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Beschreibung

Wie lassen sich zwei so anachronistisch scheinende Felder wie der frühneuzeitliche Vanitas-Topos und zeitgenössische Kunst vereinbaren? Hat Ersterer aufgrund seiner außerordentlich virtuosen, komplexen und gleichzeitig höchst eingängigen Stillleben eine Verdichtung von Vergänglich- und Endlichkeitsreflexionen zu verzeichnen, so ist festzustellen, dass sich insbesondere die zeitgenössische Fotografie erneut und vermehrt dieser Thematik annimmt.

Aus kunstwissenschaftlicher Perspektive schließt diese Arbeit eine Forschungslücke. Ausgangspunkt bildet dabei die These, dass die Reflexion von 'Zeit' sowohl als zentrales Grundelement der Vanitas zu betrachten ist, als auch für die Fotografie auf ästhetischer, technischer sowie diskurstheoretischer Ebene als konstitutiv gelten kann. Mit Fokus auf dem Sujet des Blumenstilllebens wird der Frage nachgegangen, inwiefern fotografische Temporalkonstruktionen mit der Denkfigur der Vanitas korrelieren, d. h. wie sich die Fotografie hinsichtlich ästhetischer als auch konzeptueller Schnittstellen zum frühneuzeitlichen Topos verhält. Anhand ausgewählter Positionen wird untersucht, inwiefern durch eine spezifisch fotografische Darstellungsweise Re-Semantisierungen erzeugt und Facetten des Topos transformiert werden können.

Wie lassen sich zwei so anachronistisch scheinende Felder wie der frühneuzeitliche Vanitas-Topos und zeitgenössische Kunst vereinbaren? Hat Ersterer aufgrund seiner außerordentlich virtuosen, komplexen und gleichzeitig höchst eingängigen Stillleben eine Verdichtung von Vergänglich- und Endlichkeitsreflexionen zu verzeichnen, so ist festzustellen, dass sich insbesondere die zeitgenössische Fotografie erneut und vermehrt dieser Thematik annimmt.

Aus kunstwissenschaftlicher Perspektive schließt diese Arbeit eine Forschungslücke. Ausgangspunkt bildet dabei die These, dass die Reflexion von 'Zeit' sowohl als zentrales Grundelement der Vanitas zu betrachten ist, als auch für die Fotografie auf ästhetischer, technischer sowie diskurstheoretischer Ebene als konstitutiv gelten kann. Mit Fokus auf dem Sujet des Blumenstilllebens wird der Frage nachgegangen, inwiefern fotografische Temporalkonstruktionen mit der Denkfigur der Vanitas korrelieren, d. h. wie sich die Fotografie hinsichtlich ästhetischer als auch konzeptueller Schnittstellen zum frühneuzeitlichen Topos verhält. Anhand ausgewählter Positionen wird untersucht, inwiefern durch eine spezifisch fotografische Darstellungsweise Re-Semantisierungen erzeugt und Facetten des Topos transformiert werden können.

Über den Autor
Julia Catherine Berger, Hannover.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Kunstgeschichte
Medium: Buch
Inhalt: XII
308 S.
1 s/w Illustr.
31 farbige Illustr.
1 b/w and 31 col. ill.
ISBN-13: 9783111549637
ISBN-10: 3111549631
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Berger, Julia Catherine
Hersteller: Walter de Gruyter
Verantwortliche Person für die EU: Walter de Gruyter GmbH, De Gruyter GmbH, Genthiner Str. 13, D-10785 Berlin, productsafety@degruyterbrill.com
Abbildungen: 1 b/w and 31 col. illustrations
Maße: 230 x 159 x 22 mm
Von/Mit: Julia Catherine Berger
Erscheinungsdatum: 21.04.2026
Gewicht: 0,58 kg
Artikel-ID: 134609065