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Beschreibung
Diese "Geschichte der Belagerung, Eroberung und Zerstörung Magdeburg's" rekonstruiert die Katastrophe von 1631, als die protestantische Reichsstadt im Dreißigjährigen Krieg von kaiserlich-ligistischen Truppen eingenommen und verwüstet wurde. Der Text verbindet städtische Chronistik, Augenzeugenbericht und politische Rechtfertigungsschrift. In nüchterner, detailreicher Prosa ordnet er militärische Abläufe, diplomatische Versäumnisse und das Leiden der Bevölkerung in einen größeren konfessionellen und reichsgeschichtlichen Zusammenhang ein. Otto von Guericke, 1602 in Magdeburg geboren, war nicht nur Naturforscher und Erfinder, sondern auch Ratsherr, Diplomat und später Bürgermeister seiner Heimatstadt. Seine Nähe zu den Ereignissen, seine Verantwortung für die städtische Erinnerung und seine Erfahrung im politischen Verhandeln prägen die Darstellung. Gerade weil Guericke die Zerstörung Magdeburgs als Bürger und Amtsträger verarbeitete, besitzt sein Bericht eine besondere Spannung zwischen persönlicher Betroffenheit und dokumentarischem Anspruch. Empfohlen sei dieses Werk allen, die den Dreißigjährigen Krieg nicht allein als Abfolge von Schlachten, sondern als Zivilisationsbruch verstehen wollen. Es bietet Historikern, Literaturwissenschaftlern und interessierten Lesern eine eindringliche Quelle zur frühneuzeitlichen Kriegswahrnehmung, zur protestantischen Erinnerungskultur und zur Verwundbarkeit urbaner Gemeinwesen.
Diese "Geschichte der Belagerung, Eroberung und Zerstörung Magdeburg's" rekonstruiert die Katastrophe von 1631, als die protestantische Reichsstadt im Dreißigjährigen Krieg von kaiserlich-ligistischen Truppen eingenommen und verwüstet wurde. Der Text verbindet städtische Chronistik, Augenzeugenbericht und politische Rechtfertigungsschrift. In nüchterner, detailreicher Prosa ordnet er militärische Abläufe, diplomatische Versäumnisse und das Leiden der Bevölkerung in einen größeren konfessionellen und reichsgeschichtlichen Zusammenhang ein. Otto von Guericke, 1602 in Magdeburg geboren, war nicht nur Naturforscher und Erfinder, sondern auch Ratsherr, Diplomat und später Bürgermeister seiner Heimatstadt. Seine Nähe zu den Ereignissen, seine Verantwortung für die städtische Erinnerung und seine Erfahrung im politischen Verhandeln prägen die Darstellung. Gerade weil Guericke die Zerstörung Magdeburgs als Bürger und Amtsträger verarbeitete, besitzt sein Bericht eine besondere Spannung zwischen persönlicher Betroffenheit und dokumentarischem Anspruch. Empfohlen sei dieses Werk allen, die den Dreißigjährigen Krieg nicht allein als Abfolge von Schlachten, sondern als Zivilisationsbruch verstehen wollen. Es bietet Historikern, Literaturwissenschaftlern und interessierten Lesern eine eindringliche Quelle zur frühneuzeitlichen Kriegswahrnehmung, zur protestantischen Erinnerungskultur und zur Verwundbarkeit urbaner Gemeinwesen.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geschichte, Importe
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 64 S.
ISBN-13: 9788027381432
ISBN-10: 8027381436
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Guericke, Otto Von
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 4 mm
Von/Mit: Otto Von Guericke
Erscheinungsdatum: 24.05.2023
Gewicht: 0,108 kg
Artikel-ID: 126985068

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