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Beschreibung
"ICD-11: Die verlorene Petition?" Eine kritische Dokumentation über das Ringen um bessere und schnellere Hilfe für Kranke.
Die jeweils rechtsverbindliche ICD, das Krankheitsverzeichnis der Weltgesundheits-Organisation (WHO) bestimmt, welche Krankheiten es gibt - und welche nicht. Somit ist sie Grundlage für jede Forschung, Diagnose, Leitlinie der Behandlung, Therapie und Medikamenten-Verordnung, sowie der Abrechnung mit Krankenkassen.
Seit Jahren warten hunderttausende chronisch Kranke in Deutschland auf eine längst überfällige Verbesserung: die Einführung der ICD-11. Die aktuell rechtsverbindliche ICD-10 ist veraltet, unvollständig und führt zu mangelnder Forschung, Fehldiagnosen, verzögerten und ungenauen Behandlungen und unnötigem Leid. Dies besonders bei ME/CFS, Long COVID, Borreliose / Lyme, chronischem Schmerz, Seltenen Krankheiten und etlichen anderen Erkrankungen. Zudem diskriminiert sie trans- und intergeschlechtliche Menschen und verursacht deutliche Nachteile für das gesamte Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft.
Im Sommer 2025 starteten die Vorbereitungen für die Bundestags-Petition "ICD-11 JETZT!" (ID 186702) mit dem Ziel, genau diese Missstände öffentlich zu thematisieren. Zeichnungsfrist war dann vom 30.03. - 11.05.26.
Der Autor, Angehöriger und damaliger Petent, dokumentiert in diesem Buch detailliert und schonungslos, wie die Petition trotz massiver zivilgesellschaftlicher Anstrengungen nach 195 Tagen Verzögerung verlief. Am Ende aber das so genannte Quorum (geforderte Mindestzahl für eine persönliche, öffentliche Anhörung) nicht erreichte.
Das Buch zeigt nicht nur die bürokratischen Hürden und fragwürdigen Abläufe im Petitionswesen auf, sondern wirft auch grundsätzliche Fragen auf: Wie demokratisch ist unser Petitionsrecht wirklich? Und warum zögert Deutschland so lange, ein modernes Diagnosesystem einzuführen, das längst internationaler Standard ist? Ein persönliches, kritisches und faktenreiches Zeugnis einer vorerst formal verlorenen Schlacht - und zugleich ein Mahnmal für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung im Gesundheitswesen.
Ein kommentiertes Kapitel mit hilfreichen Adressen für Betroffene aller Art rundet den Band ab.
"ICD-11: Die verlorene Petition?" Eine kritische Dokumentation über das Ringen um bessere und schnellere Hilfe für Kranke.
Die jeweils rechtsverbindliche ICD, das Krankheitsverzeichnis der Weltgesundheits-Organisation (WHO) bestimmt, welche Krankheiten es gibt - und welche nicht. Somit ist sie Grundlage für jede Forschung, Diagnose, Leitlinie der Behandlung, Therapie und Medikamenten-Verordnung, sowie der Abrechnung mit Krankenkassen.
Seit Jahren warten hunderttausende chronisch Kranke in Deutschland auf eine längst überfällige Verbesserung: die Einführung der ICD-11. Die aktuell rechtsverbindliche ICD-10 ist veraltet, unvollständig und führt zu mangelnder Forschung, Fehldiagnosen, verzögerten und ungenauen Behandlungen und unnötigem Leid. Dies besonders bei ME/CFS, Long COVID, Borreliose / Lyme, chronischem Schmerz, Seltenen Krankheiten und etlichen anderen Erkrankungen. Zudem diskriminiert sie trans- und intergeschlechtliche Menschen und verursacht deutliche Nachteile für das gesamte Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft.
Im Sommer 2025 starteten die Vorbereitungen für die Bundestags-Petition "ICD-11 JETZT!" (ID 186702) mit dem Ziel, genau diese Missstände öffentlich zu thematisieren. Zeichnungsfrist war dann vom 30.03. - 11.05.26.
Der Autor, Angehöriger und damaliger Petent, dokumentiert in diesem Buch detailliert und schonungslos, wie die Petition trotz massiver zivilgesellschaftlicher Anstrengungen nach 195 Tagen Verzögerung verlief. Am Ende aber das so genannte Quorum (geforderte Mindestzahl für eine persönliche, öffentliche Anhörung) nicht erreichte.
Das Buch zeigt nicht nur die bürokratischen Hürden und fragwürdigen Abläufe im Petitionswesen auf, sondern wirft auch grundsätzliche Fragen auf: Wie demokratisch ist unser Petitionsrecht wirklich? Und warum zögert Deutschland so lange, ein modernes Diagnosesystem einzuführen, das längst internationaler Standard ist? Ein persönliches, kritisches und faktenreiches Zeugnis einer vorerst formal verlorenen Schlacht - und zugleich ein Mahnmal für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung im Gesundheitswesen.
Ein kommentiertes Kapitel mit hilfreichen Adressen für Betroffene aller Art rundet den Band ab.
Über den Autor
Burkhard Tomm-Bub, M. A. ist ausgebildeter Erzieher, Sozialarbeiter und Erziehungswissenschaftler. Zudem ist er Angehöriger eines schwer chronisch kranken Menschen, dessen Krankheit es "nicht gibt". In der ICD-10. In Deutschland. Ansonsten schon.
Er schreibt zu ganz unterschiedlichen Themen. Es liegt eine de facto Autobiografie vor, Publikationen über Suchterkrankungen, gegen Sanktionen im Hartz IV und über andere Sachthemen. Aber auch Satire und Lyrik haben ihren Platz. Er lebt in Ludwigshafen am Rhein.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeine Lexika
Genre: Mathematik, Medizin, Naturwissenschaften, Technik
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 60 S.
ISBN-13: 9783696383725
ISBN-10: 3696383724
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Tomm-Bub, Burkhard
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: BoD - Books on Demand
Verantwortliche Person für die EU: Books on Demand GmbH, Überseering 33, D-22297 Hamburg, bod@bod.de
Maße: 220 x 170 x 5 mm
Von/Mit: Burkhard Tomm-Bub
Erscheinungsdatum: 01.06.2026
Gewicht: 0,122 kg
Artikel-ID: 135551630

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