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Beschreibung
Geronimos Lebensgeschichte entfaltet in nüchterner, eindringlicher Prosa die Erinnerungen des Bedonkohe-Apachen Geronimo: Kindheit, Verlust, Kriegszüge, spirituelle Erfahrungen, Verhandlungen und Gefangenschaft. Als erzählte Autobiographie im Grenzbereich von mündlicher Überlieferung, Ethnographie und politischem Zeugnis steht das Buch im Kontext kolonialer Expansion und indigener Selbstbehauptung. Sein Stil verbindet lakonische Faktizität mit ritueller Bildkraft; gerade die scheinbare Einfachheit macht die historische Gewalt sichtbar. Geronimo (1829-1909), Heiler, Kriegshäuptling und Symbolfigur des Widerstands der Chiricahua-Apachen, sprach aus der Erfahrung wiederholter Vertreibung, mexikanischer und US-amerikanischer Militäraktionen sowie jahrelanger Internierung. Die Lebensgeschichte entstand spät, vermittelt durch Übersetzung und Aufzeichnung, weshalb sie zugleich Selbstzeugnis und dokumentarisches Produkt einer asymmetrischen Begegnung ist. Geronimos Motiv war erkennbar: die eigene Erinnerung gegen Legenden, Feindbilder und amtliche Erzählungen zu behaupten. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Geschichte nicht als Siegerchronik, sondern als umkämpften Erinnerungsraum verstehen wollen. Es bietet keine romantische Heldenlegende, sondern ein präzises, oft erschütterndes Zeugnis über Souveränität, Verlust und Überleben. Wer indigene Perspektiven, autobiographische Literatur und die Geschichte Nordamerikas ernsthaft studiert, findet hier eine unverzichtbare Quelle.
Geronimos Lebensgeschichte entfaltet in nüchterner, eindringlicher Prosa die Erinnerungen des Bedonkohe-Apachen Geronimo: Kindheit, Verlust, Kriegszüge, spirituelle Erfahrungen, Verhandlungen und Gefangenschaft. Als erzählte Autobiographie im Grenzbereich von mündlicher Überlieferung, Ethnographie und politischem Zeugnis steht das Buch im Kontext kolonialer Expansion und indigener Selbstbehauptung. Sein Stil verbindet lakonische Faktizität mit ritueller Bildkraft; gerade die scheinbare Einfachheit macht die historische Gewalt sichtbar. Geronimo (1829-1909), Heiler, Kriegshäuptling und Symbolfigur des Widerstands der Chiricahua-Apachen, sprach aus der Erfahrung wiederholter Vertreibung, mexikanischer und US-amerikanischer Militäraktionen sowie jahrelanger Internierung. Die Lebensgeschichte entstand spät, vermittelt durch Übersetzung und Aufzeichnung, weshalb sie zugleich Selbstzeugnis und dokumentarisches Produkt einer asymmetrischen Begegnung ist. Geronimos Motiv war erkennbar: die eigene Erinnerung gegen Legenden, Feindbilder und amtliche Erzählungen zu behaupten. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Geschichte nicht als Siegerchronik, sondern als umkämpften Erinnerungsraum verstehen wollen. Es bietet keine romantische Heldenlegende, sondern ein präzises, oft erschütterndes Zeugnis über Souveränität, Verlust und Überleben. Wer indigene Perspektiven, autobiographische Literatur und die Geschichte Nordamerikas ernsthaft studiert, findet hier eine unverzichtbare Quelle.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Fachbereich: | Allgemeines |
| Genre: | Geschichte, Importe |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Thema: | Lexika |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 96 S. |
| ISBN-13: | 9788028390693 |
| ISBN-10: | 8028390692 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Geronimo |
| Hersteller: | Copycat |
| Verantwortliche Person für die EU: | Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 6 mm |
| Von/Mit: | Geronimo |
| Erscheinungsdatum: | 23.06.2025 |
| Gewicht: | 0,153 kg |