswert aktuell geblieben sind.
Mit den "Fantastischen Fabeln" legt Ambrose Bierce eine Sammlung kurzer Prosastücke vor, die die traditionsreiche Form der Fabel in das Terrain moderner Satire überführt. Tiere, Dinge und allegorische Figuren agieren in pointierten Szenen, deren scheinbare Einfachheit eine scharfe Analyse von Macht, Eitelkeit, Selbsttäuschung und gesellschaftlicher Heuchelei verbirgt. Bierces Stil ist knapp, präzise und von trockener Ironie geprägt; die moralische Pointe verweigert oft didaktische Eindeutigkeit und entfaltet gerade dadurch ihre intellektuelle Schärfe. Im literarischen Kontext des späten 19. Jahrhunderts steht das Werk zwischen klassischer Moraldichtung, journalistischer Polemik und der frühen amerikanischen Short Prose. Ambrose Bierce, 1842 geboren, war Journalist, Satiriker, Erzähler und einer der unnachsichtigsten Stilisten der amerikanischen Literatur. Seine Erfahrungen im Amerikanischen Bürgerkrieg, seine Tätigkeit als Kolumnist und seine lebenslange Skepsis gegenüber politischer Rhetorik und bürgerlicher Selbstgerechtigkeit prägten sein Schreiben entscheidend. Bierces Werk verrät eine desillusionierte Weltsicht, die jedoch nie in bloßen Zynismus umschlägt, sondern sich in sprachlicher Disziplin und analytischer Genauigkeit artikuliert. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die literarische Kürze mit gedanklicher Dichte verbinden möchten. Wer an Satire, Parabel und den dunkleren Spielarten moralischer Reflexion interessiert ist, findet hier einen ebenso vergnüglichen wie verstörenden Klassiker, dessen Beobachtungen über menschliches Verhalten bis heute bemerkenswert aktuell geblieben sind.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Produktart: Humor, Comics & Cartoons
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 448 S.
ISBN-13: 9788028521172
ISBN-10: 8028521177
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Bierce, Ambrose
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 23 mm
Von/Mit: Ambrose Bierce
Erscheinungsdatum: 26.04.2026
Gewicht: 0,624 kg
Artikel-ID: 135285633