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Beschreibung
Die >lingua tertii imperii<, die Sprache des Dritten Reichs, hat - dank eines großen Einverständnisses mit, einer rückhaltlosen gedanklichen Zustimmung zu einem fürchterlichen, aus pompöser Monumentalität und Gefühlsduselei verfertigten Jargon, den man als sprachliche >Thingstätte< bezeichnen könnte - alles und jedes durchdrungen. Den Zwängen des Nationalsozialismus entkam niemand, und was da¬mals in Deutschland erlebt und geschrieben wurde, trägt ihren sichtbaren Stempel und ist seither einem bestimmten Denken ein für alle Mal eingeschrieben. Dieser Jargon hatte die Sprache so sehr infiltriert und entstellt, dass jene >Schädlinge<, die die Naziwörter nicht benutzten, im Handumdrehen zu erkennen waren. Da Heideggers Denken mit eben dieser Sprache amalgamiert ist, kann es, selbst seinem politischen Gehalt nach, nicht ins Französische übertragen werden. Was Heidegger sagt, lässt sich partout nicht trennen von der Sprache, die es zum Ausdruck bringt, und zwar umso weniger, als sein ganzes Bemühen darauf gerichtet ist, Sprache letztlich von ihrer Wurzel her, in ihrer Vertikalität zu fassen.

/Stimmen/

»Die Akribie, mit der Goldschmidt sich auf Heideggers Sprache einlässt, hebt seine Studie von den oft selbst weltanschaulichen Polemiken in der Nachfolge Adornos ab. Nebenher lässt sich durch sie auch besser verstehen, weshalb viele deutsche Übersetzungen an Heidegger geschulter Poststrukturalisten wie Jacques Derrida wenig überzeugend sind. Goldschmidts Studie ist so auch eine Handreichung für alle, die ihm im Urteil nicht folgen mögen.« / Magnus Klaue, FAZ
Die >lingua tertii imperii<, die Sprache des Dritten Reichs, hat - dank eines großen Einverständnisses mit, einer rückhaltlosen gedanklichen Zustimmung zu einem fürchterlichen, aus pompöser Monumentalität und Gefühlsduselei verfertigten Jargon, den man als sprachliche >Thingstätte< bezeichnen könnte - alles und jedes durchdrungen. Den Zwängen des Nationalsozialismus entkam niemand, und was da¬mals in Deutschland erlebt und geschrieben wurde, trägt ihren sichtbaren Stempel und ist seither einem bestimmten Denken ein für alle Mal eingeschrieben. Dieser Jargon hatte die Sprache so sehr infiltriert und entstellt, dass jene >Schädlinge<, die die Naziwörter nicht benutzten, im Handumdrehen zu erkennen waren. Da Heideggers Denken mit eben dieser Sprache amalgamiert ist, kann es, selbst seinem politischen Gehalt nach, nicht ins Französische übertragen werden. Was Heidegger sagt, lässt sich partout nicht trennen von der Sprache, die es zum Ausdruck bringt, und zwar umso weniger, als sein ganzes Bemühen darauf gerichtet ist, Sprache letztlich von ihrer Wurzel her, in ihrer Vertikalität zu fassen.

/Stimmen/

»Die Akribie, mit der Goldschmidt sich auf Heideggers Sprache einlässt, hebt seine Studie von den oft selbst weltanschaulichen Polemiken in der Nachfolge Adornos ab. Nebenher lässt sich durch sie auch besser verstehen, weshalb viele deutsche Übersetzungen an Heidegger geschulter Poststrukturalisten wie Jacques Derrida wenig überzeugend sind. Goldschmidts Studie ist so auch eine Handreichung für alle, die ihm im Urteil nicht folgen mögen.« / Magnus Klaue, FAZ
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Philosophie
Jahrhundert: 20. & 21. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Originaltitel: Heidegger et la langue allemande
Inhalt: 192 S.
ISBN-13: 9783862591800
ISBN-10: 3862591808
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback
Autor: Goldschmidt, Georges-Arthur
Übersetzung: Monika Noll
Auflage: 1/2023
Hersteller: ca ira Verlag
Verantwortliche Person für die EU: ça ira-Verlag, Günterstalstr. 37, D-79102 Freiburg, info@ca-ira.net
Maße: 210 x 128 x 18 mm
Von/Mit: Georges-Arthur Goldschmidt
Erscheinungsdatum: 05.04.2023
Gewicht: 0,235 kg
Artikel-ID: 126172467

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