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Beschreibung
Diese Sammlung versammelt Ernst Weiß' Essays zu Gestalten der europäischen Literatur und Geistesgeschichte: Chateaubriant, Franz Kafka, Thomas Mann, Giacomo Casanova, Ernest Hemingway, Rousseau, Cervantes, Kleist und weiteren. Weiß schreibt nicht als bloßer Kommentator, sondern als diagnostischer Leser, der ästhetische Form, moralische Spannung und historische Lage zusammendenkt. Sein Stil verbindet psychologische Präzision, essayistische Beweglichkeit und eine von der Moderne geschärfte Skepsis gegenüber Ruhm, Genie und Überlieferung. Ernst Weiß, 1882 in Brünn geboren, war Arzt, Erzähler und enger Zeitgenosse jener literarischen Umbrüche, die das frühe 20. Jahrhundert prägten. Seine medizinische Ausbildung, seine Erfahrung mit Krankheit, Krieg, Exil und existenzieller Entwurzelung gaben seinem Blick auf Autoren und Werke eine besondere Schärfe. Die Nähe zu Kafka, die Auseinandersetzung mit Mann und die Kenntnis europäischer Traditionen erklären die Dringlichkeit, mit der Weiß Literatur als Zeugnis seelischer und gesellschaftlicher Krisen befragt. Empfohlen sei dieser Band allen Leserinnen und Lesern, die Essays nicht als Nebenwerk, sondern als eigenständige Erkenntnisform schätzen. Er eröffnet Zugänge zu kanonischen Autoren, ohne sie museal zu erstarren, und zeigt zugleich Weiß als bedeutenden europäischen Intellektuellen. Wer Literaturgeschichte als lebendiges Gespräch über Macht, Kunst, Leiden und Freiheit verstehen möchte, findet hier eine anspruchsvolle, klare und nachhaltig anregende Lektüre.
Diese Sammlung versammelt Ernst Weiß' Essays zu Gestalten der europäischen Literatur und Geistesgeschichte: Chateaubriant, Franz Kafka, Thomas Mann, Giacomo Casanova, Ernest Hemingway, Rousseau, Cervantes, Kleist und weiteren. Weiß schreibt nicht als bloßer Kommentator, sondern als diagnostischer Leser, der ästhetische Form, moralische Spannung und historische Lage zusammendenkt. Sein Stil verbindet psychologische Präzision, essayistische Beweglichkeit und eine von der Moderne geschärfte Skepsis gegenüber Ruhm, Genie und Überlieferung. Ernst Weiß, 1882 in Brünn geboren, war Arzt, Erzähler und enger Zeitgenosse jener literarischen Umbrüche, die das frühe 20. Jahrhundert prägten. Seine medizinische Ausbildung, seine Erfahrung mit Krankheit, Krieg, Exil und existenzieller Entwurzelung gaben seinem Blick auf Autoren und Werke eine besondere Schärfe. Die Nähe zu Kafka, die Auseinandersetzung mit Mann und die Kenntnis europäischer Traditionen erklären die Dringlichkeit, mit der Weiß Literatur als Zeugnis seelischer und gesellschaftlicher Krisen befragt. Empfohlen sei dieser Band allen Leserinnen und Lesern, die Essays nicht als Nebenwerk, sondern als eigenständige Erkenntnisform schätzen. Er eröffnet Zugänge zu kanonischen Autoren, ohne sie museal zu erstarren, und zeigt zugleich Weiß als bedeutenden europäischen Intellektuellen. Wer Literaturgeschichte als lebendiges Gespräch über Macht, Kunst, Leiden und Freiheit verstehen möchte, findet hier eine anspruchsvolle, klare und nachhaltig anregende Lektüre.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Titel: Gesammelte Essays: Chateaubriant, Franz Kafka, Thomas Mann, Giacomo Casanova, Ernest Hemingway, Rousseau, Cervantes zu Ehren, Kleist und mehr
Inhalt: 88 S.
ISBN-13: 9788027250011
ISBN-10: 8027250013
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Weiß, Ernst
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 5 mm
Von/Mit: Ernst Weiß
Erscheinungsdatum: 06.05.2019
Gewicht: 0,144 kg
Artikel-ID: 121348527