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Beschreibung
Hoheneck war eines der berüchtigtsten Gefängnisse in der DDR. Zwischen 1950 und 1989 waren hier 24.000 Frauen inhaftiert - 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Sebastian Lindner legt mit dieser Publikation erstmals eine umfassende Geschichte des Frauengefängnisses vor. Er gibt darin einen Überblick über den Haftort, die Häftlingsstruktur, die Verurteilungspraxis und die Haftbedingungen im Wandel der Zeit. Im Mittelpunkt steht der Haftalltag, der von Entrechtung, Auszehrung und Akkordarbeit geprägt war. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen enthüllt Lindner beklemmende Einblicke in das Zusammenspiel von Wachpersonal, Anstaltsleitung und Staatssicherheit. Er zeigt, wie rigide die Staatsmacht gegen vermeintliche Feinde vorging, wie sie deren Arbeitskraft rücksichtslos ausbeutete und dies als "Erziehung" pries. Dem gegenüber stellt Lindner persönliche Schicksale und deren Perspektiven. Zeitgenössische Fotos und Dokumente ergänzen den Text und machen die Geschichte greifbar. So entsteht ein facettenreiches Bild jenes Ortes, der für Leid und Unrecht steht.
Hoheneck war eines der berüchtigtsten Gefängnisse in der DDR. Zwischen 1950 und 1989 waren hier 24.000 Frauen inhaftiert - 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Sebastian Lindner legt mit dieser Publikation erstmals eine umfassende Geschichte des Frauengefängnisses vor. Er gibt darin einen Überblick über den Haftort, die Häftlingsstruktur, die Verurteilungspraxis und die Haftbedingungen im Wandel der Zeit. Im Mittelpunkt steht der Haftalltag, der von Entrechtung, Auszehrung und Akkordarbeit geprägt war. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen enthüllt Lindner beklemmende Einblicke in das Zusammenspiel von Wachpersonal, Anstaltsleitung und Staatssicherheit. Er zeigt, wie rigide die Staatsmacht gegen vermeintliche Feinde vorging, wie sie deren Arbeitskraft rücksichtslos ausbeutete und dies als "Erziehung" pries. Dem gegenüber stellt Lindner persönliche Schicksale und deren Perspektiven. Zeitgenössische Fotos und Dokumente ergänzen den Text und machen die Geschichte greifbar. So entsteht ein facettenreiches Bild jenes Ortes, der für Leid und Unrecht steht.
Zusammenfassung
Sebastian Lindner, Jahrgang 1980, ist Historiker und lebt bei Berlin. Nach seinem Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Technikgeschichte sowie Germanistik/Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Dresden folgten berufliche Stationen im Stadtarchiv Dresden und dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Anschließend arbeitete er für das Stasi-Unterlagen-Archiv in Dresden und Berlin, u.a. im Bereich Bildung und Forschung. Sein Hauptaugenmerk lag dabei vor allem auf der Repressionsgeschichte der DDR.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Zeitgeschichte & Politik
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: ab 1949
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Inhalt: 324 S.
ISBN-13: 9783374079452
ISBN-10: 3374079458
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Redaktion: Lindner, Sebastian
Herausgeber: Sebastian Lindner/Teresa Tammer/Nancy Aris
Hersteller: Evangelische Verlagsansta
Evangelische Verlagsanstalt GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Evangelische Verlagsanstalt GmbH, Blumenstr. 76, D-04155 Leipzig, info@eva-leipzig.de
Abbildungen: 4c Abbildungen
Maße: 192 x 125 x 22 mm
Von/Mit: Sebastian Lindner
Erscheinungsdatum: 30.01.2026
Gewicht: 0,345 kg
Artikel-ID: 134506872

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