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Beschreibung
Franz Kuglers "Friedrich der Große" entfaltet die Lebens- und Regierungsgeschichte des preußischen Königs als historisch geordnete, zugleich erzählerisch verdichtete Darstellung. Von den Jugendkonflikten mit Friedrich Wilhelm I. über Schlesische Kriege und Siebenjährigen Krieg bis zu Reformen, Hofkultur und Altersregierung verbindet das Werk politische Ereignisgeschichte mit Charakterstudie. Sein klarer, bildhafter Stil steht im Kontext des 19. Jahrhunderts, in dem nationale Geschichtsschreibung, patriotische Erinnerung und quellennahe Biographie ineinandergriffen. Franz Theodor Kugler (1808-1858), Kunsthistoriker, Dichter und preußischer Kulturbeamter, schrieb aus einer Bildungsperspektive, die Kunst, Staat und Geschichte als zusammenhängende Ausdrucksformen verstand. Seine Nähe zu Berliner Gelehrtenkreisen und sein Interesse an anschaulicher Vermittlung erklären die ausgewogene Verbindung von gelehrter Ordnung und populärer Lesbarkeit. Friedrich erschien ihm weniger als bloßer Feldherr denn als Gestalt, an der sich Macht, Aufklärung, Pflichtethos und kulturelle Repräsentation Preußens exemplarisch zeigen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Friedrich II. nicht nur als Mythos, sondern als historisches Problem verstehen möchten. Kuglers Darstellung verlangt kritische Aufmerksamkeit gegenüber zeitgenössischen Wertungen, belohnt sie jedoch mit einem prägnanten Zugang zur preußischen Staatsbildung und zur Erinnerungskultur des deutschen Vormärz. Für historisch Interessierte, Studierende und Liebhaber klassischer Biographik bleibt sie eine aufschlussreiche, stilistisch reizvolle Lektüre.
Franz Kuglers "Friedrich der Große" entfaltet die Lebens- und Regierungsgeschichte des preußischen Königs als historisch geordnete, zugleich erzählerisch verdichtete Darstellung. Von den Jugendkonflikten mit Friedrich Wilhelm I. über Schlesische Kriege und Siebenjährigen Krieg bis zu Reformen, Hofkultur und Altersregierung verbindet das Werk politische Ereignisgeschichte mit Charakterstudie. Sein klarer, bildhafter Stil steht im Kontext des 19. Jahrhunderts, in dem nationale Geschichtsschreibung, patriotische Erinnerung und quellennahe Biographie ineinandergriffen. Franz Theodor Kugler (1808-1858), Kunsthistoriker, Dichter und preußischer Kulturbeamter, schrieb aus einer Bildungsperspektive, die Kunst, Staat und Geschichte als zusammenhängende Ausdrucksformen verstand. Seine Nähe zu Berliner Gelehrtenkreisen und sein Interesse an anschaulicher Vermittlung erklären die ausgewogene Verbindung von gelehrter Ordnung und populärer Lesbarkeit. Friedrich erschien ihm weniger als bloßer Feldherr denn als Gestalt, an der sich Macht, Aufklärung, Pflichtethos und kulturelle Repräsentation Preußens exemplarisch zeigen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Friedrich II. nicht nur als Mythos, sondern als historisches Problem verstehen möchten. Kuglers Darstellung verlangt kritische Aufmerksamkeit gegenüber zeitgenössischen Wertungen, belohnt sie jedoch mit einem prägnanten Zugang zur preußischen Staatsbildung und zur Erinnerungskultur des deutschen Vormärz. Für historisch Interessierte, Studierende und Liebhaber klassischer Biographik bleibt sie eine aufschlussreiche, stilistisch reizvolle Lektüre.
Details
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027264605
ISBN-10: 802726460X
Sprache: Deutsch
Autor: Kugler, Franz
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 12 mm
Von/Mit: Franz Kugler
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,323 kg
Artikel-ID: 126177341